Nach langen Vorbereitungen konnte im Mai endlich das Studierendentreffen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Münster stattfinden. Trotz mehrerer kurzfristiger Absagen hießen wir doch immerhin ca. 60 Studierende willkommen, die sich vom Thema „Münster konkret – Eine Stadt als Forschungsfeld“ angesprochen fühlten. Bereits am Bahnhof begrüßte ein eigenes Empfangskomitee die Zugfahrer, die aus allen Richtungen Deutschlands anreisten, und versorgten diese mit den ersten Informationen. Schon zur Mittagszeit führten Münsters Volkskundler die Gäste zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Nach der Begrüßungsveranstaltung am späten Nachmittag, bei der auch Frau Professor Ruth-Elisabeth Mohrmann die Studierenden im Namen des Seminars begrüßte, und der anschließenden Stärkung am Mensa-Büfett gab es Gelegenheit zum Kennen lernen während der Eröffnungsparty in der Baracke. Bei subtropischen Temperaturen, lauwarmem Bier und heißer Musik konnten alle miteinander warm werden. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt und sich angeregt unterhalten.
Überraschend tauchten am nächsten Morgen alle doch relativ pünktlich zum Treffen im Seminar auf und fanden sich zu sechs Arbeitsgruppen zusammen. Danach erkundeten die Gäste in ihren Gruppen bei herrlichstem Wetter die Westfalenmetropole. Am Samstagnachmittag präsentierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse zu den Themen „Gesten, Gebärden, Körpersprache – Markt in Münster“, „Pizza, Pinkus, Pommes weiß – das kulinarische Münster“, „’Gibt’s nicht – geht nicht!’ – Konsumverhalten in Münsters ‚Guter Stube’“, „Zwischen Rathaus und Lamberti – das historische Münster“, „Unter Münsters Dächern – regionale Hausforschung am Beispiel des Freilichtmuseums Mühlenhof“ sowie „Freizeitareal Aasee im Fokus der Kamera“. Die Filmgruppe arbeitete bis zur letzten Minute an ihrem Beitrag, der dann von glücklichen Gruppenmitgliedern schließlich vorgeführt werden konnte. Zum Entspannen ging es am Abend auf Kneipentour in Münsters Altstadt bzw. zum Hafenfest am Kanal.
Die Abschlussdiskussion am Sonntag bot noch einmal die Möglichkeit zu Kritik und Kommentaren an der Veranstaltung, die insgesamt viel Lob erntete. Zudem wurden Themenschwerpunkte wie etwa Hochschulpolitik und die Einführung der BA-/MA-Studiengänge für zukünftige Studierendentreffen vorgeschlagen. Nach einem spontan veranstalteten „Wahlkampf“ setzte sich Marburg als Bewerber zur Ausrichtung des nächsten Treffens 2006 durch. Viel Erfolg! Zugleich auch noch einen herzlichen Dank an alle Helfer für die Unterstützung bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Veranstaltung.
Andrea Rudolph
Jessica Wessels
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Letzte Änderung: Monday, 27-Nov-2006 04:44:58 MET |
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