Vertretene Gruppen in der dgv

Universitätsdozent/innen Akad. Mittelbau Studierende Museen Außeruniv. Forschungseinrichtungen Volontär/innen etc. Freiberufler/innen


(Die Kontaktadressen der jeweiligen Stellvertreter s. Auflistung des Hauptausschusses)

 

Gruppe der Universitätsdozent/innen

Vertreter: Prof. Dr. Angela Treiber (angela.treibernixku-eichstaett.de ) | Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber (schmidt-laubernixuni-goettingen.de)

 

 

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Gruppe des akademischen Mittelbaus

Vertreterin: Dr. Michaela Haibl ( michaela.haiblunivie.ac.at) | Dr. Anita Bagus (anita.bagusatuni-jena.de)

3. Doktorandentagung vom 30. Mai - 1. Juni in Würzburg (Tagungsbericht | Ankündigung)

 

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Gruppe der Studierenden

Vertreterin/Vertreter: Mareike Glöß (m.gloessnixgmail.com) | Sebastian Mohr (SebMohrnixgmail.com)

Zur Seite der Studierenden | weiter Eigene Seite der Studierenden: http://www.ku-wi.net/
Das nächste Studierendentreffen wird vom 22.-25. Mai 2008 in Kiel stattfinden >>> Einladung
Studentische Beteiligung bei der Einführung von Bachelor-Studiengängen

 

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Gruppe der Museen

(S.a. Museen unter 'Institutionen')

Vertreter: Dr. Dagmar Neuland-Kitzerow
Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Im Winkel 6-8 , 14195 Berlin, Mail: d.neulandsmb.spk-berlin.de

Sinn und Zweck des Vertreters der Museen sollte zuerst die Stärkung dieses für die Volkskunde/Europäische Ethnologie wichtigen Berufsfeldes in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde sein. Nach wie vor arbeiten viele Absolventen in diesem Bereich und so darf es nicht verwundern, wenn diese Berufsgruppe nach einer stärkeren Kooperation mit "ihrem" Berufsverband sucht. Insbesondere die Schaffung einer breiten Öffentlichkeit kann das Fach beinahe ausschließlich über die Museen und ihre Medienpräsenz erlangen. Dies scheint in Zukunft besonders wichtig, da eine Auffaserung des Faches durch Neustrukturierungen an den Universitäten (siehe Schaffung der BA/MA-Studiengänge) droht.

Weiterhin erhofft sich die große Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Museen, dass eines ihrer Hauptanliegen, die Erforschung der Sachen, deren Bewahrung in diesen Institutionen stattfindet, auch in ihren historischen Bezügen in der DGV mehr Raum erhält. Sachkulturforschung etwa sollte nicht auf eine, wenn auch sehr aktive Arbeitsgruppe beschränkt werden. Sofern es der Gesellschaft und dem Hauptausschuss möglich ist, sollte auf die universitären Institute, die sich zum Fach zählen, eingewirkt werden, in Lehre und Forschung auch diesen Themen- und Sachbereich weiter bei den Studierenden zu fördern und auch einzufordern. In dieser Hinsicht möchte auch der Vertreter der Museen den Nachwuchs des Faches ermuntern, aktiv in der DGV mitzuarbeiten.


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Gruppe der Landesstellen und anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen

(S.a. Fachgesellschaften unter 'Institutionen')

Vertreterin: Dr. Ines Keller (kellernixserbski-institut.de)

Arbeitstagung der Volkskundlichen Landesstellen
"Wandel der Ernährungskultur im 20. Jahrhundert in Deutschland"
7.-9. April 2005 in Erfurt (Programm) Bericht

 

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Gruppe der Volontär/innen, Werk- und Zeitverträgler/innen, ABM-Kräfte und Erwerbslosen

Vertreter: Christine Schönebeck M.A.
Veszpremer Str. 5, 46236 Bottrop, Tel: 02041/33525, Mail: c.schoenebeckgmx.de

 

 

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Gruppe der Freiberufler/innen

Vertreter: PD Dr. Norbert Fischer
Auf dem Sand 8, 21271 Hanstedt/Nordheide, Tel + Fax 04184/8373, norbertfischert-online.de

Das klassische Berufsbild der Volkskundler/innen (Europäischen Ethnologen/innen) als Angestellte im Kultur- und Wissenschaftsbetrieb hat sich seit den 1990er Jahren gründlich gewandelt. Es ist ein neues Berufsbild entstanden: Viele Volkskundler/innen arbeiten mittlerweile – wie auch Vertreter/innen auch in vergleichbaren kulturwissenschaftlichen Disziplinen – freiberuflich. Dies ist eine Folge veränderter Strukturen und der Einsparmaßnahmen im Wissenschafts- und Kulturbereich, wo verstärkt auf das Outsourcing von Leistungen gesetzt wird. Die derzeitige Entwicklung des Arbeitsmarktes für Volkskundler/innen zeigt, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird.

Die dgv bewies Weitblick, als sie die Freiberufler/innen 1995 in den Hauptausschuss aufnahm und damit einer stetig wachsenden Berufsgruppe innerhalb des Verbandes eine Stimme gab. Damit öffnete sich die dgv einer Entwicklung, von der die Fachdisziplin durchaus profitieren kann. Schließlich treten Freiberufler/Innen in Ausübung ihrer vielfältigen Tätigkeiten in hohem Maße öffentlich in Erscheinung. Sie verkörpern nicht nur die beruflichen Ressourcen der Volkskunde/Europäischen Ethnologie auf einem veränderten Arbeitsmarkt, sondern spielen eine Vermittlerrolle zwischen Fachwissenschaft und Öffentlichkeit. Gerade aus diesem Grund sind Rückkopplungen zur Fachwissenschaft notwendig. Diese Möglichkeit bietet die dgv.

Zudem bilden sich in der dgv Netzwerke, auf die Freiberufler/Innen angewiesen sind. So ging aus dem Netzwerk, das Freiberufler/Innen in der dgv untereinander geflochten haben, bereits 1998 der Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler e.V. hervor, in dem auch Freiberufler/Innen verwandter Disziplinen organisiert sind. Dort stehen nicht die Fachdisziplinen im Mittelpunkt, sondern die berufliche Situation der Freiberufler/Innen. Für das Engagement der Freiberufler/Innen in der dgv bedeutet dies, dass es sich wieder verstärkt auf Entwicklungen im Fach konzentrieren kann. Freiberufliche Volkskundler/Innen sind dabei sich selbstbewusst als wichtige Vertreter ihrer Disziplin zu etablieren. Insbesondere die verstärkte Diskussion mit den anderen in der dgv vertretenen Berufsgruppen (Universitäten, Museen, Landesstellen) wird künftig gesucht werden müssen.

 


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Letzte Änderung: Monday, 09-Jun-2008 18:03:01 MEST  

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