7. Arbeitstreffen der Kommission "Netzwerk Gesundheit und Kultur"

Zu Risiken und Chancen einer interdisziplinären Medikalkulturforschung.

Würzburg, 31. März bis 2. April 2004

Methodische Annäherungen

 

Programm

Mittwoch, 31. März 2004

Bis 14.00 Uhr Anreise

14.30 Uhr Michael Simon: Eröffnung der Tagung und Einleitung, Vorstellung der Tagungsteilnehmer


Sektion I: Probleme der interdisziplinären Verständigung: Fallbeispiele

15.15-16.00 Uhr Bernd Rieken: Die Verwendung von Spinnenseide in der traditionellen Volksmedizin und modernen Hightech-Medizin

16.00-16.30 Uhr Pause

16.30-17.15 Uhr Christine Loytved: Weise Frau oder Knochenbrecherin? Von der Verherrlichung und Verteufelung von Wehemüttern in verschiedenen Disziplinen

17.15-18.00 Uhr Anne-Christin Lux: Die Dreckapotheke des Kristian Franz Paullini (1643-1712)


Donnerstag, 1. April 2004


Sektion II: Vom Körper erzählen Der Umgang mit Narrationen

09.00-09.45 Uhr Nicholas Eschenbruch: Geschichten aus der Pflege. Überlegungen zu Ethnographie und Anthropologie des Erzählens in klinischen Kontexten

09.45-10.30 Uhr Géraldine Widmer: Die narrative Biografiekonstruktion von erwachsenen Söhnen und Töchtern psychisch kranker Eltern unter besonderer Berücksichtigung von Strategien und Mechanismen der Integration und des Ausschlusses

10.30-11.00 Uhr Pause

11.00-11.45 Uhr Christina Fischer, Sabine Zinn-Thomas: Das erste Mal Zwischen Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen und Anforderungen. Eine Untersuchung von Mädchenzeitschriften und ihren Leserinnen

11.45-12.30 Uhr Wiebke Hoffmann: Bürgerliches Selbstverständnis und kulturelle Fremdheit. Bremer zu Haus und in Übersee (1870-1930). Das Beispiel Schwangerschaft bzw. Mutterschaft in Übersee

Mittagspause


Sektion III: Das Kranke beschreiben Probleme der Dokumentenanalyse

14.30-15.15 Uhr Christine Schönebeck: Gesundheit, Krankheit und Behinderung in gepredigten Lebensplänen um 1800

15.15-16.00 Uhr Marion Stadlober-Degwerth: Die Gebäranstalt am Sinngrün Zur Professionalisierung geschlechtsspezifischer Arbeitswelten

16.00-16.30 Uhr Pause

16.30-17.15 Uhr Susanne Ude-Koeller: Krankenakten von NS-Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen als historische Quellen interdisziplinärer Forschung

17.15-18.30 Uhr Andreas Oberhofer, Christine Roilo, Elena Taddei, Alois Unterkircher: Die Krankengeschichten des Südtiroler Landarztes Dr. Franz von Ottenthal (1818-1899). Ein Projektbericht


Freitag, 2. April 2004


Sektion IV: Alternative Zugänge

09.00-09.45 Uhr Cornelia Göksu: ,Auch sollen wir ein Stück geweihtes Wachs essen. Es hilft gegen Hunger und Angst." Heil- und Schutzmittel aus dem Nachlass einer Grundbäuerin und ihre Rezeption in der Kunst des späten zwanzigsten Jahrhunderts (Nikolaus Lang und die Geschwister Götte)

09.45-10.30 Uhr Eva-Maria Neeb: Das Gütesiegel ,Sport pro Gesundheit" des Deutschen Sportbundes

10.30-11.00 Uhr Pause

11.00-11.45 Uhr Helga Maria Wolf: Humanistische Ethnologie der Weg der Rituale

11.45-12.30 Uhr Eberhard Wolff: Zusammenfassung und Abschlussdiskussion

Organisation: Michael Simon, Mainz
Eberhard Wolff, Zürich

Interessierte aller wissenschaftlicher Qualifikationsstufen und aller Disziplinen sind wie immer herzlich zur Teilnahme eingeladen. Aufgrund beschränkter Raum- und Zimmerkapazitäten wird eine frühe Anmeldung empfohlen. Die Veranstaltung findet wie gewohnt in der Akademie Frankenwarte in Würzburg statt. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Unterbringungskosten für zwei volle Tage: Vollpension im Einzelzimmer 156, im Doppelzimmer 132 Euro.

Anmeldung bei: Eberhard Wolff eberhard.wolff@mhiz.unizh.ch , Telefon: +41-1-634 2079, Post: Medizinhistorisches Institut und Museum der Universität Zürich, Hirschengraben 82, CH-8001 Zürich.


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Letzte Änderung: Thursday, 12-Feb-2004 12:59:29 MET  

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