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| 25.02.2011 | 26.02.2011 | . | Uni Marburg |
| | Raus aus der Defensive! Kritische Standortbestimmung und Zukunft der Beziehung Ethnologie – Europäische Ethnologie Workshop der RG Europa der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde
call for paper
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| 08.11.2010 | 09.11.2010 | . | Freilichtmuseum am Kiekeberg |
| | Tagung: Das offene Museum - Rolle und Chancen von Museen in der Bürgergesellschaft Informationen zur Tagung Link zur Homepage des Museums
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| 24.09.2010 | 26.09.2010 | . | Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Universität Marburg |
| | dgv-Hochschultagung Die nächste dgv-Hochschultagung wird unter dem Titel „Umbruchszeiten“ vom 24.-26. September 2010 in Marburg stattfinden.
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| 10.09.2010 | 12.09.2010 | . | Kloster Banz/ Oberfranken |
| | Symposium: In Europa. Kulturelle Netzwerke -- lokal, regional, global Anlässlich des 70. Geburtstages von Frau Prof. Dr. Bärbel Kerkhoff-Hader
I. Das Netzwerk als Metapher steht in der Kulturanalyse für verzweigte Systeme der Kommunikation, direkt wie indirekt, aber auch für Wissensnetze. Darüberhinaus kann der Begriff des Netzwerkes oder der Vernetzung über einen gemeinsamen Nenner an Orientierungsmustern oder sein Vielfaches definiert werden. Muster generell gestalten Flächen. Sie geben ihnen Struktur und Bedeutung. Entsprechend bestimmen kulturelle Muster den Verhaltenscodex von Gruppen und wirken systemisch auf Normen, Zeichen und Symbole. So erschließen sich aus kulturellen Mustern einerseits soziale, räumliche wie zeitliche Vernetzungen, aber auch Fehlstellen, Brüche, Abgrenzungen zu und Überlagerungen mit anderen kulturellen Netzwerken. Der transitorische Faktor kultureller Muster wird hier sichtbar.
II. Quer durch die Disziplinen wird der kulturwissenschaftliche Diskurs z. Zt. von Transkulturalität, Transnationalität und andere Trans-Komposita bestimmt. Mit diesen Paradigmen richtet sich der Blick auf Strukturen gesellschaftlicher und kultureller Zustandsbeschreibungen, auf Fragen der Identität wie die der Alterität. Ebenso aber steht die Wahrnehmung von Räumen und die Verfasstheit von Landschaften als Kulturlandschaften und Denkmalräumen verstärkt zur Diskussion. Diese in der Konstruktion wie Dekonstruktion hochkomplexen forschungsleitenden Ansätze sind ohne Frage von tagespolitischer Aktualität, es gilt sie jedoch auch in der zeitlichen Tiefendimension zu untersuchen und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu ermitteln. Fragen der Kulturraumforschung und der diversen Atlasbefragungen, der Thematisierung von „Stadt- Landbeziehungen“ (1973), „Kulturkontakt – Kulturkonflikt“ 1987 auf den Kongressen des Faches 1973 und 1987 zum Beispiel stehen bei der derzeitigen Diskussion um Raumkonzepte ebenso wie motivgeschichtliche Fragen der Erzähl- und Bildforschung u.a.m. zum Re-Study an. Vergleichbares gilt auch für Horizontverschiebungen im Studienfach und seinen Denominationen, für die einschlägigen Museen und ihre Transformationen wie auch für die Organisation in Fachverbänden und deren Zielsetzungen.
III. Gedacht wird an Beiträge für das Symposium 2010, die sich mit Bindegliedern zwischen Räumen, Menschen und Objektivationen auseinandersetzen, aber auch mit den impliziten Brüchen, Überlagerungen, Ablösungen und daraus abzuleitende Regeln oder sich abzeichnende Gesetzmäßigkeiten in kulturellen Transformationsprozessen (1). Der Vergleich als methodischer Zugang bietet sich an. (2) Denkbar sind ebenso Beiträge, die sich mit Forschung und Lehre im Feld der Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie und ihrer Institutionen auseinandersetzen und auf das theoriebildende Potential im Fachdiskurs – auch interdisziplinär – eingehen wollen. (3) Link zum Lehrstuhl
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| 11.06.2010 | 12.06.2010 | . | Marburg |
| | BA/MA Tagung Nachdem seit 2004 im biennalen Wechsel jeweils im Juli Marburg I – III als offene Arbeitstreffen zu den gestuften Studiengängen stattfanden, steht nun Marburg IV zur Planung an. Diese 4. Tagung war bei unserem letzten Treffen von der großen Mehrheit nachdrücklich gewünscht worden, mit einer klaren Schwerpunktthematik zum Thema Master in unseren Fächern. Die gerade vor sich gehende allgemeine gesellschaftliche Diskussion über die gestuften Studiengänge, die vertieften Erfahrungen mit den Bachelor-Studiengängen und erfolgte oder anstehende Reakkreditierungen lassen es jedoch ratsam erscheinen, auch diesmal beide Bereiche, Bachelor wie Master, dem fachinternen Austausch in der gewohnten offenen Form zu unterziehen. Da bei Marburg I – III jeweils fast alle Institute vertreten waren, würden wir uns freuen, wenn dies auch bei Marburg IV der Fall sein könnte. Das gegenseitige Wissen um die Erfahrungen bei der Umsetzung bzw. beim „Umbau der Bachelor / Master-Studiengänge“ an den einzelnen Standorten des Faches im deutschsprachigen Raum gibt nicht nur Anregungen und eventuelle Hilfestellungen, sondern dient auch der Kompatibilität und Durchlässigkeit bei Studienortwechsel den anderen zugänglich zu machen. Anmeldung ab sofort bitte an: Frau Waltraud Görge (goerge@staff.uni-marburg.de)
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| 03.06.2010 | 06.06.2010 | . | Jena |
| | dgv-Studierendentagung 2010 Thema "Gegensätze" Link zum Blog
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| 02.06.2010 | 03.06.2010 | . | Warschau |
| | Experiencing Religion New Approaches towards Personal Religiosity - 6th Conference of the SIEF Working Group on Ethnology of Religion
Link zur Homepage
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| 13.05.2010 | 16.05.2010 | . | Museo della Figurina, Modena |
| | 30. Tagung des Arbeitskreises Bild Druck Papier Die 30. Tagung des Arbeitskreises Bild Druck Papier wird vom 13.-16. Mai 2010 im Museo della Figurina in Modena stattfinden. In Modena wird sich der Arbeitskreis besonders mit italienischen Themen aus dem breiten Repertoire von Bild Druck und Papier befassen: selbstverständlich mit dem Sammlungsgebiet des gastgebenden Museum, der Sammelbilder, mit italienischen Buntpapieren, der Welt der Guckkästen. Schweizerische Probe- und Schulschriften und Breverl, Schulwandbilder im deutsch-niederländischen Austausch sowie indonesische Bilderbogen aus Leiden und Papiertheater sind weitere Themen der Tagung. Sammlungsberichte aus Museen und kleinere Mitteilungen aus der Forschung ergänzen den Vortragsteil. Die traditionelle Exkursion am Samstag führt in die Umgebung von Modena an Stätten des historischen Druckes sowie der kulturellen und kulinarischen Vielfalt dieser Landschaft. Der die Tagung abschließende Sonntag ist dem Besuch der Stadt Modena mit der Galleria Estense, dem Palazzo dei Musei und dem Museo Civico mit einer bedeutenden Buntpapiersammlung gewidmet. Beiträge für Kurzmitteilungen (jeweils 5 Minuten) werden gerne entgegengenommen. Der Tagungsbeitrag beträgt 155,- €. Die Teilnahme ist begrenzt. Um Anmeldung wird bis zum 1.02.2010 gebeten. Die Tagungsmoderation liegt in den Händen von Prof. Dr. Wolfgang Brückner, Würzburg und Prof. Dr. Konrad Vanja, Berlin.
Informationen und Anmeldungen über: Prof. Dr. Konrad Vanja, Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Im Winkel 6/8, D-14195 Berlin. Tel.: 0049-(0)30-266 4268 02, Fax: 0049-(0)30-266 4268 04, E-Mail: k.vanja@smb.spk-berlin.de
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| 07.05.2010 | 09.05.2010 | . | Uni Jena |
| | 5. DOKTORANDENTAGUNG der Volkskunde/Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft Die Veranstaltung, die nunmehr in die fünfte Runde geht, bietet die Möglichkeit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und dient der kommunikativen Vernetzung der Promovierenden. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Vorträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Diese sind aufgefordert ihr eigenes Dissertationsprojekt oder Teilaspekte ihres Forschungsanliegens zu präsentieren. Das Programm wird ergänzt durch inhaltliche Workshops, die sich mit Fragen der Material- und Datenerhebung sowie des Schreibprozesses beschäftigen. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und Doktoranden der genannten Fächer und angrenzender Disziplinen. Interessierte Studierende und Gäste sind herzlich willkommen. Link zur Homepage
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| 22.04.2010 | 24.04.2010 | . | Wittenberg/ Haus der Geschichte |
| | Tagung: Mensch und Kulturlandschaft. Historische und aktuelle Strategien im Umgang mit Landschaft Eine Tagung der Gruppe der volkskundlichen Landesstellen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde und der Volkskundlichen Kommission für Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. Organisation: Dr. Annette Schneider, schneider@lhbsa.de. Anmeldungen bitte bis 15.04.2009: Dr. Annette Schneider, Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburger Str. 21, 06112 Halle. Tagungsgebühr: 15,00 Euro, ermäßigt für Studierende und Nichterwerbstätige: 5,00 Euro Tagungsprogramm
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| 22.04.2010 | 23.04.2010 | . | Universität Siegen |
| | "Medialität der Nähe", Konferenz der Graduiertenschule "Locating Media/Situierte Medien" Die erste Jahrestagung der Graduiertenschule "Locating Media/Situierte Medien" wird das Thema "Nähe" zum Gegenstand haben und in interdisziplinären Vorträgen diskutieren. Medien werden häufig als Mittel zur Überbrückung von räumlicher und sozialer Distanz beschrieben. Gerade die Leistungen und Effekte neuer Informations- und Kommunikationstechnologien werden dabei in Bezug auf die Überwindung des Raumes verhandelt. ,Nähe' steht hier für die gelungene Vermittlung, zugleich bildet sie den unhinterfragt positiven Ausgangspunkt der Überwindung von Distanz: Mediale Kommunikationsprozesse sollen unterschiedliche Akteure zusammenbringen und, soweit die Utopie, gar für eine bessere, demokratischere und gerechtere Gesellschaft sorgen. Soziale und räumliche Nähe werden dabei häufig in eins gesetzt. In Abgrenzung von dieser Vorstellung will die Tagung das Konzept der Nähe neu in den Blick nehmen. Im global village der kurzen Wege ist Ferne nicht mehr allein in räumlichen Kategorien zu fassen. Nähe, so die Überlegung, ist durch spezifische und heterogene Situationen und Perspektiven bestimmt. Sie wird durch das handelnde Subjekt innerhalb seiner sozio-kulturellen Praxis in situ bestimmt. Sie ist orts- und situationsgebunden. Sie ist eine relationale Kategorie, die topologische Beziehung zwischen Entitäten beschreibt. In Nähe ist Distanz eingeschrieben. Nähe wird hergestellt und ist stets das Ergebnis von Aushandlungsprozessen. Link zur Homepage
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| 08.04.2010 | 09.04.2010 | . | Universität Tübingen |
| | Tagung: Wissenschaft im Museum – Ausstellung im Labor Gemeinsame Tagung des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung, Berlin und dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen Das Wissenschaftsmuseum wird gemeinhin als ein Ort anerkannt, an dem Geschichte und aktuelle Aspekte der (Natur-)Wissenschaften behandelt und in Dauerpräsentationen und Wechselausstellungen dargeboten werden. Prominente Beispiele sind das Deutsche Museum in München, das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden oder das Science Museum in London. Daneben sind seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Museen aufgebaut worden, die in direktem Zusammenhang mit einem bestimmten, meist durch seine Forschungen bekannten Wissenschaftler stehen wie das Darwin-Museum in Moskau, das Freud Museum in London, das Roentgen-Museum in Remscheid, das Pathologische Museum in Berlin, oder das Phyletische Museum in Jena. Ein genauer Blick auf diese Häuser zeigt, dass es hier feine, aber wichtige Unterschiede gibt: Zum einen handelt es sich um Museen, die in Gedenken an Wissenschaftler eingerichtet wurden und nicht selten ihre Wohn- und Arbeitsräume zum Ausgangspunkt musealer Präsentationen nehmen. Daneben existieren solche Museen, die dezidiert die Arbeiten und Entdeckungen von Wissenschaftlern zum Ausgangspunkt nehmen, gleichzeitig aber auch versuchen ihre Theorien in aktuelle Bezüge zu stellen. Schließlich ist eine dritte Kategorie zu benennen, in der Ausstellungen von Wissenschaftlern selbst aktiv betrieben, begründet und eingerichtet wurden. Diese drei Kategorien sollen vergleichend in den Blick genommen werden. Wurde in den letzten Jahren vermehrt das Augenmerk darauf gerichtet, welchen zentralen Stellenwert Museen in der geistes-, wie naturwissenschaftlichen Forschungslandschaft besitzen, soll die geplante Tagung die Perspektive verkehren und danach fragen, welche Präsentationspraktiken aus den Museen und Ausstellungen in die Wissenschaftsräume diffundierten. Kurz gesagt: Neben die Forschung im Museum tritt die Ausstellung im Labor. Als prominentes Beispiel kann der Ausstellungsraum Vladimir Bechterevs angesehen werden, der Anfang des 20. Jahrhunderts in seinem psycho-physiologischen Labor in Sankt Petersburg ein ganzes Stockwerk der Ausstellung seiner Apparate und Versuchsaufbauten widmete. Aber auch das Phyletische Museum in Jena entstand in enger Verknüpfung mit den Darstellungspraktiken und Arbeitsweisen des Biologen Ernst Haeckel. In welchem Verhältnis stehen solche Ausstellungsräume zu den an den Universitäten üblichen Lehrmittelsammlungen? Welche gemeinsamen Praktiken wie etwa der Modellbau wurden gepflegt? Ein Schwerpunkt der Tagung soll auf der Differenz zwischen Arbeitspraxis und Ausstellungspraxis liegen. These ist, dass der Gegenverkehr von Praktiken zwischen Museum und Labor nicht nur auf der Ebene der Repräsentation stattfindet, sondern ebenso auf der Ebene der Wissensproduktion. Das Ausstellen von wissenschaftlichen Objekten ist genauso historischen Wandlungen unterworfen, wie die wissenschaftlichen Objekte selbst. Mehr noch - das Ausstellen von Wissen ist nicht als Repräsentation von diesem Wissen unterscheidbar. Es ist Teil seiner Produktion. Die Tagung wird die Darstellung, Ausstellung und Musealisierung von wissenschaftlichen Objekten in seiner historischen wie aktuellen Dimension herausarbeiten. Während der erste Schwerpunkt der Tagung die „Ausstellung im Labor“ thematisiert, soll der zweite Schwerpunkt den Auswirkungen einer „longue durée“ der Präsentationspraktiken gewidmet werden, die auch heute noch unseren Wissenschaftsalltag bestimmen. Wieviel Museum steckt in der Wissenschaft?
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| 24.03.2010 | 26.03.2010 | . | Akademie Frankenwarte, Würzburg |
| | Dreizehntes Arbeitstreffen des "Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung" Titel: "Medikale Zeiten": zur zeitlichen Dimension von Krankheitserfahrung und Gesundheitshandeln
Call for Papers: siehe Link unten Link zur Homepage
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| 04.03.2010 | 06.03.2010 | . | Wien, Institut für Europäische Ethnologie |
| | 9. Tagung der Kommission Tourismusforschung Quartier machen – Sterne deuten. Kulturwissenschaftliche Tourismusforschung über das Hotel Siegfried Kracauer und James Clifford empfehlen: Wer sich für die Mechanismen und das Funktionieren differenzierter Lebenswelten unter den Bedingungen industrieller und postindustrieller Ökonomien interessiert, der könne dies am besten im Hotel studieren. Die „Ebenen der Ambivalenz im Chronotopos des Hotels“ (Clifford) machen das Hotel und andere Formen von Übernachtung und Beherbergung für Kultur- und Sozialwissenschaften allgemein und besonders für die kulturwissenschaftliche Tourismusforschung zum exemplarischen Ort. Im Blick auf diese halböffentlichen Schwellenräume und Übergangszonen wird einmal mehr deutlich, dass sich Alltag und Reise – als Versprechen der Alltagsdistanz, gar der Gegenwelt – nicht getrennt verhandeln lassen. Wenn wir also zu einer Arbeitstagung „über das Hotel“ einladen, so geht es uns um die systematische Auflösung dieser Dichotomie und die Erweiterung des tourismuswissenschaftlichen Fragens. Die unterschiedlichsten Formen und Phänomene der sozusagen Dienstleistung Raum sind zumal in der Dialektik von Mobilität und Stabilität, von Weltläufigkeit und Bodenständigkeit bemerkenswert. Das gilt auch für Standardisierung und Differenzierung, die sich auf der Handlungsebene ebenso wie als Repräsentationen manifestieren. Die 9. Arbeitstagung der Kommission Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde soll einerseits Forschungsergebnisse verschiedenster Disziplinen zum Thema zusammenholen, andererseits weitere Studien zu diesem Forschungsfeld anregen. Link zu Programm und Anmeldinfos
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| 12.02.2010 | 13.02.2010 | . | Warburg-Haus, Heilwegstr. 116, Hamburg |
| | Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung zum Thema "Störungen" ›Störungen‹ provozieren Spannungen und Brüche, Konfusionen und Irritationen, aber auch Erkenntnisse. Sie verändern Gewohnheiten und Ordnungen ebenso, wie sie Erfahrungen und Wahrnehmungen formieren. Als zentrale Elemente von Kultur stehen ›Störungen‹ im diesjährigen Forschungsprojekt der Isa Lohmann-Siems Stiftung im Zentrum der Betrachtung und sollen in ihren Konfigurationen und Symptomen – Defekte, Fehlerhaftigkeiten, Mängel, Unzulänglichkeiten, Verstöße, Überlagerungen – empirisch und theoretisch untersucht werden. Damit werden Störungsphänomene in (gesellschaftlichen) Ordnungen, Verfahren, Beziehungen und Handlungen, in Materialien, Medien ebenso wie in Maschinen und Organismen in den Blick genommen. Ausgehend von Befunden und Vorstellungen, Diskursen und Theorien von ›Störungen‹ sollen folgende Fragestellungen im Vordergrund stehen: Welche Strategien zur Erforschung und Vermeidung von Störungen und welche Umgangsformen mit Störungen gibt es? Wie lassen sich mit Störungen methodische Zugänge schaffen? Wie lassen sich historische mediale und materiale Erscheinungsformen von Störungen beschreiben? Welche Funktionen kommen Störungen im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess zu? Link zur Homepage
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| 06.02.2010 | .. | 12.00 | Universität Hamburg, Historisches Seminar/Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Allendeplatz 1, 20146 Hamburg |
| | Transmortale – Interdisziplinärer Workshop: Neue Forschungen zum Thema Tod Alle Epochen und Kulturen zeigen, dass der Tod nicht nur die Toten betrifft, sondern vor allem die Lebenden. Für die Wissenschaft bedeutet das, dass alle Fächer und Forschungsfelder, die sich mit den Menschen und dem Leben beschäftigen, auch Berührungspunkte mit dem Tod, dem Abschied oder der Endlichkeit haben. Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung. Disziplinen wie die Archäologie, Ethnologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur wie z.B. die Soziologie, Psychologie, aber auch Geschichte, Volkskunde/Kulturanthropologie, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften. Unter dem Titel “Transmortale“ wird am 6. Februar 2010 ein Workshop an der Universität Hamburg stattfinden, um die vielseitigen und vielschichtigen Forschungsansätze zum Thema Sterben, Tod und Trauer zu verknüpfen. Der Workshop ist offen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung wie z.B. Studierende in der Abschlussphase oder Doktoranden, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Ziel des Workshops ist, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu bieten, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren – auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden. Langfristig gesehen soll die “Transmortale“ jährlich stattfinden und über den Workshop hinaus eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer bieten. Die Teilnahme ist kostenfrei, formlose Anmeldung per mail erwünscht. Kontakt und Anmeldungen: Prof. Dr. Norbert Fischer, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie, Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (West) 20146 Hamburg, mail: norbertfischer@t-online.de, Dr. des. Anna Götz M.A., Historisches Seminar/Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Hamburg, Allendeplatz 1, 20146 Hamburg, anna-maria.goetz@uni-hamburg.de
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| 21.01.2010 | 23.01.2010 | . | Humboldt-Universität zu Berlin, Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums (Neubau der Universitätsbibliothek), Geschwister-Scholl-Straße 1/3 |
| | Re-Vision – die Kultur(en) der Gesellschaft. Horizonte und Perspektiven der Europäischen Ethnologie, Internationales Symposium Das Symposium nimmt das 15-jährige Jubiläum des Instituts für Europäische Ethnologie / Berlin zum Anlass, über gegenwärtige Problemkonstellationen im Verhältnis zwischen disziplinären und gesellschaftlich virulenten Kulturbegriffen einerseits und aktuellen Ent- und Vergesellschaftungsprozessen andererseits nachzudenken. Die einzelnen Themenfelder sollen auf Innovationspotentiale in analytischer, theoretischer und methodischer Hinsicht durchdacht sowie das aktuelle Verhältnis zwischen dem Fach Europäische Ethnologie und den von ihm ethnographisch beschriebenen sozialen und kulturellen Prozessen reflektiert werden. Dabei steht nicht zuletzt auch die Konzeptionalisierung des Verhältnisses von Sozialem und Kulturellem zur Debatte. Die Panels werden jeweils durch einen Beitrag eines Fachvertreters resp. einer Fachvertreterin eröffnet und durch ein Statement aus einer interdisziplinären Perspektive sowie einen Kommentar ergänzt. Link zur Homepage der Institution
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| 09.12.2009 | .. | 20.00 | Seminarraum 013 des Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft (Biegenstr.9,35032 Marburg) |
| | Mitgliederversammlung des Fördervereins Marburger Kulturforschung und Europäische Ethnologie e.V. Am 04.11.2009 wurde der Förderverein Marburger Kulturforschung und Europäische Ethnologie e.V. (MAKUFEE) in Marburg gegründet. Hiermit laden wir alle Interessierten zur Mitgliederversammlung ein.
Tagesordnung: 1. Protokollführung 2. Aufnahme neuer Mitglieder 3. Wahl des Vorstands 3.1. Wahl des/der Vorsitzenden 3.2. Wahl des Stellvertreters/ der Stellvertreterin 3.3. Wahl des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin 3.4. Wahl des Schriftführers/der Schriftführerin 3.5. Wahl der Beisitzer/Beisitzerinnen 4. Satzung 4.1. Lesung der Satzung und ggf. Änderung 4.2. Beschlussfassung über die Satzung 5. Vorgehen bei Publikationen 6. Autorenvertrag 7. Anträge 8. Verschiedenes
Die Satzung kann auf Anfrage eingesehen werden. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte per eMail an goerge@staff.uni-marburg.de.
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| 04.12.2009 | 05.12.2009 | . | München |
| | Tagung: München-Sound - Urbane Volkskultur und populäre Musik Das Münchner Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität veranstaltet zusammen mit dem Kulturreferat der Stadt München die Tagung "München Sound - Urbane Volkskultur und populäre Musik". Veranstaltungsort ist das Stadtmuseum München. Zum Programm gehören künstlerische Interventionen und ein "Hoagartn" ebenso wie zahlreiche Vorträge. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt, weshalb eine Anmeldung erforderlich ist. Anmeldeformular, Programm und Abstracts der Tagung sind abrufbar über unten stehenden Link. Link zur Homepage
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| 03.12.2009 | 04.12.2009 | . | Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Wien |
| | Tagung - Verhaltenslehren und Recht: Partikularität und Universalität des (In)Formellen Konzeption und Leitung: Dr. Elisabeth Timm, Institut für Europäische Ethnologie der Univesität Wien und Dr. Karin Harrasser, Kunsthochschule für Medien, Köln
Verhaltenslehren und kodifiziertes Recht sind je eigen strukturierte Regeln für das Zusammenleben. Die Verrechtlichung des Sozialen ist in der bürgerlichen Moderne lange Zeit als Triumph der Vernunft über Partikularinteressen, als zunehmende Zivilisierung physischer Gewalt verstanden worden.
Diese „Große Erzählung“ der Moderne ist einerseits seit geraumer Zeit als Produkt einer bürgerlichen (Affekt)Kultur, als eurozentristisch und deshalb eben nicht universell und universalisierbar, sondern als lokal und interessengebunden kritisiert worden. Andererseits erscheinen in aktuellen internationalen, globalen und lokalen Konflikten vermehrt Akteure (NGOs, Sicherheitsdienste, soziale Bewegungen) auf der Bühne der Politik, deren Aktionsraum intermediär und parastaatlich ist und die seitwärts zu kodifiziertem Recht agieren. Ein Indiz dieser Dynamik sind Verfahren, die eher auf Ethiken als auf juristischen Verfahren basieren (z.B. Wahrheits- und Versöhnungskommissionen). Ähnliches ist auch für Konfliktlagen in den postfordistischen Gesellschaften zu beobachten: Soziale Kämpfe werden zunehmend über Stildiskussionen und Verhaltensfragen artikuliert und weniger als Auseinandersetzungen über formale Teilhabe. Diese auf soziale und kulturelle Milieus bezogene Dynamik wiederum bildet sich in der steigenden Zahl von Ratgeberliteratur, Benimmkursen oder Beratungssoaps ab. Während in Medien und Politik die mangelnde Durchschlagskraft rechtlicher Normen schlicht als Problem (der Korruption, der mangelhaften Gesetzeslage, der untätigen Justiz) kritisiert wird, ist der kulturwissenschaftliche Blick darauf ein anderer: Die Tagung wird daher die Dichotomie der vorliegenden Debatten zum Verhältnis von Ethik/ partikular/ informell/ persönlich/ gefühlskulturell auf der einen Seite und Recht/ universell/ formal/ institutionell nicht als Entweder-Oder aufgreifen. Vielmehr sollen die neu entstehende Ordnungen und Neubewertungen dieser Pole in den Blick genommen werden. Abstracts und ausführliche Konzeption ab Oktober abrufbar bei: Link zur Homepage der Institution
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| 03.12.2009 | 04.12.2009 | . | Altes Schloss Dornburg |
| | Tagung: Erfahrung kultureller Räume im Wandel - Transformationsprozesse in ostdeutschen und osteuropäischen Regionen Veranstalter: SFB 580 „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität. Tradition. Strukturbildung, Teilprojekt A5 Erfahrungsräume und Erwartungshorizonte im Generationenumbruch“ den Universitäten Jena und Halle-Wittenberg. Die Transformation nach „Westvorlage“ ist in die Jahre gekommen. Der politisch-ökonomische ebenso wie der soziokulturelle Wandel generierte unterschiedliche Entwicklungsdynamiken in ostdeutschen und osteuropäischen Regionen. Einerseits entstanden prosperierende wirtschaftliche Zentren und kulturelle „Leuchttürme“, andererseits kam es infolge von umfangreichen Deindustrialisierungsprozessen und/oder regionalen Wanderungsbewegungen zur so genannten „Entleerung“ meist ländlicher Räume und Schrumpfung von Klein- und Mittelstädten. Die daraus resultierenden Herausforderungen, mit denen sich viele Menschen konfrontiert sahen und sehen, verstärken sich durch globale Finanzkrisen und demographischen Wandel. Den deutungsmächtigen Meta-Narrativen des „Systemumbruchs“ folgend, haben sich Erfahrungsräume vor allem in Ostdeutschland und Osteuropa in den vergangenen zwei Dekaden gewandelt. Wirtschaft, Politik und sozialer Sektor gelten dabei als maßgebliche Indikatoren des Transformationsprozesses. Die anhaltenden unterschiedlichen Entwicklungsverläufe zwischen Ost- und Westdeutschland induzieren ein Überdenken der modernisierungstheoretischen Annahmen. Historische, regionale und kulturelle Determinanten müssen dabei neu fokussiert werden. Im Mittelpunkt der Tagung stehen zum einen Themen und Fragen, die historische, regionale oder kulturelle Determinanten in den Blick nehmen ebenso wie wechselseitige Einflüsse von Peripherie – Provinz – Metropole als Folie für die Transformation von kulturellen Deutungsmustern. Zum anderen soll im Spannungsfeld von Schwinden und Neuanfang im Systemumbruch nach zeitlichen, räumlichen und sozialen Verankerungen gefragt werden, nach individuellen und kollektiven Erfahrungen, nach Verarbeitungen der Umbrüche in unterschiedlichen Milieus und nach generativen wie intergenerativen Formatierungen.
Die Veranstaltung steht allen Interessenten offen. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Anmeldungen werden bis zum 30. November 2009 erbeten an Dr. Anita Bagus (anita.bagus@uni-jena.de)
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| 8.11.2009 | .. | . | Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen |
| | Museumsfest "Durch die Epochen: Um 1900" Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen, Di-Sa 13 - 17 Uhr, So + Feiertag 11-17 Uhr Link zur Homepage des Museums
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| 30.11.2009 | 06.12.2009 | . | Göttingen |
| | Deutsch-Israelische Nachwuchsklausurwoche "Culture and Ethics of Biomedicine" Call for Participants: The culture and ethics of biomedicine in Germany and Israel Workshop for Young Scholars from various disciplines. The German-Israeli Workshop "The culture and Ethics of biomedicine" brings together about 20 young members of the German and Israeli research community in order to debate contemporary issues in bioethics, public health, science and medical studies, and medical anthropology and sociology. The main emphasis of this workshop is on providing structural and interdisciplinary support for young German and Israeli scholars, through a variety of working forms, including feedback seminars, team work, and lectures. The workshop aims to provide a supportive setting where doctoral students and young post-docs get skilled in the interdisciplinary research on various aspects of biomedicine, receive feedback for their research interests from international experts and meet young scholars and academics from Germany and Israel, establishing valuable contacts for the future. The workshop also generates a clear picture of the international research landscape of the cultural and ethical aspects of biomedicine, its diversity of academic cultures, allowing young scholars to work on their own chosen topics in an interdisciplinary, cross-cultural and supportive environment. All questions concerning the application procedure and other information can be directed to the coordinator of the workshop, Prof. Dr. Silke Schicktanz from the University of Goettingen by e-mail (silke.schicktanz@medizin.uni-goettingen.de) Call for Participants
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| 19.11.2009 | 20.11.2009 | . | Österreichisches Museum für Volkskunde / Wien |
| | Workshop: Jüdische Volkskunde im historischen Kontext Die Jüdische Volkskunde, um 1900 als Reaktion auf die veränderten Lebenssituationen, auf den Wandel der Werte und Normen in der jüdischen Gesellschaft ins Leben gerufen, trug bis in die 1930er Jahre wesentlich zur wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Verortung des Judentums bei. Nach der Schoa geriet sie in Mitteleuropa nahezu in Vergessenheit. Eine intensivere Auseinandersetzung mit dieser Disziplin fand in den deutschsprachigen Ländern seit den 1980er Jahren statt, jüngere Forschungen stammen auch aus den USA und Israel. Um einen Überblick über die gegenwärtige Forschungslandschaft zu gewinnen, aber auch um neue Forschungsimpulse diskutieren zu können, soll im November 2009 ein Workshop zur Jüdischen Volkskunde in Wien stattfinden. Neben einer Aufnahme des Forschungsstandes soll sich die Tagung inhaltlich mit Alltagskultur, Ritualen und Bräuchen in der jüdischen Geschichte und Volkskunde sowie mit deren Deutungen und Kontextualisierungen auseinandersetzen. Der wissenschaftlich-kategorisierende Blick der jüdischen (aber auch der nichtjüdischen) Volkskunde formulierte, was „jüdisch“ war, sammelte und archivierte Rituale und Bräuche, nicht zuletzt um sie in einer Zeit des Wandels jüdischen Lebens vor dem drohenden Vergessen zu bewahren. Vermeintlich marginale, heute nicht mehr in diesem Kontext behandelte Themengebiete wie die jüdische Namenskunde gerieten dabei gleichermaßen ins Blickfeld wie zu jener Zeit aktuelle volkskundliche Fragestellungen. Wissenschaftsgeschichtliche Überlegungen zu Kontinuitäten und Wandel des Jüdischen im Spiegel der Jüdischen Volkskunde sollen ebenso im Fokus der Tagung stehen wie einzelne ForscherInnen und SammlerInnen und deren unterschiedliche Zugänge. Der Workshop versteht sich ausdrücklich interdisziplinär und versucht, ForscherInnen aus den Gebieten der Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde zu vereinen sowie jüdische Museen und Volkskundemuseen aktiv in den Dialog einzubinden. Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, eine kurze Skizze ihres Vortragsthemas bis zum 19. April 2009 an eine der folgenden Adressen zu senden. Dr. Barbara Staudinger, Institut für jüdische Geschichte Österreichs, e-mail: barbara.staudinger@injoest.ac.at Mag.a Birgit Johler, Österreichisches Museum für Volkskunde, e-mail: birgit.johler@volkskundemuseum.at Eine Publikation der Beiträge des Workshops ist geplant. Die Erstattung von Fahrt- und Übernachtungskosten wird angestrebt.
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| 14.11.2009 | .. | 14.30 | Münster |
| | Akademische Gedenkfeier für Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Wiegelmann Das Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie, die Volkskundliche Kommission für Westfalen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die Gesellschaft für Volkskunde Münster e. V. und die Westfälische Vereinigung für Volkskunde e. V. laden ein zu einer Akademischen Gedenkfeier für Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Wiegelmann (31.01.1928 – 02.10.2008) am Samstag, den 14. November 2009, 14.30 Uhr im Hörsaal SCH3, Scharnhorststraße 100.
Programm:
Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann, Begrüßung
Prof. Dr. Uwe Meiners (Gesellschaft für Volkskunde Münster e. V.), Grußwort
Prof. Dr. Barbara Krug-Richter als Vertreterin der Schüler und Schülerinnen
Prof. Dr. Helge Gerndt, München: „Wissenschaft entsteht im Gespräch“ – Günter Wiegelmann und die Volkskunde im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts
Im Anschluss Gelegenheit zu geselligem Beisammensein im SCH4, Scharnhorststraße 100.
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| 06.11.2009 | 07.11.2009 | . | Jena |
| | Coimbra Tagung - Norms and Values in Arts and Culture Norms and Values and a better understanding of how they evolve and change are central for the Humanities. This can be observed in many disciplines, not least in the fields of Ethnology and Folklore. The lectures and discussions in this workshop not only present results from current projects, but raise general questions and strategies relating to the search for orientation before and after the system change in Europe around 1989. Das Tagungsprogramm finden Sie unter folgendem Link
Die Tagung wird veranstaltet von: Coimbra Group Task Force „Culture, Arts and Humanities“, Collegium Europaeum Jenense und dem Lehrstuhl für Volkskunde (Empirische Kulturwissenschaft) der FSU Jena. Link zur Anmeldung
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| 30.10.2009 | 31.10.2009 | . | Universität Zürich |
| | Kolloquium zur Kinder- und Jugendmedienforschung Perspektiven der Kinder- und Jugendmedien-Forschung
Veranstalter: Universität Zürich, Institut für Populäre Kulturen, Abt. Populäre Literaturen und Medien in Kooperation mit Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität ZürichAlle Interessierten sind eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Anmeldungen bitte an itom@ipk.uzh.ch bis zum 30. September 2009. Link zur Homepage
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| 27.10.2009 | 28.10.2009 | . | LWL-Freilichtmuseum Detmold |
| | Kolloquium - Migration und historisches Bauen Am 22. Juli 2010 jährt sich der Gründungsbeschluss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), in Detmold ein zentrales Freilichtmuseum zu errichten, zum 50. Mal. In Vorbereitung dieses Jubiläums veranstaltet das LWL-Freilichtmuseum Detmold in Kooperation mit dem LVR-Freilichtmuseum Kommern ein wissenschaftliches Kollquium zum Thema „Migration und historisches Bauen“. Die Veranstaltung beleuchtet verschiedene Aspekte der historischen Arbeitsmigration sowie des Kultur- und Wissenstransfers durch Wanderungsbewegungen in Westfalen und im Rheinland. Darüber hinaus wird am Beispiel eines Hilfsprojekts in Indonesien verdeutlicht, welche Bedeutung historische Bauweisen für die Gegenwart besitzen. Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Telefon (05231/706-0), Fax (05231/706-106) oder E-Mail (freilichtmuseum-detmold[at]lwl.org) ist erforderlich. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangsdatums berücksichtigt. Kontakt: Kai Reinbold M.A. (wiss. Volontär), LWL-Freilichtmuseum Detmold - Krummes Haus, 32760 Detmold, E-Mail: Kai.Reinbold[at]lwl.org Link zur Homepage des Museums
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| 17.10.2009 | .. | 15.00 | Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Studiensaal, Residenzschloß, Eingang Sophienstraße, 3. Stock |
| | Vortrag Dr. Andreas Henning: Alte Meister in Second Life Am 30. Mai 2007 eröffnete die Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister eine Dependance in der Online-Welt von Second Life: Dreidimensional und maßstabsgetreu sind die Räume des Museums nachgebaut, alle 750 ausgestellten Werke werden präsentiert. In Echtzeit kann man die Kunst anschauen, mit den anderen Besuchern kommunizieren, Informationen zu den Kunstwerken abrufen, an Veranstaltungen der Kunstvermittlung teilnehmen, Eindrücke im Gästebuch notieren oder sich im Shop umsehen. Kein Reproduktionsmedium konnte bislang in Echtzeit den räumlichen Eindruck eines Museumsbesuchs so wirkungsvoll suggerieren. Die Gemäldegalerie ist das erste Museum von internationalem Format, das auf die neuen Herausforderungen des Webs mit einem solchen Klon seiner selbst reagiert. Andreas Henning, Konservator für Italienische Malerei an der Gemäldegalerie Alte Meister, hat das Projekt initiiert, das vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden wissenschaftlich begleitet wird. Er wird den virtuellen Auftritt vorstellen und Ergebnisse/ Perspektiven des neuen web 2.0 diskutieren. Link zur Homepage des Museums
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| 09.10.2009 | .. | 19.00 | Görlitz |
| | BLUESMESSE IN DER FRAUENKIRCHE GÖRLITZ 20 Jahre friedliche Revolution 1989/2009 - 30 Jahre Bluesmesse 1979/2009 Im Rahmen der Veranstaltungen zu „20 Jahre friedliche Revolution 1989/2009“ veranstaltet der Kultur.Service Görlitz, in Zusammenarbeit mit der der Evangelischen Innenstadtgemeinde Görlitz, am Freitag, dem 9. Oktober 2009 eine BLUESMESSE mit der ENGERLING BLUES BAND. Die BLUESMESSE findet in der Görlitzer Frauenkirche, einem für die Stadt bedeutendem Ort der friedlichen Revolution von 1989 statt. Anlass ist die Erinnerung an die Ost-Berliner Bluesmessen als Vorbereiter der friedlichen Revolution von 1989. Bewusst gewählt ist auch das Veranstaltungsdatum, da der 9. Oktober 1989 als Wendepunkt für die Leipziger Montagsdemonstrationen steht, es war die erste Montagsdemonstration mit echter Massenbeteiligung.
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| 08.10.2009 | 10.10.2009 | . | Frankfurt am Main |
| | Tagung: Raumbezüge der Forschung - Plausibilisierung von Wissen: Gemeinde und Region als epistemische Orte Vor dreißig Jahren begründete Ina-Maria Greverus eine systematische, auf kulturökologischen Ansätzen beruhende und für den Gesellschaftsvergleich intendierte Gemeindeforschung am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Goethe-Universität. Dies soll Anlass sein, sich aus der Perspektive der Wissenschaftsforschung mit der Bedeutung von räumlichen Bezügen der Forschung - auf das Dorf oder die Gemeinde, aber auch auf Regionen und andere Raumeinheiten - für die Reichweite und Gültigkeit feldforschungsbasierter Aussagen zu beschäftigen. Kultur- und Sozialanthropologen, Volkskundler, Empirische Kulturwissenschaftler und Europäische Ethnologen aus dem In- und Ausland werden die "Geographien der Glaubwürdigkeit" (Thomas Gieryn) von Regional- und Gemeindeforschung in den Kultur- und Sozialwissenschaften ausloten. Anmeldung bitte bis 21.9.2009 per Email: Davidovic-Walther@em.uni-frankfurt.de, per Fax: 069-798-32922 Link zur Homepage
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| 07.10.2009 | 08.10.2009 | . | Universität Konstanz |
| | Open-Access-Tage 2009 Schwerpunkt der dritten Open-Access-Tage sind Aktivitäten rund um das Thema Open Access im gesamten deutschsprachigen Raum. Der Begriff Open Access vereint eine Vielzahl an Aktivitäten, deren gemeinsames Anliegen es ist, das kulturelle Erbe und das verfügbare wissenschaftliche Wissen weltweit frei zugänglich zu machen. In Vorträgen und Workshops werden die Möglichkeiten des Publizierens via Open-Access und der freie Zugang zu Forschungsergebnissen umfassend thematisiert. Konferenz und Messe richten sich an Fachleute aus dem Bereich Open Access sowie an interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Entsprechend der geplanten Erweiterung der Informationsplattform auf den gesamten deutschsprachigen Raum erfahren auch die Open-Access-Tage in diesem Jahr eine solche Ausdehnung. Durch die Erweiterung des Tagungsprogramms auf länderspezifische Inhalte wird das Fachpublikum aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gezielt angesprochen. Behandelt werden unter anderem Themen wie die Rechtesituation in den einzelnen Ländern (D-A-CH), Geschäfts- und Finanzierungsmodelle, Open Data (der freie Zugang zu Forschungsdaten), Open-Access-Zeitschriften, Software- und Hostinglösungen für Repositorien, Erhebung statistischer Daten von Open-Access-Publikationen, Etablierung von Open Access in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Aktionen zur ebenfalls im Herbst stattfindenden internationalen Open Access Week. Parallel findet an beiden Veranstaltungstagen die Open-Access-Messe statt, auf der sich Open-Access-Projekte, -Verlage, -Zeitschriften und Repositorien vorstellen und verschiedene Dienstleister ihre Aktivitäten im Bereich Open Access präsentieren. Die Messeaussteller erhalten zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen einer eigenen Session kurz vorzustellen. Ergänzend bietet die Konferenz in diesem Jahr erstmalig die Gelegenheit, Ergebnisse von Qualifikationsarbeiten zu Open Access in einer Postersession zu präsentieren. Die Open-Access-Tage (OAT 2009) werden von der Informationsplattform open-access.net und der Universität Konstanz in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft veranstaltet. Link zur Homepage
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| 18.09.2009 | 19.09.2009 | . | Wettingen |
| | Tagung: Inner-City-Kultur. Leben in Suburbia. Tagungsflyer und Programm
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| 17.09.2009 | 19.09.2009 | . | Dresden |
| | Interdisziplinäre Tagung LANDSCHAFT QUER DENKEN. THEORIEN – BILDER – FORMATIONEN „Landschaft“ hat gegenwärtig Konjunktur: Natur- und Geisteswissenschaften, Regional-, Stadt- und Landschaftsplanung, Geografie, Landschaftsarchitektur, Kunstgeschichte, Literatur- und Medienwissenschaft, Geschichte, Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie/Volks-kunde, Philosophie u.a. Fächer diskutieren zeitgemäße Entwürfe von Landschaft und loten neue Begriffsbestimmungen aus. Dies hat Auswirkungen für Theorie und Praxis: Einerseits eröffnen sich unbekannte Perspektiven auf historische wie aktuelle Prozesse räumlichen Wandels, andererseits beeinflusst dies den konkreten Umgang wie die Perzeption von Räumen, z.B. in der Stadt- und Regionalplanung, im Verkehrswesen oder im Naturschutz. Doch trotz gundlegender Anregungen aus den Cultural Landscape Studies gibt es bislang keinen systematischen Überblick über die unterschiedlichen Ansätze innovativer Landschaftswahrnehmung. Ziel dieser Tagung ist es daher, die Repräsentanten verschiedenster Landschaftsdiskurse erstmals zusammenzuführen und mit dem hier zu verabschiedenden „Dresdner Manifest“ Landschaft als interdisziplinäres Forschungsfeld zu etablieren sowie eine übergreifende Landschaftstheorie zu konzipieren. Der „Arbeitskreis Landschaftstheorie (AKL)“ wurde 2004 in Hannover gegründet, um den Diskurs der Forschungsperspektive „Landschaft“ aus unterschiedlichen Disziplinen zu befördern. Seither diskutieren Landschaftsarchitekten, Geografen, Psychologen, Historiker, Literatur- und Kulturwissenschaftler Forschungsprobleme und planen neben dieser Tagung weitere öffentliche Veranstaltungen. Das „Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. (ISGV)“, auf Beschluss des Sächsischen Landtags 1997 in Dresden gegründet, erforscht und dokumentiert alltägliche Lebenswelten Sachsens in Geschichte und Gegenwart. Durch die Zusammenarbeit und den interdisziplinären Austausch mit Universitäten sowie anderen wissenschaftlichen Einrichtungen in und außerhalb Sachsens betreibt es Grundlagenforschung und erarbeitet thematisch wie methodisch innovative Publikationen. Tagungskonzeption und -organisation: Guido Fackler, Norbert Fischer, Stefanie Krebs und Miriam Volmert (AKL) sowie Andreas Martin und Manfred Seifert (Bereich Volkskunde am ISGV). Link zur Homepage
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| 03.09.2009 | 24.09.2009 | . | Cartoonmuseum Basel |
| | 4 Vorträge zum Thema "Witzig, Witzig. Was ist lustig?" Mit Prof. Dr. Hermann Bausinger, Prof. Dr. Jochen Hörisch, Dr. Marleen Stoessel und Prof. Dr. Barbara Wild. Die Vorträge, organisiert von Flying Sciecne Basel, sind im Cartoonmuseum Basel, St. Alban-Vorstadt 28, in den Räumen der Ausstellung ‹Erotik› — diese läuft noch bis 27. September. Informationen über das Haus, die Ausstellung und eine Lage-Skizze finden Sie unter: www.cartoonmuseum.ch.
Alle Vorträge sind mit freiem Eintritt. Sie dauern 20 bis 30 Minuten, anschliessend sind Sie zu einem Apéro eingeladen. Konzept, Organisation und Durchführung von Flying Science: Carmen Bregy, Matthias Buschle
Humor ist es bekanntlich dann, wenn man selber lacht. Ganz im Sinn des Münchner Komikers und Sprachphilosophen Karl Valentin, der sagte, «ich kann nicht mehr so herzlich lachen wie früher. Ich hab' nämlich früher wunderbar lachen können, aber während der Inflationszeit hab' ich das Lachen verlernt. Ich kann nur noch gezwungen lachen, ungefähr so: hahahahahahaha.»
Die einen finden einen Witz unglaublich lustig. Die anderen können sich deshalb allerhöchstens ein müdes Lächeln abringen. Hand aufs Herz — ist das Folgende lustig: «Klimbim ist unser Leben, und ist es mal nicht wahr, dann mach ich mir 'nen Schlitz ins Kleid und find' es wunderbar.» — «hahahahahahaha».
Es gibt auch Stimmen, die behaupten: Lachen sei etwas, was den Menschen vorbehalten sei, das Lachen sei eines der Unterscheidungskriterien zwischen Mensch und Tier. Das mag stimmen — oder auch nicht — «hahahahahahaha».
An vier Abenden wollen wir über das Lachen, den Witz und den Humor nachdenken und hoffen, dass dies recht amüsant wird — «hahahahahahaha». Link zur Homepage der Veranstaltung
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| 31.08.2009 | 01.09.2009 | . | University of Basel |
| | Konferenz "Images of Illegalized Immigration" This conference invites scholars to discuss images of illegalized immigration. How do images shape the way we perceive illegalized immigration? Who creates these images? Under which conditions? And where do they circulate? How do they relate to legal and political discourses? The number of "displaced persons" is increasing, resulting in various forms of social conflict. In what kind of images are these conflicts presented? How do political and theoretical frameworks as well as social movements transform these images? How can we draw distinctions and find new perspectives amidst these pluralities of images? And how are persons "de-legalized" through the use of images? The goal of this conference is to deal more critically with visual 'evidence' of illegalized immigration. We are very delighted to have W.J.T. Mitchell (University of Chicago) give our keynote address. In 1994, W.J.T. Mitchell coined the persuasive term "pictorial turn". He is known especially for his work on the relations of visual and verbal representations in the context of social and political issues. Please register for the conference via email: images.immigration@gmx.ch Link zur Homepage
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| 08.08.2009 | 16.08.2009 | . | Alamannenmuseum Ellwangen |
| | 2. Museumswoche Ostwürttemberg Nach dem "Probelauf" im vergangenen Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine Museumswoche der Großen Kreisstädte in Ostwürttemberg, und zwar vom 8. bis 16. August. In dieser Zeit ist in den städtischen Museen in Aalen, Ellwangen, Giengen an der Brenz, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd der Eintritt frei. Die Museumswoche findet in der Ferienzeit statt, um Touristen wie "Daheimgebliebenen" die Angebote der städtischen Museen näher zu bringen. Auch das Alamannenmuseum ist in dieser Zeit bei freiem Eintritt zu besichtigen. Die erste Museumswoche im August 2008 war in dem Ellwanger Museum nach Auskunft von Museumsleiter Andreas Gut ein voller Erfolg. Auf Anhieb kamen damals doppelt so viele Besucher wie sonst. Dieses Mal hat man das Museumsprogramm noch besser auf diesen Termin abgestimmt. So gibt es zusätzlich zur aktuellen Sonderausstellung "Schätze aus Hessigheims Boden" ein Kinderprogramm am Sonntag, 9.8.2009, um 15 Uhr mit der Restauratorin Nicole Ebinger-Rist vom Landesamt für Denkmalpflege Esslingen. Unter dem Titel "Was ist eine Blockbergung und was verbirgt sich in ihr?" haben Kinder an diesem Tag die Möglichkeit, selbst eine so genannte Blockbergung zu öffnen. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich. Am Samstag, 15.8.2009, und Sonntag, 16.8.2009, veranstaltet dann die Alamannengruppe "Raetovarier" ein zweitägiges Ferienprogramm mit vielen Aktionen im Museum. Sonntag, 16.8.2009, 10-17 Uhr Aktionstag "Lebendiges Museum" mit den "Raetovariern": Die Mitglieder der Alamannengruppe stellen ihre Ausrüstung vor und zeigen alte Handwerkstechniken.Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Tag. Eine Anmeldung beim Museum ist erforderlich, Anmeldeschluss ist der 3.8.2009. Das Programm mit Anmeldebogen liegt am Museumseingang aus oder ist unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de abrufbar. Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet erhältlich. Link zur Homepage des Museums
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| 24.07.2009 | .. | . | Ludwig-Maximilians-Universität München |
| | Symposium: Futures of Modernity Als Redner/innen werden u.a. dabei sein: Arjun Appadurai (New York), Zygmunt Bauman (Leeds), Navid Kermani (Köln), Bruno Latour (Paris), Wolf Lepenies (Berlin), Angela MacRobbie (London), Richard Sennett (New York/London), Hans-Georg Soeffner (Konstanz), Anna Lowenhaupt Tsing (Santa Cruz), Yunxiang Yan (Los Angeles). Link zur Homepage der Veranstaltung
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| 16.07.2009 | 18.07.2009 | . | Justus-Liebig-Universität Giessen |
| | Symposium Web as Culture: Ethnographische, linguistische und didaktische Perspektiven Internationales Symposium des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Giessen, Hauptgebäude und Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstrasse 23 und 34, 35390 Giessen
Das World Wide Web ist ein kultureller Handlungsraum, in dem sich neue Formen der sozialen Vernetzung, der Wissenserzeugung, -vermittlung und -aneignung sowie der Konstruktion personaler und kultureller Identitäten herausbilden. Die Tagung „Web as Culture“ nimmt die Prozesse und Praktiken der Konstruktion und Tradierung von sozialen Strukturen, kulturellen Narrativen, Erinnerungen, Wissen und Sprache im World Wide Web in den Blick. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei soziokulturellen Transformationsprozessen wie der Neuordnung sozialer Organisations- und Vernetzungsformen, der Umgestaltung von Lehr- und Lernkulturen und dem Sprachwandel. Die sich vollziehenden Wandlungsprozesse werden auf verschiedenen Ebenen und vor verschiedenen fachwissenschaftlichen Hintergründen thematisiert. Im Sinne einer transdisziplinär arbeitenden Kulturwissenschaft finden sich daher Vertreter verschiedener akademischer Hintergründe zusammen, um sich mit Fragen der sozio-technischen Vernetzung, der Wissensvermittlung und -aneignung und sprachlichen Veränderung im World Wide Web auseinanderzusetzen. Diesen Fragen wird sich in den drei parallelen Sektionen „Networks, Ethnography and the Web“, „Learning, Teaching and the Web“ und „Language, Linguistics and the Web” zugewandt. Nähere Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung (bis zum 15.06.09) finden Sie auf der Homepage. Email: info@webasculture Link zur Homepage der Tagung
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| 08.07.2009 | 19.07.2009 | . | Internationales Kulturzentrum Krakau |
| | Tagung: 20 years after the fall of communism. Cultural policy in central Europe Das Internationale Kulturzentrum Krakau (mck.krakow.pl) lädt in Zusammenarbeit mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa interessierte Studenten, Lehrende und sonstige Forschende zu dieser kulturwissenschaftlicher Tagung im Juli herzlich nach Krakau ein
Die Teilnahme wird finanziell vollends (Unterkunft, Programm, wissenschaftliche Betreuung) durch Stipendien gedeckt! Nur die Reisekosten sind selbst zu bezahlen. Die Tagungssprache ist englisch. Deadline fuer die Anmeldung: 15.5. Link zur Homepage der Tagung
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| 08.07.2009 | 10.07.2009 | . | Johannes-Künzig-Institut Freiburg |
| | Jahrestagung "Heimat-Stil. Zur Ästhetik des Verlusts" Welche Bilder stehen für die alte Heimat? Welche Geschichte haben Motive, Gestaltungsformen und Stilmittel? Welcher Bildmarken bedient man sich, wenn man Flucht und Vertreibung und den damit verbundenen Heimatverlust darstellen möchte? Was gehört schließlich zum Bilderkanon des Themenbereiches Flucht-Vertreibung-Heimatverlust? Diesen und ähnlichen Fragen zum kollektiven Bildgedächtnis will die Tagung nachgehen. Dabei wird es um visuelle und sprachliche Bilder ebenso gehen wie um in Festzügen, Theaterstücken und Filmen umgesetzte Bildkomplexe. Die Tagung findet im Vortragssaal des Hauses der Bauwirtschaft (Holbeinstr. 16, 79100 Freiburg) statt, das nur wenige Gehminuten vom Johannes-Künzig-Institut (Goethestraße 63, 79100 Freiburg) entfernt liegt. Zum Eröffnungsvortrag und einem anschließenden kleinen Empfang bitten wir ins JKI. Anmeldungen bitte per Tel: 0761/70443-0 (Sekretariat, Frau Erlenbauer, Frau Wischniowski), per Email: Dr. Elisabeth Fendl: elisabeth.fendl@jki.bwl.de Link zum Vortragsprogramm
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| 03.07.2009 | 04.07.2009 | . | Berlin |
| | "Textile Bilder. Intarsierte Geschichten von Politik, Gesellschaft und Kultur" Tagung zur Ausstellung "Tuchintarsien in Europa von 1500 bis heute" im Vortragssaal des Museums für Asiatische Kunst, Takustr. 40, 14195 Berlin in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Museums Europäischer Kulturen.
Link zur Homepage des Museums
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| 25.06.2009 | 26.06.2009 | . | Bautzen |
| | Workshop Kleinräumige Mobilität und Grenzwahrnehmung Veranstalter: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Dresden in Zusammenarbeit mit dem Archivverbund Bautzen. Der Workshop wird Migrations- und GrenzforscherInnen aus unterschiedlichen Disziplinen und Forschungsgebieten zusammenbringen, um über kleinräumige Mobilität und Grenzwahrnehmung im 19. Jahrhundert zu diskutieren. Dabei wird die Perspektive der mobilen Akteure ebenso beleuchtet wie staatliche Regulierungspraktiken und diskursive Grenzziehungsprozesse. Das Ziel ist, den Zusammenhang zwischen den Phänomenen "Migration" und "Grenze" herauszuarbeiten und für die Erforschung kleinräumiger Mobilität fruchtbar zu machen. Anmeldungen bitte bis zum 12.06.2009. Link zur Homepage
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| 18.06.2009 | 20.06.2009 | . | Institut für Europäische Ethnologie der Universitaet Wien |
| | 12. Arbeitstagung der dgv-Kommission für Frauen- und Geschlechterforschung: "Intersectionality - Theorien, Methoden, Empirien" Die Tagung wird von der Kommission für Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (www.d-g-v.org/kommissionen/frauen) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europaeische Ethnologie der Universitaet Wien (http://euroethnologie.univie.ac.at/) und dem Institut für Volkskunde/ Europaeische Ethnologie der Universitaet München (http://www.volkskunde.uni-muenchen.de/index.html) veranstaltet.Konzeption und Organisation: Manuela Barth, Sabine Hess, Nikola Langreiter, Elisabeth Timm. Tagungsprogramm
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| 11.06.2009 | 14.06.2009 | . | in Innsbruck (Tirol/Österreich) |
| | DGV-Studierendentagung 2009 Thema: Altes und Neues - Die Studierenden der Europäischen Ethnologie/Volkskunde der Universität Innsbruck laden herzlich ein zur diesjährigen Studierendentagung. Die Tagung soll uns Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch geben, um Kontakte zu knüpfen und Mittels verschiedener Workshops gemeinsam den wissenschaftlichen Fachdiskurs auf studentischer Ebene wahrzunehmen, zu bearbeiten und zu bereichern. Geplant sind verschiedene Aktivitäten: Workshops, Stadführung, gesellschaftliches Zusammenkommen zum Austausch und zur Vernetzung der TagungsteilnehmerInnen sowie eine Abschlusspräsentation bzw. -diskussion der Workshopergebnisse. Die Kontaktadresse lautet: StudierendentreffenInnsbruck2009@yahoo.de. Link zur Homepage der Veranstaltung
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| 06.06.2009 | 06.06.2009 | . | Wetzlar |
| | HVV-Jahrestagung 2009 Die Hessische Vereinigung für Volkskunde e.V. (HVV) lädt zur Jahrestagung 2009 ein: "Regionale Rhetoriken und Repräsentationen. Wie Hessisches gezeigt wird"
Die Veranstaltung nimmt Bilder von Hessen, hessischen Orten und Regionen in den Blick und fragt nach den gesellschaftlichen An- und Einbindungen dieser Bilder, insbesondere auch nach der Rolle, die Marketing und Tourismus dabei spielen: Wer oder was findet Eingang in das regionale symbolische Repertoire? Von wem und mit welchen Erwartungen werden die Rhetoriken und Repräsentationen herausgebildet und wie sehen die jeweiligen Etablierungsprozesse konkret aus? Welche gesellschaftlichen Stimmungen und Bedürfnisse greifen sie auf und wie entwickeln sie sich weiter? Welche Formen und Konzepte lassen sich dabei beobachten?
Veranstaltungsort: Stadthalle Wetzlar, Kongress- und Kulturzentrum, Brühlsbachstraße 2b, 35578 Wetzlar, Tel. (0 64 41) 99 77 00
Es wird keine Tagungsgebühr erhoben. Um Anmeldung bis spätestens 22. Mai 2009 wird dringend gebeten. Kontakt: Dr. Kathrin Bonacker, Jun.-Prof. Dr. Sonja Windmüller, sonja.windmueller[at]uni-hamburg.de Link zur Homepage
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| 04.06.2009 | 07.06.2009 | . | Germanisches Nationalmuseum Nürnberg |
| | 29. Tagung des Arbeitskreises Bild Druck Papier Der Arbeitskreis Bild Druck Papier hält seine 29. Tagung auf Einladung des Germanischen Nationalmuseums vom 4.-7. Juni 2009 in Nürnberg ab. Neben der Besichtigung der verschiedenen Fachabteilungen des größten kulturhistorischen Museums Deutschlands: dem Kupferstichkabinetts, der bedeutenden Papiertheatersammlung, der Spielzeugabteilung, der Trachtengraphiken der Slg. Kling und dem umfangreichen Lagerbestand der Öldruckfabrikation May, werden an der Tagung Referate zu historischer und literarischern Bildmedienereignisse Frankreichs und Großbritanniens, zu europäischen Zeichenbüchern, zur internationalen Zusammenarbeit von Buch- und Kunstdruckverleger mit den USA und Neuseelands, zu „Vater-unser-Parodien“, Verpackungspapieren des Alltags, zum „Nürnberger Trichter“ und anderen „Nützlichen Beschäftigungen zum Vergnügen der Jugend“ gehalten. Die zugehörige Exkursion für die Tagungsteilnehmer führt nach Bad Windsheim in das „Fränkische Freilandmuseum“ mit dem Schwerpunkt Druckgraphik als Dekor des Mobiliars sowie die Originalausstattung einzelner Gehöfte mit Wandschmuck aus der Zeit um 1900. In der dortigen Spitalkirche und deren „Museum Kirche in Franken“ werden evangelische Druckgraphiken zu sehen sein. Der Abschlusstag führt zu den Museen der Stadt Nürnberg mit Burgaussicht, dem Museum Dürerhaus und zum Spielzeugmuseum Lydia Bayer. Die Tagungskosten betragen 150,- €. Ermäßigungen auf Anfrage. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2009. Die Tagung wird von Prof. Dr. Wolfgang Brückner, Würzburg, und Prof. Dr. Konrad Vanja, Berlin, geleitet.
Informationen und Anmeldungen: Prof. Dr. Konrad Vanja , Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, Im Winkel 6/8, Berlin – Dahlem, Tel: 030 / 83901-287, Fax: 83901-283, E-Mail: k.vanja@smb.spk-berlin.de
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| 28.05.2009 | 30.05.2009 | . | Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main |
| | Symposium "Medienevolution, Interfaces und Infosozialität" Das zweitägige Symposium setzt sich thematisch mit den Wechselwirkungen zwischen Medien, kommunikativer Vergemeinschaftung und Wissensproduktion auseinander. Die immer komplexer werdenden Optionen digitaler Medien setzen neue kulturelle Kompetenzen des Schauens und Lesens bzw. des Hörens und Verstehens voraus, auch neue soziale Fähigkeiten werden benötigt, wenn der kommunikative Zusicherungsrahmen von Angesichtigkeit und Anwesenheit wegfällt. Diese umfassenden Interaktivitätskompetenzen, die sich auf Oberflächen, Daten- und Informationsbestände und soziale Netzwerke beziehen, stehen im Mittelpunkt der Diskussionen von Mediensoziologen, Kulturhistorikern, Kommunikationswissenschaftlern, Architekten, Kulturanthropologen, Medienkünstlern, Kunst- und Literaturwissenschaftlern.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen
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| 20.05.2009 | 22.05.2009 | . | Aabenraa & Flensburg |
| | Tagung: RETHINKING THE MARITIME MUSEUM - Entwicklungen – Perspektiven – Herausforderungen Das Schifffahrtsmuseum hat seinen festen Platz in der Museumslandschaft. In rund 150 Jahren hat dieser Museumstyp seine Besonderheit und eine ihm eigene Art des Verstehens und der Vermittlung maritimer Geschichte und Kultur herausgebildet. Charakteristisch für Schifffahrtsmuseen ihre globale Ausrichtung, denn die maritime Wirklichkeit war und ist stets global. Dies hat zur Folge, dass die maritimen Museen meist nach einem festen Muster konzipiert sind und in ihren Erzählungen nicht grundlegend voneinander abweichen - unabhängig davon, ob man nun ein Museum in Schweden oder in Argentinien besucht.
Angesichts neuer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen müssen sich auch maritime Museen verstärkt der Frage stellen, wie sie zukünftig ihr Profil schärfen können, um auf diese Weise neue Museumsbesucher zu gewinnen, ohne ihre traditionellen Besuchergruppen zu verlieren. Ausgehend von der historischen Entwicklung der Schifffahrtsmuseen werden auf der Tagung sowohl klassische Museumsfragen zur Sammlung, Erzählung und Ausstellung als auch übergeordnete Fragen zur Konstruktion und Bedeutung einer maritimen Identität in einer modernen Gesellschaft erörtert. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen Museen und der Tourismusbranche sowie zwischen Museen und lokalen Interessensgruppen diskutiert. Link zur Homepage der Tagung
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| 15.05.2009 | 17.05.2009 | . | Bautzen |
| | Dialogische Begegnungen: Minderheiten – Mehrheiten interferent gedacht Tagung des Sorbischen Instituts und des Sorbischen Museums Bautzen. Wir gehen von der These aus, dass Mobilität, Flexibilität und Mehrsprachigkeit zu den Grundanforderungen des Lebens in der späten Moderne gehören. Aber wie gehen die Menschen damit um? Was ermöglicht und was erschwert dialogische Begegnung? Wo sind die Kontaktzonen, wie zeigen sich Vorurteile und wie funktionieren Ausschluss, Dominanz, Vereinnahmung im Umgang mit Andersheit? Wann entstehen neue kulturelle Konfigurationen? Wie funktioniert Hybridität in der Musik oder in der Sprache, im Ritual, beim Feiern oder im Alltagsleben? Welche Konzepte und Methoden haben wir in der Kulturforschung, um diese Prozesse zu untersuchen? Wer besitzt dabei Deutungshoheit und wie werden die Deutungseliten rekrutiert? Auf einer internationalen und interdisziplinären Konferenz wollen wir diese Fragen zur Diskussion stellen. Dabei werden Forschungen in der Lausitz und anderen bikulturellen Regionen ebenso Beachtung finden wie Migrationserfahrungen „neuer“ Minderheiten. Prozesse und Visionen von Hybridität sollen daher sowohl auf wissenschaftstheoretischer als auch auf kulturpolitischer und kulturpraktischer Ebene (in der Museumsarbeit, den Medien, im Bildungswesen usw.) vorgestellt und diskutiert werden. Link zur Homepage der Tagung
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| 08.05.2009 | 10.05.2009 | . | Westfälische Wilhelms-Universität Münster |
| | 4. Doktorandentagung der Europäischen Ethnologie/Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft/Kulturanthropologie Nachdem die letzen Treffen in Bonn (2006), München (2007) und Würzburg (2008) großen Anklang gefunden haben, laden die Doktoranden und Mitarbeiter des Seminars für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster herzlich ein, die Reihe 2009 in Münster fortzuführen. Dazu sind nicht nur Doktoranden der Europäischen Ethnologie/Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaften und Kulturanthropologie willkommen, sondern auch Teilnehmer aus Nachbardisziplinen und nicht deutschsprachigen Instituten. Im Sinne eines Arbeitstreffens aller Doktoranden gibt es kein Tagungsthema. Vielmehr können die Teilnehmer während der Tagung ihre Dissertationsprojekte vorstellen und Problemstellungen jeglicher Art diskutieren. Im Fokus des Treffens steht der Austausch über Schwierigkeiten bei der Materialerhebung und der Analyse. Eine Schreibwerkstatt wird sich den Problemen der Verschriftlichung widmen. Gesellige Runden bei einem Grillabend und einem gemeinsamen Frühstück sollen als eine weitere Plattform für den Austausch und die Vernetzung das Programm abrunden. Da die Tagung als Workshop konzipiert ist, lebt sie von aktiver Beteiligung. Daher ist wieder ein Reader geplant, in dem auch die Teilnehmer, die nicht vortragen, ihre Dissertationsprojekte in einem Abstract (max. 500 Wörter) vorstellen. Der Tagungsbeitrag beläuft sich auf 25.- Euro. (Bitte erst anmelden, Bestätigung und Anmeldeinformationen abwarten und dann das Geld überweisen) Link zur Homepage der Tagung
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| 24.04.2009 | 25.04.2009 | . | Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau |
| | Produktion und Reproduktion: Arbeit und Fotografie Ausgangsinteresse und Absicht der Tagung „Produktion und Reproduktion: Arbeit und Fotografie“ ist es, zum Verstehen von Fotografien aus dem Themenkreis der Industriearbeit als Quellen kulturhistorisch orientierter Forschung beizutragen. Anhand von Fallstudien werden Bestände und Sachverhalte sowie Methoden der Analyse vorgestellt. Zugleich entsteht ein Überblick über die Entwicklung des Genres seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Dabei liegt ein Augenmerk auf Sachsen, doch können und sollen Fragestellungen und Beispiele nicht auf diese Region begrenzt sein. Ob als Arbeiter- oder als Werksfotografie entstanden, ob als private Erinnerung oder als Werbematerial genutzt, ob in Alben aufbewahrt oder in Bildbänden gedruckt, ob Selbstbild der Unternehmen oder Selbstentwurf der Arbeiter: die Fotografien dokumentieren nicht allein Sachverhalte, sie sind mentalitätsgeschichtlich komplexe Sinnstiftungen. Ziel soll daher sein, Zusammenhänge zu analysieren: etwa zwischen Arbeitsformen und Produktionsverhältnissen mit den verbildlichten Interaktionen und Rollenbildern, den sozialen Inhalten des physischen Handelns mit dem fotografischen Akt oder den Darstellungsformen und den Gebrauchsweisen der Fotografien in ihren intendierten oder auch in musealen Zusammenhängen. Solche Betrachtungsweise erweitert die den Objekten der Sammlungen und den Dokumenten der Archive zu entnehmenden Informationen um Symbole gelebten Lebens in einem „Museum der Blicke“, das im Spannungsfeld von emphatischer Nähe und kognitiver Distanz auf ganz eigene Art und Weise zwischen historischen Sachverhalten und den Medienerfahrungen heutiger Betrachter zu vermitteln in der Lage ist. Die Tagung wird in Kooperation des Westsächsischen Textilmuseums Crimmitschau mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. (ISGV) Dresden ausgerichtet. Eine anschließende Tagungspublikation ist geplant. Beiträger/innen unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen sind eingeladen, bis zum 1. Oktober 2008 ein etwa 2.000 Zeichen umfassendes Exposé beim Westsächsischen Industriemuseum Crimmitschau einzureichen. Westsächsisches Industriemuseum Crimmitschau, Frau Claudia Schindler, Leipziger Straße 125, 08451 Crimmitschau, Tel.+49-3762-931939, Fax +49-3762-931938, crimmitschau@saechsisches-industriemuseum.de, www.saechsisches-industriemuseum.de Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Herrn PD Dr. Manfred Seifert, Zellescher Weg 17, 01069 Dresden, Tel. +49-351-4361650, Fax +49-351-4361651, isgv@mailbox.tu-dresden.de, www.isgv.de
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| 17.04.2009 | 18.04.2009 | . | Hamburg, Warburghaus |
| | "Kulturelle übersetzungen" - Tagung der Isa-Lohmann-Siemsstiftung In den aktuellen Debatten der Kulturwissenschaften spielt der Begriff der Übersetzung eine wichtige Rolle. Aus dem Bereich der Sprachwissenschaften stammend, bezeichnet er aus kulturwissenschaftlicher Perspektive nicht nur die Übertragung fremdsprachlicher Texte, sondern auch den Import und Export von Kulturgütern und die Aneignung von Wissensformen. Für die Analyse interkultureller Praktiken und Praxen scheint er zu einer Art Schlüsselbegriff zu avancieren. Allerdings verbindet sich mit ihm auch die kritische Frage nach der Übertragbarkeit kultureller Phänomene und nach den problematischen Konstruktionen des Eigenen und des Fremden. Ziel des diesjährigen interdisziplinären Forschungsprojekts der Isa Lohmann-Siems Stiftung ist es, die Tauglichkeit des Übersetzungsbegriffs für die Analyse von künstlerischer und kultureller Traditionsbildung zu erproben, indem nach den medialen und historischen Bedingungen kultureller Austauschverhältnisse gefragt wird. Was passiert, wenn Objekte, Begriffe oder soziale Praktiken aus einem spezifischen Kontext in andere Zusammenhänge transferiert werden? Wie lassen sich die politischen und sozialen Verhandlungen, die solche Prozesse strukturieren, beschreiben? Welche diskursiven Konzepte von Originalität und Differenz haben sich in den Übersetzungsvorgängen der Moderne entwickelt? Und wie sehr haben sie unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur geprägt? Link zur Homepage der Tagung
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| 16.04.2009 | 17.04.2009 | . | Köln |
| | Zwei Vorträge: "Konzeptualisierungen der Anfänge der Fotografie" Veranstaltet von der Professur für Geschichte und Theorie der Fotografie an der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln. Im Rahmen des von der Professur für Geschichte und Theorie der Fotografie vom 16. bis 19. April veranstalteten und von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung geförderten Graduiertenkolloquiums finden im Lesesaal II der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln im Museum für Angewandte Kunst zwei öffentliche Vorträge statt, die sich mit Aspekten des Schwerpunktthemas der Veranstaltung, "Konzeptualisierungen der Anfänge der Fotografie", auseinandersetzen. Geoffrey Batchen, der in seinem Buch "Burning with Desire. The Conception of Photography" (The MIT Press, 1997) die Anfänge der Fotografie einer Re-Lektüre unterzogen hat, setzt sich in seinem Kölner Vortrag mit der Fotografie der 40er und 50er Jahre des 19. Jahrhunderts unter einem ökonomischen Gesichtspunkt auseinander. Wie er ausführen wird, kommt diesem eine wichtige Rolle im Verständnis der Fotografie zu, weil wir, um "die Komplexität der fotografischen Erfahrung" begreifen zu können, "die Fotografie als Form der Arbeit und den Fotografen als Arbeiter denken" müssen. Geoffrey Batchen ist Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Fotografiegeschichte am Graduiertenzentrum der City University of New York. André Gunthert, der eine Vielzahl von Aufsätzen zur Frühzeit der Fotografie publiziert hat, wird über die wissenschaftshistorischen Implikationen der Bekanntmachung und Verbreitung der Fotografie durch François Arago sprechen. André Gunthert ist Associate Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris, Direktor des Laboratoire d'histoire visuelle contemporaine (LHIVIC) und Herausgeber der Zeitschrift Études photographiques.
Veranstaltungsort: Lesesaal II der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln im Museum für Angewandte Kunst (An der Rechtschule, 50667 Köln) Donnerstag, 16.04.2009, 19:30 Geoffrey Batchen (CUNY, New York): "Perplexity and Embarrassment: Photography as Work"
Freitag, 17.04.2009, 19:30 André Gunthert (LHIVIC, Paris): "A New Theory on an Important Point of the Sciences. Arago and the Divulgation of the Daguerreotype"
Beide Vorträge werden auf Englisch gehalten. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Link zur Homepage der Veranstaltung
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| 02.04.2009 | 03.04.2009 | . | Göttingen |
| | Mittelstadt – Urbanes Leben jenseits der Metropole Interdisziplinäre Tagung am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen. Die kultur- und sozialwissenschaftliche Stadtforschung hat sich bisher nur vereinzelt den mittelstädtischen Lebenswelten gewidmet, vielmehr hat sie den Fokus auf die Großstadt, auf urbane Transformationsprozesse und allenfalls auf Kleinstädte gerichtet. Gegenstand dieser Tagung ist der Typus der Mittelstadt, die in ihrer Spezifik befragt und erkundet wird. Was kennzeichnet städtisches Leben zwischen Provinz und Metropole? Welche Bedeutungen und welches Image haben Mittelstädte? Wie gestalten sich Alltagspraxen, Erfahrungen und der urbane Habitus in Mittelstädten aus und wie unterscheiden sie sich darin gegenüber Groß- und Kleinstädten? Experten aus den Kultur- und Geschichtswissenschaften, den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie aus der Stadt- und Raumplanung werden hierzu über laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungen referieren. Anmeldung bis zum 16. März 2009 unter mittelstadt@gmx.net. Weitere Informationen |
| 26.03.2009 | 28.03.2009 | . | LMU München |
| | Mobilität und Mobilisierung. Arbeit im soziokulturellen, ökonomischen und politischen Wandel 26.03. - 28.03.2009
Call for papers für die 14. Tagung der Kommission „Arbeitskulturen“ innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde Ort: Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie,Tagungsraum: Senatsaal der LMU, Hauptgebäude E 110, Einsendeschluss: 04.07.2008, abstracts bitte an B.Lemberger@vkde.fak12.uni-muenchen.de Der Call ist zu finden unter http://www.d-g-v.org/kommissionen/arbeit oder http://technikforschung.twoday.net
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| 20.03.2009 | 22.03.2009 | . | Chemnitz und Leipzig |
| | 19. bundesweite Jahrestagung der wissenschaftlichen Volontäre von Museen, Gedenkstätten und der Denkmalpflege Die Organisatoren rufen auch die Volontäre auf, das Tagungsprogramm mit Vorträgen mitzugestalten und von eigenen Projekten zu berichten oder einen Problemfall aus ihrer alltäglichen Arbeit vorzustellen, der das Tagungsthema streift (Vortragsvorschläge / Abstracts ggf. bis Anfang Januar). Anmeldeschluss ist der 6. Februar. Link zur Homepage der Tagung
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| 13.03.2009 | .. | 18.00 | Technische Sammlungen Dresden, Junghansstr. 1-3 |
| | Führung im Ernemann-Schaudepot und Konzeption der Technischen Sammlungen als Medienmuseum - Stand und Perspektiven Nachdem seitens der Technischen Sammlungen diese Veranstaltung im November 2008 abgesagt worden war, konnte nun ein Ersatztermin gefunden werden. Die Leitung des Museums erläutert den Stand der konzeptionellen Überlegungen für die Weiterentwicklung der Technischen Sammlungen zu einem Medienmuseum mit Apparaturen für das Schreiben, Lesen, Sehen und Hören als wesentlichen Elementen einer Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt sie zur Diskussion. Eingeleitet wird dies durch eine Führung in der Schaudepot-Präsentation der Ernemann-Bestände der TSD, die Anfang 2008 durch den Erwerb der bedeutenden Sammlung Peter Göllners komplettiert werden konnten. Zu sehen sind im Original ein Großteil der Objekte, die auch der im Herbst erschienene Katalog "Fotoindustrie und Bilderwelten. Die Heinrich Ernemann AG für Camerafabrikation in Dresden 1889-1926" vorstellt. Anschließend besteht ab 20 Uhr die Gelegenheit einer Vorführung mit frühen Filmen aus Dresden von Ernst Hirsch, die mit Ernemann-Kameras aufgenommen worden sind. Link zur Homepage
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| 10.03.2009 | 10.03.2009 | 18.00 | Klinik am Rosengarten in Bad Oeynhausen |
| | Vortrag - Bad Oeynhausen und die Geschichte des Rollstuhls m Dienstag, 10. März 2009, findet um 18.00 Uhr in der Klinik am Rosengarten in Bad Oeynhausen, Westkorso 22, ein öffentlicher Vortrag zum Thema „Bad Oeynhausen und die Geschichte des Rollstuhls“ statt. Der Historiker Martin Wedeking aus Münster wird über die Hintergründe von „Zimmer-Fahrstühlen“ und „Handbetriebs-Fahrrädern“ sowie die besondere Bedeutung Bad Oeynhausens in der Rollstuhlgeschichte referieren. Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann spricht ein Grußwort. Mit dem Vortrag wird zugleich die Ausstellung „Die Entdeckung der Beweglichkeit – Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte“ im Badehaus II eröffnet. Diese Sonderausstellung wurde vom Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, vom Archiv des Ev. Johanneswerkes e.V. und vom Stadtmuseums Gütersloh erarbeitet. Thematisiert wird der Wandel der Mobilität im Leben von alten, kranken und behinderten Menschen in den vergangenen hundert Jahren. Lokalkolorit erhält die Ausstellung durch besondere Zugaben: die Städtischen Museen stellen aus ihrer Sammlung historische Rollstühle der Firma Voltmann zur Verfügung, die Sanitätshäuser Conrady & Busse zeigen weitere Rollstühle und das Stadtarchiv präsentiert eine Auswahl von Bildern und Dokumenten zur Bad Oeynhausener Rollstuhlgeschichte. Die Ausstellung wird in Kooperation von Stadtarchiv, RehaConcept im Badehaus II und Arbeitskreis für Heimatpflege vom 11. März bis 19. Juni 2009 im Badehaus II, Westkorso 22 / Kurpark, gezeigt. Sie ist außer an Feiertagen geöffnet: Montag bis Donnerstag 8.00 – 20.00 Uhr und Freitag 8.00 – 15.00 Uhr. Vortrag und Ausstellung sind kostenfrei! Vortragsraum und Ausstellung sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Info: Stadtarchiv Bad Oeynhausen, Von-Moeller-Str. 9, 32545 Bad Oeynhausen, Tel.: 05731/143420, E-Mail: r.quaschny@badoeynhausen.de
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| 09.03.2009 | 11.03.2009 | . | Oldenburg |
| | Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg Call for Papers unter nachstehendem Link http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=9592
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| 19.12.2008 | .. | 14.00 | Museum für Volkskunde, Wien |
| | TRAFIK 02 - Wiener Arbeitsgespräche zur Kulturwissenschaft Herzliche Einladung zur: TRAFIK 02 - Wiener Arbeitsgespräche zur Kulturwissenschaft Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, A-1080 Wien Datum, Ort: 19.12.2008, Wien
Workshop zum Thema: Nullsignifikanz | Allsignifikanz
Mit Impulsreferaten von: Herbert Justnik (Museum für Volkskunde), Barbara Imhof (Weltraumarchitektin, Liquifer), Elisabeth Timm (Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien), Tristan Weddigen (Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern). Verkehr erzeugt Verdichtungen von Menschen und Signifikanten im Raum. Hunderttausende strömen über Autobahnen und Flughäfen und werden dabei von vielschichtigen Zeichenregimen umhüllt: von Systemen der Verkehrsleitung, der Werbung, der (sub-)kulturellen Codierung sichtbarer Flächen. Jede Verdichtung erzeugt gleichzeitig aber immer auch komplementäre Zonen der Ruhe und Entleerung: verwunschene Gärten am Autobahnkreuz, nichtssagende Oberflächen im Weichbild austauschbarer Metropolen.
Orte, an denen Entschleunigung, Leere und Ruhe nicht zufällig entstehen, sondern programmatisch geplant und gepflegt werden, sind Andachtsräume an Flughäfen und Autobahnen. Hier werden nicht nur die Zeichen des technischen Funktionierens getilgt, um Container für alle Kulturen und Religionen des Globus bereitzustellen, geraten herkömmliche Signifikanten der Andacht ins Taumeln.
Verschärft begegnen derartige Probleme bei der verkehrtechnischen Aneignung der Leere schlechthin, im Weltall: Nicht nur transportieren Raumfahrtmissionen in ihrem Universalismus immer schon fragliche Symbole für unbekannte Adressaten, auch sind irdische, an Orientierungspunkte wie Mekka, Jerusalem etc. gebundene Praktiken am Ort der Götter selbst, in der Schwere- und Ortslosigkeit unmöglich.
Auf der TRAFIK 02 -- Wiener Arbeitsgespräche zur Kulturwissenschaft wollen wir zum Austausch über solche Fragen einladen. Als Anstoß soll jede/r Teilnehmer/in selbst einen Gegenstand expliziter Nullsignifikanz beisteuern. Von diesen Objekten sowie von den in Eingangsreferaten vorgestellten Andachtsräumen aus wollen wir gemeinsam die Funktion von Zonen der Bedeutungsentleerung in unserer übercodierten Gegenwart diskutieren.
Teilnahmebedingung: Bring' ein Ding mit, das nichts bedeutet!
Anmeldung nicht erforderlich, Rückmeldung nicht unerwünscht. Kontakt: Benjamin Steininger,Uni Wien trafikanten@gmail.com Link zur Homepage der Veranstaltung
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| 05.12.2008 | 07.12.2008 | . | Remscheid |
| | Tagung: Kultur, Medizin und Psychologie im Trialog, Beiträge zum interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie und Medizin 21. Fachtagung Ethnomedizin Call for Papers unter http://www.agem-ethnomedizin.de/u42_aktuelles.php
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| 04.12.2008 | .. | 18.00 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn |
| | Vortragsreihe 2008/09 "Transnationale Konflikte? Alltag und Kultur im 21. Jahrhundert" Konflikte und Krisen sind universale Muster. Als Kulturphänomene prägen sie auf globaler Ebene die Alltagsrealität des 21. Jahrhunderts und müssen in abweichenden sozialen Kontexten immer neu verhandelt werden. Veränderte Kommunikationsstrukturen, erhöhte Mobilität und die Dominanz der Medien tragen zu einer Transnationalisierung ihrer Ausprägungen und Folgen bei. Die Reihe beleuchtet in drei exemplarischen Vorträgen kulturwissenschaftliche Perspektiven auf diese zentrale Thematik der Gegenwart.
Die Auftaktveranstaltung findet am 04. Dezember 2008 im Hörsaal 5 der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Hauptgebäude) statt. Wir freuen uns sehr, Frau Prof. Dr. Regina Bendix als international ausgezeichnete Fachvertreterin in Bonn begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist für Studierende aller Fachrichtungen geöffnet, Gäste sind herzlich willkommen.
04. Dezember 2008, 18 c.t., HS 5 „TK, TCE & Co.: Der Weg von der kulturellen Allmende zum internationalen Verhandlungsgegenstand“ Prof. Dr. Regina Bendix, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Universität Göttingen.
Im Zentrum des Vortrags steht die Frage nach Formen „kulturellen Eigentums“ und ihren Funktionen im Europa des 21. Jahrhunderts. Kulturelle Wertschöpfung hat den Rahmen lokaler und regionaler Aushandlung längst durchbrochen und ist vor allem juristisch auf internationalem Parkett angekommen. Die Dynamik dieses Prozesses ist nicht zuletzt im Kontext wachsender globaler Entwicklungsgefälle und zunehmender Kulturkontakte von besonderer Bedeutung. Link zur Homepage der Veranstaltung
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| 04.12.2008 | 05.12.2008 | . | Uni Zürich |
| | Tagung "Blaubarts Wiederkehr
Link zum Vortragsprogramm
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| 02.12.2008 | .. | 14.00 | Freilichtmuseum am Kiekeberg |
| | Einladung zur Buchvorstellung Katharina Hoffmann und Michael Kreidner: Zwangsarbeitende im Landkreis Harburg 1939-1945.
Der Kreistag des Landkreises Harburg hatte auf seiner Sitzung am 29. Januar 2001 mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst, eine wissenschaftliche Publikation zur Thematik der Zwangsarbeitenden im Landkreis Harburg während des Zweiten Weltkrieges ausarbeiten zu lassen. Dieses Buch ist nun in der Schriftenreihe des Freilichtmuseums am Kiekeberg erschienen.
Die Initiative zu der wissenschaftlichen Publikation ging von dem früh verstorbenen Oberkreisdirektor Hans Bodo Hesemann aus. Dr. Katharina Hoffman, die an den Universitäten Lüneburg und Oldenburg als Lehrbeauftragte tätig war und über die Zwangsarbeitenden in Oldenburg promoviert hatte, erhielt den Auftrag zur Recherche. Unter Einbeziehung von bereits ausgearbeiteten Forschungen von Michael Kreidner aus Buchholz i.d.N. entstand daraus ein Buchmanuskript, das nun endlich auch gedruckt vorliegt. Das Buch ist als Nummer 61 in der Reihe der Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg erschienen und kostet 20 Euro. Anwesend sind: - Dr. Katharina Hoffman, Autorin - Michael Kreidner, Autor - Dr. Martin Kleinfeld, Kreisarchivar
Katharina Hoffmann, Michael Kreidner: Zwangsarbeitende im Landkreis Harburg 1939-1945. Ehestorf 2008. 302 S., zahlr., teils farbige Abb. 20,00 Euro, ISBN 978-3-935096-14-0. Link zur Homepage des Museums
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| 28.11.2008 | .. | . | München |
| | "Jugend - Medien - Identität" Interdisziplinäre Fachtagung Die Digitalisierung der Medienwelt hat neue Erfahrungsräume geschaffen. Vor allem Jugendliche wenden sich diesen begeistert zu: Sie pflegen virtuell ihre Beziehungen bzw. knüpfen neue, in der direkten Nachbarschaft oder auf anderen Kontinenten. Sie agieren in thematisch engagierten Communities oder demonstrieren ihre Zugehörigkeit zu populären Medienszenen. Sie inszenieren sich selbst und präsentieren ihre Gedanken-, Gefühls- undWunschwelten in mehr oder weniger begrenzten Öffentlichkeiten. In dieses Medienhandeln gehen Identitätsfacetten ein, bereits stabile Bestandteile ihrer Persönlichkeit oder solche, die sie austesten wollen. In den virtuellen Räumen erleben sie soziale Einbettung, erhalten Aufmerksamkeit, Anerkennung,Widerspruch, erfahren sich als kompetente und teilhabende Subjekte. Die mediale Identitätsarbeit ergänzt die reale, kann sie bereichern oder engführen. Wie sich das Medienhandeln in die Identitätsbildung einklinkt bzw.wie Jugendliche die virtuellen Räume dafür nutzbar machen, ist das Thema der interdisziplinären Tagung 2008 „Jugend – Medien – Identität“. Aus den Perspektiven von Jugendsoziologie, Jugendszeneforschung und Medienpädagogik werden Grundlagen und Muster der Identitätsarbeit skizziert. Diese werden ergänzt durch Einblicke in mediale Räume, die Jugendlichen die Rahmenbedingungen für ihre Selbstpräsentationen vorgeben. Programm unter http://www.jff.de/?BEITRAG_ID=5486
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| 28.11.2008 | 29.11.2008 | . | Leuphana Universität Lüneburg |
| | Tagung: Konstruktion von Tourismusräumen Anmeldung (bis zum 1. November 2008): Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Wöhler, Fakultät Bildungs-, Kultur- und Sozialwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg, Postfach 2440, 21314 Lüneburg, oder per eMail: woehler@uni-lueneburg.de Tagungsbeitrag: Studierende: 8 €, Nicht-Studierende: 20 €
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| 28.11.2008 | 29.11.2008 | . | Leuphana Universität Lüneburg |
| | Konstruktion von Tourismusräumen Call for Papers Nicht was Tourismusräume auszeichnet, sondern wie und durch welche Aushandlungs- und Inszenierungsprozesse touristische Räume hergestellt werden, stellt die Leitfrage dieser Tagung dar. Von besonderer Bedeutung sind dabei sowohl ökonomische und politische Interessen als auch Ausdifferenzierungen von Lebensstilen. Diese und andere Konstitutionsparameter sollen im Sinne der verschiedenen „cultural turns“ (linguistic, spatial, iconic, body turn u.a.) beleuchtet werden. Insofern spricht diese Tagung eine „interdisziplinäre Community“ an – insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus der Kulturgeographie, Soziologie, Ethnologie, Kulturgeschichte, Literaturwissenschaft und Politologie, aber auch aus Disziplinen, die einen kulturalistischen Beitrag zum Thema leisten können. Es werden Vorträge zu folgenden Themenbereichen der Konstruktion von Tourismusräumen erbeten (Überschneidungen sind nicht zu vermeiden, doch der jeweilige Schwerpunkt ist zu beachten): – Mediale Konstruktionen – Visuelle Konstruktionen – Performative Konstruktionen – Wissenskonstruktionen – Politisch-planerische und/oder polit-ökonomische Konstruktionen Die Beiträge können sich auf empirische Untersuchungen stützen oder auch vor dem Hintergrund empirischer Daten die jeweiligen Modi und Medien der Konstruktion von Tourismusräumen systematisch diskutieren. Für die Bewerbung um einen Vortrag ist bis zum 15. Juni 2008 ein max. einseitiges Exposé einzureichen bei: Prof. Dr. Kh. Wöhler, Leuphana Universität Lüneburg, IFSB, Postfach 2440, D-21335 Lüneburg oder per mail: woehler@uni-lueneburg.de
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| 22.11.2008 | 21.11.2008 | . | Berlin |
| | Die Sprache der Dinge – kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die materielle Kultur Tagung der Gesellschaft für Ethnographie e.V., Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin Call for Papers unter www.gfe-online.org
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| 14.11.2008 | .. | . | Tagung im LWL-Freilichtmuseum Hagen |
| | Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung Die historische Forschung hat die Erwerbsarbeit von Frauen in der Moderne bisher vielfach am Beispiel von Dienstleistungsberufen und Tätigkeiten in der Industrie thematisiert. Weitgehend unbeachtet blieb dagegen das Handwerk, das aber ein lohnendes Forschungsfeld für die Frage nach dem vielschichtigen Verhältnis von Frauen zu Formen der Erwerbstätigkeit und damit für die Analyse ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen darstellt. Zugleich bieten handwerklich strukturierte Berufe einen ertragversprechenden Untersuchungsgegenstand, wenn es gilt, die verschiedenen ideologisch aufgeladenen Frauenbilder des 19. und 20. Jahrhunderts in Beziehung zu Formen der sozialen Wirklichkeit zu setzen. Von Seiten der Handwerksgeschichtsschreibung ist ein geschlechterhistorischer Zugang ebenfalls selten gewählt worden. Dabei eröffnet er durchaus neue Perspektiven: Bewertung und realer Umfang von Ausbildung und Beschäftigung von Frauen in Handwerksberufen korrespondieren vielfach mit grundlegenden Veränderungen des Handwerks im 19. und 20. Jahrhundert. In diesem Zusammenhang ist auch nach der Bedeutung von Frauen in Handwerkerhaushalten und Handwerksbetrieben als „mithelfenden Familienangehörige“ zu fragen, die sich ebenfalls mit der Entwicklung des Handwerks wandelte. Und nicht zuletzt wird bei der Beschäftigung mit dem facettenreichen Verhältnis von Frauen und Handwerk deutlich, wie stark traditionelle Berufswahlmuster bis in die Gegenwart nachwirken, denn nur langsam ist die Zahl der Frauen gestiegen, die eine Ausbildung in einem bisher eher von Männern ausgeübten Handwerksberuf aufgenommen haben. Den vollständigen Call for Papers und weitere Informationen erhalten Sie von Frau Dr. Anke Hufschmidt, Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik Mäckingerbach, 58091 Hagen, Tel. 02331 – 7807-111, Fax 02331– 7807-120, anke.hufschmidt[at]lwl.org
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| 14.11.2008 | 16.11.2008 | . | ver.di-Bildungsstätte Saalfeld, Thüringen |
| | Seminar: Berufseinstieg – Wissenschaft Durch Klärung der Rahmenbedingungen wie durch Reflexion der eigenen Situation sollen folgende Fragen behandelt werden: - Welche Möglichkeiten des wissenschaftlichen Berufseinstieges habe ich? - Sehe ich meine Zukunft im Wissenschaftsbereich? - Was bringt die Promotion heute noch? Das Seminar vermittelt umfassende Kenntnisse zu den rechtlichen Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz. Dazu gehören die HRG-Befristungsregelung, das Wissenschaftszeitgesetz, die Tarif- und Eingruppierungssituation sowie die Mitbestimmungsmöglichkeiten. Dabei geht es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft/Beruf sowie die gesellschaftspolitische Verantwortung von Wissenschaftler/-innen. Zielgruppe: Studierende kurz vor dem Studienabschluss, Promovierende, die bereits den ersten Schritt auf dem wissenschaftlichen Weg unternommen haben. Spezielle Hinweise: Nichtmitglieder zahlen € 50,– und ihre Fahrtkosten, Kinderbetreuung bei vorheriger Anmeldung möglich. http://biwifo.verdi.de/veranstaltungen
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| 14.11.2008 | 15.11.2008 | . | Münster |
| | „Ich glaub’ dann jetzt mal“ - Spiritualität heute Tagung in Zusammenarbeit von Volkskundlicher Kommission für Westfalen und Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Westf. Wilhelms-Universität Münster,Schloss zu Münster, 14.-15. November 2008 Die durch seinen Glauben begründete und durch seine korrekten Lebensbedingun-gen ausgeformte geistig-geistliche Orientierung und Lebenspraxis eines Menschen - kurz Spiritualität - ist keineswegs ein ausschließlich historisches Phänomen. Groß-angelegte Prozessionen, Tourismus-Pilger auf dem Jakobsweg, Meditationskurse, Urlaub im Kloster oder Schneekugeln mit dem Konterfei des Papstes sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass Spiritualität auch in der Gegenwart ihren Ausdruck findet. Die gemeinsame Tagung der Volkskundlichen Kommission für Westfalen (LWL) und des Seminars für Volkskunde/Europäische Ethnologie (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) wirft aus wissenschaftlicher Perspektive einen aktuellen Blick auf Spiritualität als soziokulturelles Phänomen. Die Annäherung an heutige Formen von Spiritualität verspricht Erkenntnisse über gesellschaftliche und kulturelle Veränderungsprozesse, die auch an den beiden großen Konfessionen nicht vorüber gehen. Ist Spiritualität heute ein Sammelbegriff für Einzelphänomene, deren Halbwertzeit schon lange überschritten ist? Oder steht sie für eine gesellschaftliche Verfasstheit, die längst sowohl schichten-, generations-und konfessionsübergreifend geworden ist? Welchen Beitrag können die Geisteswissenschaften zum Verständnis von Spiritualität und ihren konkreten Ausprägungen leisten? Diese und weitere Fragen gilt es zu diskutieren. Weitere Informationen: Chr. Cantauw M.A., Volkskundliche Kommission für Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster, Tel.: 0049-251-8324404, Fax: 0049-251-8328393, Mail: christiane.cantauw@lwl.org
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| 13.11.2008 | 14.11.2008 | . | Centre Marc Bloch, Berlin |
| | Der Staat im Lichte der Devianzkontrolle: Plädoyer für einen ethnologischen Ansatz „Vermint“[1], „schwierig“[2], „problematisch“: Manche Forschungsfelder und Objekte sind besonders schwer zugänglich für wissenschaftliche Untersuchungen, was die Entwicklung von Fragestellungen und Forschungsergebnissen erschwert. Dies betrifft vor allem den Forschungsbereich von Devianz und staatlichen Kontrolleinrichtungen, da eine Reihe von Faktoren die Analyse und Beobachtung von Einrichtungen der Staatsmacht beeinträchtigen: undurchsichtige Institutionen, erschwerter Zugang zu Feld und Akteuren, das oft konfliktuelle Nebeneinander von konkurrierendem Wissen und nicht zuletzt die politische Sprengkraft mancher Themen. Vor diesem Hintergrund verfolgt der zweitägige Workshop das Ziel, den Nutzen eines ethnographischen Ansatzes im Hinblick auf die Erforschung staatlicher Machtausübung hervorzuheben. Dabei sollen Handlungsräume im Mittelpunkt stehen, die sich besonders durch die staatliche Kontrolle von als „deviant“[3] bezeichneten Bevölkerungsgruppen auszeichnen. Die Ausübung staatlicher Macht scheint in jenen Handlungsräumen und Konfliktfeldern direkt beobachtbar, in denen sowohl staatliche Akteure als auch die betroffenen Gruppen agieren. Außerdem bietet die Erforschung dieser Handlungsräume dem Wissenschaftler die Gelegenheit, seine Position innerhalb des Feldes zu problematisieren – besonders dann, wenn dieses als schwer zugänglich für die Sozialwissenschaften gilt. Die meisten bisherigen Forschungsarbeiten bemühen sich um eine „Objektivierung“ der Position des Forschers innerhalb seines Feldes und deren Einfluss auf die Ergebnisse[4] . Auf Grundlage dieser Forschungsliteratur soll für den Fall einer empirischen Analyse konkreten staatlichen Handelns[5] das Verhältnis zwischen den Bedingungen der Wissensproduktion und den Prozessen der Ergebnisgewinnung näher bestimmt werden. Eine solche Analyse stützt sich weniger auf staatliches Handeln im Sinne von öffentlichen Diskursen politischer Entscheidungsträger. Sie basiert vielmehr auf einer Ethnographie der Praktiken von Akteuren innerhalb von Institutionen, ungeachtet ihrer jeweiligen Position. Dieser Ansatz geht davon aus, dass staatliche Machtausübung nicht allein als einseitige Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols zu begreifen ist. Im Gegenteil: Erst in der Interaktion mit Individuen oder Gruppen, auf die das Handeln staatlicher Akteure abzielt, nimmt staatliche Macht Gestalt an – wie etwas, das „zirkuliert“. Beide Akteursgruppen sind sowohl „Wirkung“ als auch „Schaltstelle“ [6] dieser Macht. Aus diesem Grund plädieren wir für eine ethnographische Beobachtung von Interaktionen zwischen staatlichen Akteuren und den von staatlichem Handeln betroffenen Gruppen – ob formell oder informell, praktisch oder diskursiv. Uns geht es dabei vornehmlich um jene Interaktionen, in denen das „Devianz-Etikett“ [7] produziert und festgeschrieben wird, d.h. in denen staatliche Akteure als „Ordnungshüter“ agieren, den so genannten „métiers d’ordre“ [8]. Darunter fallen z.B. Polizei, private Sicherheitsdienste [9], Armee oder Gefängnisse. Die Erforschung dieser Interaktionssysteme zwischen Repräsentanten einer herrschenden Ordnung (rechtlich, moralisch, politisch) und als „deviant“ etikettierten Bevölkerungsgruppen wird besonders dadurch erschwert, dass sie häufig im Mittelpunkt von Politik und Öffentlichkeit stehen. Sie besitzen eine große politische Sprengkraft, sei es aufgrund von Kritik an der staatlichen Machtausübung oder aber im Zusammenhang mit den Praktiken der besagten Gruppen. Obwohl der Staat häufig als ein Forschungsgebiet gilt, das den Politikwissenschaften vorbehalten ist, handelt es sich bei den hier relevanten Interaktionen und Handlungsräumen um Forschungsfelder, die seit geraumer Zeit auch von anderen Disziplinen erforscht werden. Auch wenn es ursprünglich nicht ihr Ziel war, eine Analyse des Staates zu liefern, interessieren sich die Geschichtswissenschaft, die Soziologie, die Anthropologie oder die Geographie seit langem für jene Institutionen und Handlungsräume, in denen staatliche Macht ausgeübt wird[10] . Der Workshop soll daher Perspektiven aus diesen unterschiedlichen Disziplinen zusammenführen und damit einen Beitrag zum interdisziplinären Austausch im Hinblick auf die Analyse staatlicher Machtausübung leisten. Die einzelnen Beiträge bemühen sich darum, die staatlichen Institutionen und Akteure innerhalb der sozialen Machtverhältnisse zu verorten, in die diese eingebettet sind, und gleichzeitig die Problematik des Verhältnisses zum eigenen Forschungsfeld zu vertiefen. Der Workshop wird vom Laboratoire Européen Associé (CESDIP, CLERSE, Max Planck Institut) in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Forschungszentrum für Sozialwissenschaften Berlin (Centre Marc Bloch), der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, der Berlin Graduate School of Social Sciences (Humboldt-Universität zu Berlin) und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig organisiert, um die Forschungsarbeiten von Doktoranden, Postdoktoranden und Wissenschaftlern aus deutschen und französischen Einrichtungen vorzustellen. Da das Ziel der Veranstaltung die Förderung des wissenschaftlichen Austausches ist, sind Vorschläge aus anderen Ländern durchaus willkommen. Aus praktischen Gründen müssen die Vorträge auf Deutsch oder Französisch gehalten werden, da nur in diese Sprachen gedolmetscht werden kann. Die Beiträge sind bis zum 30. Mai in Form eines ca. 300 Wörter umfassenden abstracts bei uns einzureichen. Gleichzeitig bitten wir um Angaben zu den Finanzierungsmöglichkeiten von Seiten der Teilnehmer. Reise- und Unterkunftskosten werden lediglich in den Fällen vollständig oder teilweise übernommen, in denen die Teilnehmer ihre Kosten nicht von ihren eigenen Forschungseinrichtungen erstattet bekommen. Bitte senden Sie spätestens bis zum 15. Oktober eine Version des Vortags an die Organisatoren, damit die Teilnehmer der jeweiligen Diskussionsrunden ausreichend Vorbereitungszeit haben.
[1] Vgl. Ethnologie française, Sonderheft "Terrains minés en ethnologie", 31, 1, 2001. [2] Vgl. Revue Française de Science Politique, Sonderheft "Enquêter en milieu difficile", 57, 2007. [3] Siehe die Definition von H. S. Becker : "[...] Deviance is created by the responses of people to particular kinds of behavior, by the labeling of that behavior as deviant [...] the rules created and maintained by such labeling are not universally agreed to. Instead, they are the object of conflict and disagreement, part of the political process of society". Cf. Howard S. Becker, Outsiders. Studies in the Sociology of Deviance, New York: The Free Press, 1966, S. 17. [4] Zu ethnographischen Methoden in der deutschen Literatur siehe Uwe Flick, Qualitative Forschung. Theorie, Methoden, Anwendungen in Psychologie und Sozialwissenschaften, Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1995, Stefan Hirschauer, "Ethnographisches Schreiben und die Schwierigkeit des Sozialen. Zu einer Methodologie der Beschreibung", Zeitschrift für Soziologie, 30, 6, 2001, S. 407-428, Hubert Knoblauch, "Fokussierte Ethnographie", Sozialer Sinn, 1, 2001, S. 123-141. [5] Vgl. hierzu Jean-Gustave Padioleau, L'Etat au concret, PUF, Paris, 1982. [6] Michel Foucault, In Verteidigung der Gesellschaft, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S. 44. [7] Die hier untersuchten Gruppen könnten Migranten (besonders wenn sie als "illegal" tituliert werden), Prostituierte (unter Berücksichtung eines spezifischen Prostitutions-Stigmas, vgl. Gail Pheterson, The prostitution prism, Amsterdam: Amsterdam University Press, 1996), Drogenabhängige oder andere Gruppen umfassen, an denen ein Stigma bzw. ein Devianz-Verdacht haftet (vgl. hierzu Erving Goffman, Stigma. Über die Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1967). [8] Siehe das Heft "Classer et hiérarchiser: se distinguer dans les métiers d'ordre", Sociétés contemporaines, im Erscheinen. [9] Die Beauftragung privater Sicherheitsfirmen durch den Staat, beispielsweise in Abschiebegefängnissen, scheint uns Grund genug, auch private Sicherheitsdienste in ein Projekt zur Ethnographie staatlicher Machtausübung zu integrieren. [10] Das Gleiche gilt für die "Historizität" dieser Institutionen. Für den Bereich der Geschichtswissenschaft vgl. unter anderem die Arbeiten von Gérard Noiriel, Alexis Spire, Olivier Forcade und Sébastien Laurent oder Cliffort Rosenberg, für die Soziologie siehe Michael Lipsky, Philippe Bourgois, Elihu Katz, Vincent Dubois, für die Anthropologie siehe Didier Fassin, Michael Herzfeld, Marc Abélès, Josiah Heyman, Roland Girtler Die Kontaktadresse lautet Staatsethno@googlemail.com, der Eingang aller Schreiben wird per Email bestätigt.
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| 10.11.2008 | 11.11.2008 | . | Freilichtmuseum am Kiekeberg |
| | Qualität, Güte, Wertschätzung. Worauf Museen achten müssen! Die 8. Museumsmanagement-Tagung im Freilichtmuseum am Kiekeberg greift mit dem Thema „Qualität, Güte und Wertschätzung” eine zentrale Frage der Museumsarbeit auf. Die Tagung bietet einen Überblick über bestehende Ansätze des Qualitätsmanagements für Museen und stellt Erfahrungen vor. Nach einer Einführung zu den zukünftigen Herausforderungen und Rahmenbedingungen musealer Leistungserstellung diskutiert ein Podium Standards und Gütesiegel von Museen. Die Sichtweisen externer Partner – z. B. Kulturförderer – ergänzen die Darstellung. In einem zweiten Schwerpunkt werden verschiedene Instrumente und Anwendungsfelder des Qualitätsmanagements in Museen vertieft, wie z.B. für die Sammlung oder den Ausstellungsbereich. Bei den Vorträgen steht die Praxisorientierung im Vordergrund. Die Tagung bietet den Teilnehmern Einblicke, Anregungen und Lösungen für die Arbeit in den eigenen Institutionen. Die Tagung richtet sich als Fortbildungsveranstaltung an Führungskräfte in Museen. Sie wird veranstaltet vom Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V. und vom Arbeitskreis Museumsmanagement. Programm und weitere Infos unter www.kiekeberg-museum.de
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| 08.11.2008 | 08.11.2008 | . | Schloß Domburg |
| | Zur öffentlichen Festkultur in der Gegenwart Tagung der Volkskundlichen Kommissionen in Sachsen-Anhalt und Thüringen 9.30 Uhr Grußworte Vorstellung der Publikationen „Studien zur Volkskunde in Thüringen, Band 1 und 2“ (Neue Reihe der Volkskundlichen Kommission für Thüringen e. V.) 10.00 Uhr Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger: Feste erforschen. Zur Aufgabenstellung 10.30 Uhr Dr. Annette Schneider: Feste dokumentieren. Zum Problemstand 11.00 Uhr Dr. Christel Panzig: Fest und Fotografie. Zur visuellen Wahrnehmung 11.30 Uhr Uwe Meißner: Tradition inszenieren. Das Beispiel der Salzwirker-Brüderschaft zu Halle 12.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr Ariane Schmiedmann (angefr.): Dorffest statt Kirmes - Ein Paradigmenwechsel? 13.30 Uhr Dr. Barbara Schier (angefr.): Kirmes überall - Das Beispiel Merxleben 14.00 Uhr Monika Frohriep: Ein Stadtfest geht mit der Zeit – 75 Jahre Rosenfest in Sangerhausen 14.30 Uhr Antonia Beran: Neues Fest mit altem Gerät - Das Brühtrogpaddeln 15:00 Kaffeepause 15.30 Uhr Dr. Peter Fauser: Für oder Wider alter Tradition - "Neue Feste"? 16.00 Uhr Auswertung der Studie der volkskundlichen Kommission für Sachsen-Anhalt 16.30 Uhr Ausblick und Ende Informationen erhalten Sie bei: Dr. Annette Schneider, Volkskundliche Kommission für Sachsen-Anhalt e.V., Tel.: 0345-2928617 email: schneider@lhbsa.de
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| 27.10.2008 | 28.10.2008 | . | Universität Innsbruck |
| | Öffentliche Vorträge im Rahmen des Berufungsverfahrens zur Nachbesetzung der Universitätsprofessur Europäische Ethnologie Der Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät, Ao. Univ.-Prof. Dr. Klaus Eisterer, lädt herzlich zu den öffentlichen Vortraegen im Rahmen des Berufungsverfahrens zur Nachbesetzung der Universitätsprofessur Europäische Ethnologie an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Innsbruck in der Claudiana, Herzog-Friedrich-Straße 3, ein. Link zum Vortragsprogramm
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| 08.10.2008 | 11.10.2008 | . | Dresden |
| | Aspekte des Religiösen in popularen Musikkulturen Tagung der Kommission zur Erforschung musikalischer Volkskulturen in der Deuschen Gesellschaft für Volkskunde e.V. Informationen erhalten Sie bei: Dr. Gisela Probst-Effah, Institut für Musikalische Volkskunde an der Universität zu Köln, Tel. 0221-470-5267 oder gisela.probst(at)uni-koeln.de Programm
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| 08.10.2008 | 11.10.2008 | . | Dresden |
| | Aspekte des Religiösen in popularen Musikkulturen Tagung der Kommission zur Erforschung musikalischer Volkskulturen in der Deuschen Gesellschaft für Volkskunde e.V. Informationen erhalten Sie bei: Dr. Gisela Probst-Effah, Institut für Musikalische Volkskunde an der Universität zu Köln, Tel. 0221-470-5267 oder gisela.probst(at)uni-koeln.de Programm
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| 03.10.2008 | 04.10.2008 | . | Berlin |
| | Adolf Reichwein und die Volkskunde in Berlin Herbsttagung des Adolf Reichwein-Vereins 3. - 4.10.2008, Berlin
Die Herbsttagung des Adolf Reichwein-Vereins steht im Zeichen des 110. Geburtstages von Adolf Reichwein am 3. Oktober 2008. Der Pädagoge und spätere Widerstandskämpfer Adolf Reichwein (1898-1944) war von 1939 bis zu seiner Verhaftung im Vorfeld des 20. Juli 1944 als Leiter der Abteilung Schule und Museum am damaligen Staatlichen Museum für Deutsche Volkskunde (dem heutigen Museum Europäischer Kulturen) tätig. Die Tagung und die begleitenden Exkursion widmen sich den Themen und Orten seines Wirkens in Berlin. Eine Tagung in Verbindung mit dem Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz anlässlich des 110. Geburtstages von Adolf Reichwein. Informationen und Anmeldungen bis zum 8.9.2009 (Teilnahmegebühr: 50,- €): Prof. Dr. Konrad Vanja , Adolf Reichwein-Verein, c/o Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Im Winkel 6/8, Berlin – Dahlem, Tel: 030 / 83901-287, Fax: 83901-283, E-Mail: k.vanja@smb.spk-berlin.de
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| 26.09.2008 | 28.09.2008 | . | Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel, Raum 221 |
| | Hochschultagung der DGV 2008 "Kultur – Forschung. Zum Profil einer volkskundlichen Kulturwissenschaft" Die Hochschultagung 2008 will den Faden aufnehmen, über die Praxis volkskundlicher Kulturanalyse nachzudenken: Wo und wie müssen lieb gewordene Selbstverständlichkeiten, also methodische wie epistemologische Grundannahmen und Vorgehensweisen, überdacht, geschärft oder neu gefasst werden, wenn etablierte Konzepte von Kultur und Gesellschaft in Frage stehen und sich die Bedingungen empirischer Forschung verschoben haben? Weitere Informationen und Anmeldeformular unter http://www.kultur.uni-hamburg.de/volkskunde/hochschultagung Programm2008 |
| 26.09.2008 | 26.09.2008 | . | Schüpfheim, Chlosterbüel, Schweiz |
| | Tagung zu Richard Weiss Die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde SGV verbindet ihre Jahresversammlung vom 26. bis 28. September in Schüpfheim im Entlebuch (Kanton Luzern) mit einer kleinen Tagung zu Richard Weiss. Dessen 100. Geburtstag wird am Freitag nachmittag und abend zum Anlass genommen, die Bedeutung von Weiss' Arbeiten für die heutige kulturwissenschaftliche Forschung zu untersuchen. Der Samstag und Sonntag sind dem Entlebuch als Biosphärenreservat und als volkskundlich interessante Region gewidmet. http://www.volkskunde.ch/fs2_1.html
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| 22.09.2008 | 23.09.2008 | . | Molfsee bei Kiel |
| | "Freilichtmuseum 2030. Wege in die Zukunft" Der neu gegründete Arbeitskreis Freilichtmuseen beim Deutschen Museumsbund veranstaltet vom 22.-23. September 2008 die Tagung "Freilichtmuseum 2030. Wege in die Zukunft". http://www.museumsbund.de
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| 19.09.2008 | 21.09.2008 | . | Marburg |
| | Digitale Fotografie. Kulturelle Praxen eines neuen Mediums 4. Tagung der Kommission Fotografie der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, dem Bildarchiv Foto-Marburg und dem Jonas Verlag Call for Papers
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| 05.09.2008 | 06.09.2008 | . | Suedtiroler Landesmuseum |
| | Tagung: Andreas Hofer – Ein Tourismus-Held? Andreas Hofer – Ein Tourismus-Held? Call for papers Das Touriseum, das Suedtiroler Landesmuseum für Tourismus, richtet am 5. und 6. September 2008 auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran (Suedtirol/Italien) eine Tagung aus, die Andreas Hofer und seine Bedeutung für die touristische Entwicklung Tirols behandeln soll. Hofer ist die zentrale historische Figur des Tiroler Aufstands von 1809, die unter wechselnden Vorzeichen für touristische Werbezwecke vereinnahmt worden ist. Das Spektrum der bei der Tagung zu behandelnden Themen soll breit angelegt sein. Es reicht von der „Erfindung“ des Hofer-Mythos, den Andreas-Hofer-Bildern in den Reisefuehrern, den Materialisierungen dieser Bilder, den Denkmaelern, Souvenirs, den Filmfiguren, Theatertexten und -auffuehrungen, über die Benennungen von Straßen, Plaetzen und Gasthaeusern bis hin zu touristischen Formen wie dem Ethno- und Schlachtfeldtourismus. Erfragt werden soll auch die gegenwaertige Bedeutung des Tiroler Freiheitskampfs und Andreas Hofers sowie seiner Mitstreiter in Tourismus-Strategien sowie im Tirolbewusstsein. Die Tagung will nicht den „richtigen“ Andreas Hofer zeigen, sondern die Bilder, die von ihm und mit ihm im touristischen Kontext entstanden sind und der Rolle nachgehen, die Hofer fuer den Tourismus gespielt hat und spielt. Vorschlaege für Tagungsbeitraege werden bis zum 30. Jaenner 2008 an das Touriseum erbeten (Landesmuseum für Tourismus, St.-Valentin-Straße 51 a, I-39012 Meran, E-Mail: info@touriseum.it). Dem Vorschlag soll ein „Abstract“ beigefuegt sein (ca. 2000 Zeichen). Eine Publikation der Tagungsbeitraege ist vorgesehen. Als wissenschaftlicher Leiter der Tagung wird Prof. Konrad Koestlin fungieren. Den Referentinnen und Referenten werden Reise- und Aufenthaltskosten erstattet. Ihnen ist zudem ein Honorar zugedacht.
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| 01.09.2008 | 04.09.2008 | . | Kloster Bursfelde bei Göttingen |
| | Narrative Strategien des populären Erzählens 5. Tagung der Kommission Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde Göttingen, 2008 Programm auf der Kommissionsseite call for papers
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| 14.08.2008 | 28.08.2008 | . | Basel |
| | vorträge zum thema heimat - 14. August 08, 18 Uhr Prof. Dr. Christoph Türcke, Universität Leipzig, Institut für Philosophie Heimat — eine Rehabilitierung - 21. August 08, 18 Uhr Prof. Dr. Hermann Bausinger, Universität Tübingen, Ludwig Uhland Institut für empirische Kulturwissenschaft Die Welt als Heimat? Die Bedeutung von Heimat im Zeitalter der Globalisierung - 28. August 08, 18 Uhr Prof. Dr. Joseph H. Reichholf, Technische Universität München und Zoologische, Staatssammlung München Kennt die Natur denn eine Heimat? -> jeweils donnerstags um 18 Uhr Allgemeine Lesegesellschaft Basel, Münsterplatz 8 Eintritt frei http://www.flyingscience.ch
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| 27.06.2008 | 28.06.2008 | . | Marburg |
| | B.A./M.A. Treffen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde Die Tagung wird als offene Diskussionsveranstaltung zu allen Fragen der gestuften Studiengänge stattfinden, vor allem zu
- Berichten über den Stand an den einzelnen Hochschulorten - Bilanz der ersten Bachelordurchläufe und Abschlüsse - Problemen beim Beginn der Masterstudiengänge - Zulassungsvoraussetzung - evtl. modularisierten Promotionsstudiengängen - anstehenden Reakkretitierungen - Studienortwechsel/gegenseitige Durchlässigkeit. Einladung
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| 16.06.2008 | 20.06.2008 | . | Derry, Nordirland |
| | SIEF 2008: Transcending 'European Heritages': Liberating the Ethnological Imagination Internationally, the field of ethnology and folklore is undergoing considerable transformations in terms of theory, methodology, and practical outlook. SIEF2008 theme of Transcending European Heritages: Liberating the Ethnological Imagination reflects this context. Contributions are invited from a broad range of academic fields to include medicine, politics, music, history, arts and new communication technologies.
The congress will present academic and professional interests in an integrated format, and encourage debate between different traditions. The Academic programme consists of broad range of events which includes over forty panels and workshops, film screenings and round tables. The conference will actively engage with the host city by holding events in venues throughout the city of Derry. The Congress delegates will have an opportunity, both as part of the programme and on their own, to visit innovative local organisations of special interest for ethnologists and folklorists. A wide spectrum of community initiatives represents the different indigenous and immigrant cultural groups in the host region.
After the congress, there will be an opportunity to explore the region through a number of excursions, destinations will include Tory Island, the Ulster-American Folk Park and the Sperrins, Lough Derg, the Donegal Gaeltacht (Irish-speaking area) and the Ulster Folk and Transport Museum. http://www.arts.ulster.ac.uk/sief2008//home.htm
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| 12.06.2008 | 14.06.2008 | . | Institut für Europäische Ethnologie, Mohrenstraße 40/41, Berlin |
| | IVF as Global Form. Ethnographic Knowledge and the Transnationalization of Reproductive Technologies Der Workshop „IVF as Global Form – Ethnographic Knowledge and the Globalization of Reproductive Technologies“ nimmt das 30. Jubiläum der Geburt des ersten IVF-Kindes Louise Joy Brown in Großbritannien zum Anlass, die weltweite Ausbreitung und „Transnationalisierung“ so genannter „assistierender reproduktiver Technologien“ zu untersuchen. Der Workshop zielt darauf ab, die große Vielfalt lokaler und nationaler Anwendungskontexte in dichten Fallstudien nachzuzeichnen und gleichzeitig die verbindenden Linien und Routen sichtbar zu machen, die zwischen unterschiedlichen Lokalitäten entstehen. Die Arbeitstagung wird am Donnerstag, den 12. Juni 2008, um 18.15 Uhr im Institut für Europäische Ethnologie, Mohrenstraße 40/41, Raum 311 (3. Etage), eröffnet. Den Eröffnungsvortrag wird Sarah Franklin vom BIOS-Centre der London School of Economics (LSE) halten. Der Titel lautet: „5 Million Miracle Babies Later: The Cultural Legacy of IVF”. Sarah Franklin wird am Beispiel der In-Vitro-Fertilisation darüber sprechen, wie sehr die Methoden assistierter Reproduktion Vorstellungen von Verwandtschaft, Reproduktion und Genealogie in Europa und den USA verändert haben. Am Beispiel des Diskurses über den Umgang mit überzähligen eingefrorenen Embryonen aus abgeschlossenen IVF-Behandlungen wird Sarah Franklin den Einfluss von reproduktiven Technologien auf Kosmologien und Vorstellung der menschlichen Entwicklung in der Zukunft diskutieren. Der Eröffnungsvortrag am Donnerstag ist öffentlich. Anschließend findet eine Rezeption mit Gelegenheit zu weiterem Austausch statt. Für den Workshop selbst wird um Anmeldung gebeten unter: sulamith.hamra@staff.hu-berlin.de. http://www.repraesentationen.de/site/5249/default.aspx
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| 12.06.2008 | 14.06.2008 | . | Humboldt-Universität zu Berlin |
| | Einladung zum Workshop - IVF as Global Form. Ethnographic Knowledge and the Transnationalization of Reproductive Technologies Sehr geehrte Damen und Herren, Das Teilprojekt "Verwandtschaftskulturen" im SFB 640, "Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel", veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin einen interdisziplinären Workshop zum Thema IVF as Global Form. Ethnographic Knowledge and the Transnationalization of Re-productive Technologies. Wir freuen uns besonders, dass Sarah Franklin (Bios-Centre, London School of Economics) den Eröffnungsvortrag halten wird. Prof. Franklin spricht zum Thema: 5 Million Miracle Babies Later: The Cultural Legacy of IVF. Im Anschluss an den Eröffnungsvortrag (ab 19.30 Uhr) gibt es eine Rezeption mit Gelegenheit zum weiteren Austausch. Im Namen der Veranstalter möchte ich Sie sehr herzlich zu diesem Vortrag und zum Workshop einladen. Der Workshop "IVF as Global Form - Ethnographic Knowledge and the Globalization of Reproductive Technologies" nimmt das 30. Jubiläum der Geburt des ersten IVF-Kindes Louise Joy Brown in Großbritannien zum Anlass, die weltweite Ausbreitung und "Transnationalisierung" so genannter "assistierender reproduktiver Technologien" zu untersuchen. Der Workshop zielt darauf ab, die große Vielfalt lokaler und nationaler Anwendungskontexte in dichten Fallstudien nachzuzeichnen und gleichzeitig die verbindenden Linien und Routen sichtbar zu machen, die zwischen unterschiedlichen Lokalitäten entstehen. Den Eröffnungsvortrag wird Sarah Franklin vom BIOS-Centre der London School of Economics (LSE) halten. Der Titel lautet: "5 Million Miracle Babies Later: The Cultural Legacy of IVF". Sarah Franklin wird am Beispiel der In-Vitro-Fertilisation darüber sprechen, wie sehr die Methoden assistierter Reproduktion Vorstellungen von Verwandtschaft, Reproduktion und Genealogie in Europa und den USA verändert haben. Am Beispiel des Diskurses über den Umgang mit überzähligen eingefrorenen Embryonen aus abgeschlossenen IVF-Behandlungen wird Sarah Franklin den Einfluss von reproduktiven Technologien auf Kosmologien und Vorstellung der menschlichen Entwicklung in der Zukunft diskutieren. http://www.repraesentationen.de/site/5249/default.aspx
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| 05.06.2008 | 07.06.2008 | . | Museum für Gegenwartskunst Siegen |
| | Tagung: MEDIENAMATEURE: Wie verändern Laien unsere visuelle Kultur? Forscherinnen aus den Disziplinen Medienwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft, Europäische Ethnologie, Film- und Theaterwissenschaft, Sozialwissenschaft stellen ihre aktuellen Forschungen zur Bild-Praxis von Laien, Amateuren, Dilettanten in historischen wie gegenwärtigen Zusammenhängen vor. http://www.medienamateure.de
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| 05.06.2008 | 07.06.2008 | . | Museum für Gegenwartskunst Siegen |
| | MEDIENAMATEURE: Wie verändern Laien unsere visuelle Kultur? Internationale und interdisziplinäre Tagung an der Universität Siegen: Forscherinnen aus den Disziplinen Medienwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft, Europäische Ethnologie, Film- und Theaterwissenschaft, Sozialwissenschaft stellen ihre aktuellen Forschungen zur Bild-Praxis von Laien, Amateuren, Dilettanten in historischen wie gegenwärtigen Zusammenhängen vor. Die Tagung wird gefördert von der VolkswagenStiftung.
http://www.medienamateure.de
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| 30.05.2008 | 01.06.2008 | . | Würzburg |
| | 3. Doktorandentagung der Europäischen Ethnologie/Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft/Kulturanthropologie 2008 in Würzburg Die Doktoranden und Mitarbeiter des Würzburger Lehrstuhls für Europäische Ethnologie / Volkskunde laden nach den beiden erfolgreichen Treffen 2006 in Bonn und 2007 in München herzlich zu einem weiteren Arbeitstreffen ein. Doktoranden aus Nachbardisziplinen sind ebenso willkommen wie Studenten aus nicht deutschsprachigen Instituten. Während der Tagung haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte in kleinen Vorträgen vorzustellen. Im Anschluss daran können Probleme jeglicher Art rund um die Dissertation diskutiert werden. Der Austausch über Schwierigkeiten bei der Materialerhebung, der Analyse oder Verschriftlichung soll dabei im Mittelpunkt stehen. Ein weiterer Programmpunkt wird eine simulierte Prüfungssituation (Verteidigung) mit einem kürzlich promovierten Kollegen des Faches sein. Vernetzung und Austausch unter den Teilnehmern werden sich auch diesmal nicht nur in inhaltlichen Diskussionen ergeben, das Rahmenprogramm bilden ein gemeinsamer Grillabend und eine Führung durch die Würzburger Innenstadt. Die Tagung ist als Workshop ausgelegt und lebt von der aktiven Beteiligung der Teilnehmer. Anregungen zu speziellen Problemfeldern und Wünsche für weitere Programmpunkte sind deshalb herzlich willkommen. Tagungsbericht http://www.d-g-v.org/aktuell/anhaenge/doktorandentagung2008.shtml
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| 28.05.2008 | 30.05.2008 | . | Freilichtmuseum Glentleiten |
| | 18. Tagung der Arbeitsgruppe „Sachkulturforschung und Museum“ Thema: "In die Jahre gekommen – Vom konstruktiven Umgang mit dem Erbe" Call for Papers
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| 22.05.2008 | 25.05.2008 | . | Kiel |
| | dgv-Studierendentreffen 2008 Zukunftsperspektiven – Von der Kunst kein „Taxifahrer“ zu werden Einladung
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| 17.05.2008 | .. | . | In der ehemaligen Synagoge Schlüchtern |
| | "Kulträume und Gedenkorte" Jahrestagung der Hessischen Vereinigung für Volkskunde 2008 Programm: 9.30 Uhr Synagoge: Kultraum und Gedenkort. Einführung ins Thema Dr. Siegfried Becker, Marburg, Vorsitzender der HVV 9.45 Uhr Das Dokumentationsprojekt "Synagogen in Hessen" Dr. Hartmut Heinemann, Wiesbaden 10.30 Uhr Synagogen in Deutschland - eine virtuelle Rekonstruktion Dr.-Ing. Marc Grellert, Darmstadt anschließend Filmbeitrag: Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Darmstadt-Bleichstraße 11.30 Uhr Pause 11.45 Uhr 175 Jahre Synagoge Roth. Gotteshaus, Getreidespeicher, Gedenkort Dr. Annegret Wenz-Haubfleisch, Marburg 12.30 Uhr Mittagspause, Restaurant Zeppelin 13.30 Uhr Führung im Bergwinkelmuseum Schlüchtern Marianne Jacoby, Hanau 15.00 Uhr Wanderung zur Burg Brandenstein und Besuch des Holzgerätemuseums anschließend Pause und Mitgliederversammlung der HVV Adresse und Anreise: Kulturhaus Synagoge, Grabenstraße, 36381 Schlüchtern. Schlüchtern ist mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto (über die B 40 und die Autobahn A 66) gut erreichbar. Sie können die Anfahrt mit dem Routenplaner berechnen lassen (www.schluechtern.de) Anmeldungen an: becker4@staff.uni-marburg.de
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| 13.05.2008 | .. | 11.00 | Museum Europäischer Kulturen, Berlin |
| | Veranstaltung mit Jean Cuisenier Anlässlich der Buchpräsentation von Jean Cuisenier «Das Gedächtnis der Karpaten. Rumänien und sein kulturelles Erbe: Innen- und Außenansichten“/„Mémoire des Carpathes. La Roumanie millénaire : un regard intérieur“ laden die Botschaft der Republik Frankreich und die Botschaft Rumäniens herzlich in das Museum Europäischer Kulturen am 13. Mai 2008, 11.00 ein. Im Rahmen der Ausstellung „Rumänien – Blickwechsel“ Museum Europäischer Kulturen – U.A.w.g. bis zum 11. 5. 2008: Staatliche Museen zu Berlin, k.vanja@smb.spk-berlin.de, Arnimallee 25, 14 195 Berlin, Tel.: 030-83901-287, Fax: 030-83901-283 Carton-réponse / Rückantwort Réponse par fax ou par courriel / Antwort per Fax oder per Email. Fax: 030-83901-283, k.vanja@smb.spk-berlin.de
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| 02.05.2008 | 02.05.2008 | . | Göttingen |
| | Arbeitstreffen der dgv-Kommission für den volkskundlichen Film Am 02.Mai 2008 findet ein Arbeitstreffen der dgv-Kommission für den volkskundlichen Film statt. Das Göttingen International Ethnographic Film Festival (GIEFF), das vom 30.04. bis zum 04.05.2008 erstmals in die Göttinger Paulinerkirche einlädt, bildet den Rahmen dieses Treffens. Am 02.Mai 2008 ist dort für das Kommissionstreffen zwischen 18 - 20 Uhr ein Seminarraum reserviert. Neben den Mitgliedern der dgv-Kommission sind alle Film-Interessierten, darüber hinaus aber auch alle generell an der Visuellen Anthropologie Interessierten herzlich zum diesem Arbeitstreffen eingeladen. Da das GIEFF über dieses Treffen hinaus natürlich eine exzellente Gelegenheit darstellt, Fragen der Visuellen Anthropologie, des ethnographischen Films usw. intensiv zu diskutieren, würden wir uns freuen, möglichst viele Interessierte für mehrere Tage in Göttingen willkommen zu heißen. Das Programm, Hinweise zur Anreise und zu Übernachtungsmöglichkeiten sowie alle weiteren wichtige Informationen zum GIEFF sind unter folgender Adresse zu finden: http://www.gieff.de/ Um formlose Anmeldung zum Arbeitstreffen wird bis zum 24.April 2008 unter folgender Mailadresse gebeten: tnaeser1@gwdg.de
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| 01.05.2008 | 04.05.2008 | . | Hagenow/Mecklenburg |
| | 28. Tagung des Arbeitskreises Bild Druck Papier Die 28. Tagung des Arbeitskreises Bild Druck Papier findet vom 1. – 4. Mai 2008 auf Einladung des Museums der Stadt Hagenow statt. Das vorgesehene Programm enthält Referate und Berichte zu folgenden Themen: Friesische Glückwünsche und Schönschreibarbeiten beiderseits der nationalen Grenzen, der Deutsch-Dänische Krieg und der Neuruppiner Bilderbogen, die sog. Schiefertafelzeichnungen in den Niederlanden, Spielkarten aus dem Waisenhaus und der Truhenbrief in Europa. Beiträge zu den „Enthebungskarten“ zum Neuen Jahr in Deutschland und Österreich seit dem Biedermeier, zur „Carton-Fabrique/Pappmaché“ in Ludwigslust und zu dem Maler und Illustrator Paul Hey sind ebenso geplant wie die Beiträge „Signographie – ein neues Fach? Entwurf einer Lehre des graphischen Zeichens“ und „Flugblätter als Imaginationsräume. Ein Forschungs- und Ausstellungsbericht“. Weitere Beiträge für Kurzmitteilungen (jeweils 5 Minuten) nehmen wir gerne entgegen und bitten auch, Hinweise und Informationen über Projekte u. ä. rechtzeitig an uns zu senden. Die zugehörige Exkursion führt am Samstag zu den „Oasen in der Griesen Gegend“ mit dem Schwerpunkt Ludwigslust und dessen einstiger Papiermacheherstellung und Verwendung in Schloss und Kirche des 18. Jahrhunderts. Am Sonntag sind die Tagungsteilnehmer Gäste des Staatlichen Museums Schwerin und werden neben der neuen Präsentation der „Mecklenburger Menagerie“ von Jean-Baptiste Oudry auch eine Führung im Schweriner Schloss erhalten. Die Teilnahme ist begrenzt. Um Anmeldung wird bis zum 1.02.2008 gebeten. Die Tagungsmoderation liegt in den Händen von Prof. Dr. Wolfgang Brückner, Würzburg und Prof. Dr. Konrad Vanja, Berlin. Informationen und Anmeldungen über: Prof. Dr. Konrad Vanja, Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Im Winkel 6/8, D-14195 Berlin. Tel.: 0049-(0)30-83901-287/288, Fax: 0049-(0)30-83901-283, E-Mail: k.vanja@smb.spk-berlin.de Tagungsprogramm
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| 30.04.2008 | 04.05.2008 | . | Paulinerkirche, Papendiek 14 in Göttingen |
| | 9th Göttingen International Ethnographic Film Festival 2008 Vom 30. April bis zum 4. Mai werden in der Paulinerkirche (Teil der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek) am Papendiek 14 in Göttingen, 60 Medien aus über 30 Ländern präsentiert und premiert. Dokumentarfilmer, Studenten und interessierte Doku-Fans haben hier die Möglichkeit die neuesten und besten Filme zu sehen. Gezeigt werden Filme die im weitesten Sinne sozio-kulturelle Prozesse deuten, beschreiben, kritisieren usw. Der Fachbereich bezieht sich auf die Ethnologie, die Soziologie und ihre Nachbardisziplinen. Das Thema dieses Festivals setzt sich aus aktuellen kulturellen Ereignissen rund um die gesamte Welt zusammen. Integration, Migration und Globalisierung sind dabei die tragenden Kräfte. http://www.gieff.de/
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| 26.04.2008 | .. | . | Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum Bad Sobernheim |
| | „Stamm, Sprache, Sitte und Siedelung“? Traditionen, Schwerpunkte und Perspektiven volkskundlicher Forschung in Rheinland-Pfalz Die Erforschung der Alltagskultur hat in Rheinland-Pfalz eine lange Tradition. Als bekanntester Vorläufer volkskundlicher Dokumentations- und Interpretationsarbeit dürfte wohl der im Tagungstitel zitierte Wilhelm-Heinrich Riehl sein, der in den1850-er Jahren Teile der Pfalz durchwanderte und den dortigen Menschen mit seinem berühmten Buch „Die Pfälzer“ ein Denkmal setzte. Vor dem Hintergrund dieser Traditionen soll die Tagung vor allem eine Bestandsaufnahme der während der letzten Jahrzehnte geleisteten volkskundlichen Forschungsarbeit liefern. Die wichtigsten volkskundlichen Forschungsinstitutionen werden über Schwerpunktsetzungen vergangener Untersuchungen, aber auch Perspektiven ihrer zukünftigen Arbeit berichten. Weitere Informationen und Programm unter www.freilichtmuseum-badsobernheim.de
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| 24.04.2008 | 26.04.2008 | . | Oldenburg |
| | Totenkleidung. Zur Konstruktion von Tod und Geschlecht in der materiellen und visuellen Kultur Veranstalter: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Universität zu Köln, Katholisch Theologische Privatuniversität Linz
Call for Papers bei H-Soz-u-Kult
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| 11.04.2008 | 12.04.2008 | . | Hamburg, Warburg-Haus |
| | Symposium: "Erscheinungen des Sakralen" Seit geraumer Zeit zeichnet sich eine Renaissance des Religiösen ab. Glaubensfragen rücken wieder mehr ins allgemeine Bewusstsein. Gegenwärtige Tendenzen zeigen sich in fortwährenden Säkularisierungsprozessen, die Einfluss auf scheinbar fest verankerte Traditionen nehmen, aber auch in der Revitalisierung überkommener oder der Schaffung neuer Glaubensgemeinschaften. Vor diesem Hintergrund nimmt die Tagung Erscheinungen des Sakralen in den Blick. Befragt werden sowohl genuin als auch quasi-religiöse Phänomene. Bilder, Symbole und Rituale wandeln sich. So sind etwa einige der im Zuge der Säkularisierung aus dem christlichen Kontext gelösten Zeichen und Handlungen heute ihrer dortigen Bedeutung entleert. Damit stehen sie einer profanen Aneignung und Umnutzung zur Verfügung. Teils ist mit ihnen allerdings weiterhin der Anspruch verbunden, zur Sinnstiftung in modernen Gesellschaften beizutragen. In dieser Funktion können sie als Äquivalente oder Ersatzformen von Religion betrachtet werden. Solche Metamorphosen werfen Fragen auf: Welche historischen Prozesse haben diese Veränderungen herbeigeführt? Welche medialen Entwicklungen haben neue Ansichten und Handlungsweisen ermöglicht? Im interdisziplinären Austausch werden im Verlauf der Tagung Ursachen und Auswirkungen von Transformationen des Sakralen untersucht. Veranstalter: Isa-Lohmann-Siems-Stiftung, Hamburg 11.04.2008-12.04.2008, Warburg-Haus, Heilwigstr. 116 Programm und Anmeldeformular
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| 10.04.2008 | 12.04.2008 | . | München |
| | "Die Dinge auf Reisen" 8. Tagung der Kommission Tourismusforschung in der DGV Call for Papers | Programm
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| 04.04.2008 | 05.04.2008 | . | Schleswig |
| | Erinnerungsorte - Erinnerungsträger Workshop der Niederdeutschen Gesellschaft für Kulturgeschichte vom 4. bis 5. April 2008 in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf – Volkskunde Museum, Vortragssaal, Suadicanistr. 46-54, 24837 Schleswig. Anmeldungen und Programm: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf / Volkskunde-Museum, Suadicanistr. 46-54, 24837 Schleswig, Tel.: 04621/9676-0, Fax: 04621/967634, e-mail: volkskunde[at]schloss-gottorf.de oder Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/9484-0, Fax: 04471/9484-74, e-mail: sekretariat[at]museumsdorf.de
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| 03.04.2008 | 04.04.2008 | . | Humboldt-Universität zu Berlin |
| | VDB-Fortbildungsveranstaltung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Volks- und Völkerkunde / Ethnologie Die Humboldt-Universität zu Berlin (SSG Volks- und Völkerkunde) und die Staatsbibliothek Berlin Stiftung Preußischer Kulturbesitz bieten in Zusammenarbeit mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins Deutscher Bibliothekare e.V. (VDB) eine Fortbildungsveranstaltung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Volks- und Völkerkunde / Ethnologie an. Die Fachtagung "Ethnologische Fachinformation" bietet vier größere Blöcke zu den Themen Bedürfnisse der Fächer, Regionalportale, Sacherschließung und Fachinformation an. Im Programm vorgesehen sind Bibliotheksführungen, Vorträge, sowie Schulungen in relevanten Fachinformationsmitteln. Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen und fachlichen Erfahrungsaustausch. Die Tagung richtet sich in erster Linie an Fachreferenten, die an ihren Bibliotheken die Volks- und/oder Völkerkunde betreuen, sowie an die Leiter ethnologischer Institutsbibliotheken. Anmeldeschluss: 05.03.2008 Maximale Teilnehmerzahl: 30 Kosten: 25 € (VDB-Mitglied), 40 € (Nichtmitglied) Mehr auf der Internetseite zur Veranstaltung http://www.evifa.de/cms/de/evifa_aktuell/fr_fortbildung_2008/
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| 02.04.2008 | 04.04.2008 | . | Würzburg |
| | 11. Arbeitstreffen des "Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung" "Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Körper- und Gesundheitskonzepte" http://www.d-g-v.org/kommissionen/gesundheit/callforpapers_11arbeitstreffen.shtml
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| 31.03.2008 | 01.04.2008 | . | Oldenburg, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa |
| | Tagung: Ethnologische Nahrungsforschung im östlichen Europa Auf der Tagung im Bundesinstitut in Oldenburg, die gemeinsam mit der Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats veranstaltet wird, werden Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen die Esskultur der Deutschen und ihrer Nachbarn in und aus dem östlichen Europa unter verschiedenen Aspekten analysieren und beschreiben. Übergreifende Aspekte sind dabei Fragen des kulturellen Wandels und der Transformation, der Regionalisierung und Ethnisierung sowie der Interkulturalität und der Erinnerungskultur. Die geplante internationale und interdisziplinär ausgerichtete Tagung widmet sich dem "sozialen Totalphänomen" (M. Mauss) der Ernährung - eines integralen Bestandteils eben jener Alltagskultur -, in dem sich physiologische Notwendigkeit und kulturelle Formung durch den Menschen vereinen.
Weitere Informationen und Programm
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| 31.03.2008 | 31.03.2008 | . | Braunschweigisches Landesmuseum Burgplatz 1, 38100 Braunschweig |
| | Kolloquienreihe "Zukunftsforum Museum" zum Thema "Innovative Ausstellungstechnik" "Innovative Ausstellungstechnik für Museen": In Zeiten knapper Budgets im Kulturbereich bedarf es eines hohen Maßes an Kreativität, um den Besuchern ein qualitativ hochwertiges Ausstellungsangebot zu unterbreiten, neue Besuchergruppen für das eigene Museum zu gewinnen, das Ganze mit einem reduzierten Personalbestand zu bewältigen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Im Rahmen dieses Kolloquiums möchten wir Ihnen innovative Entwicklungen und Konzepte vorstellen, die dazu beitragen können, diese Zielstellung erfolgreich umzusetzen. http://www.museumsberatung-diessner.de
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| 27.03.2008 | 28.03.2008 | . | Dresden |
| | Tagung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V./Dresden Thema: "Zwischen Emotion und Kalkül. ´Heimat´ als Argument im Prozess der Moderne" Call for Papers (bei Evifa)
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| 06.03.2008 | 08.03.2008 | . | Berlin |
| | Jahrestagung Theater und Fest in Europa Wir möchten Sie auf unsere Jahrestagung aufmerksam machen, zum Thema "Staging Festivity. Figurationen des Theatralen in Europa" am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität stattfindet. Weitere Informationen und das Programm unter: http://www.germanistik-im-netz.de/fkx/fkgermanistik/servlet/de.izsoz.dbclear.query.browse.BrowseResource/domain=fkx/lang=de/reload=true?resid=3554
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| 09.02.2008 | 09.02.2008 | . | Cirkus- und Artistenarchiv Marburg |
| | Symposium "Zur Geschichte und Gegenwart des Varietés" Referenten: *Prof. Dr. Martin Baumeister* (München): Männer in Frauenkleidung. Ein Aspekt des Frontvarietés *Prof. Dr. Karl Braun* (Marburg): Eine "Kraft-durch-Freude"-Truppe tingelt durch das besetzte Norwegen. Ein Erinnerungsalbum aus dem Bestand des Marburger Cirkus- und Varieté-Archivs *Prof. Dr. Sonja Windmüller* (Hamburg): Vom Tanzen der Tanzbären *Dr. Andreas Michel* / *Andino/Zauberer* (Koblenz): "U" und "E" im Varieté. Ernste und unterhaltende Kunst im Varieté der Gegenwart: Definitionsversuche und praktische Beispiele http://www.zac-variete.de/
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| 08.02.2008 | 09.02.2008 | . | Villa Grisebach, Berlin |
| | Symposium M-ein Berlin-Bild Berlin kann auf unzählige fotografische Sammlungen stolz, keineswegs aber mit deren öffentlicher Präsenz oder Vernetzung zufrieden sein. Die Verbesserung der Bewahrung, Erschließung und Präsentation dieser reichen Bestände zu bewirken, bemühen sich die Veranstalter des Symposiums: seit 1995 die "Fachgruppe Fotografie im Landesverband der Museen zu Berlin" und seit letztem Jahr das "FotoNetzWerkBerlin".
Das Thema "Berlin" und des Bildes der Stadt in der Öffentlichkeit ist aufgrund der Bedeutung der Metropole wie eben auch der fotografischen Sammlungen bedeutsam. In Kurzvorträgen stellen Sammlungskuratoren und Fotografen ihre Berlin-Bilder vor. Dabei dienen die Fotografien nicht als Illustration - sie sind der Gegenstand der Erörterung.
Die Veranstaltung, die sich an Fachleute und interessierte Laien wendet, findet im Auktionshaus Villa Grisebach statt, das seit nunmehr zehn Jahren Fotografie-Auktionen durchführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da Plätze nur begrenzt verfügbar sind, ist eine verbindliche Anmeldung bis 6. Februar erforderlich an info@fotonetzwerkberlin.de. Programm
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| 08.02.2008 | 08.02.2008 | . | Berlin |
| | SYMPOSIUM M-ein Berlin-Bild Die heutige „Informationsgesellschaft“ braucht, sucht und findet neue Wege zur Erforschung, Recherche und Publizierung. Berlin kann auf unzählige Fotografische Sammlungen stolz, keineswegs aber mit deren öffentlicher Präsenz oder Vernetzung zufrieden sein. Das Thema Berlin ist weit über die Stadt hinaus von Interesse. Aber was genau macht ein Berlin-Bild aus? Ist das nur ein Ort, sind es Ereignisse oder Personen? Geht es um Typisches, um Alltägliches? Wodurch wird diese Stadt prägnant? Ein Symposium mit Bildern aus Berliner Fotografiesammlungen nähert sich der Antwort auf diese Fragen. In Kurzvorträgen und Gesprächen stellen Sammlungskuratoren und Fotografen Berlin-Bilder vor. Dabei dienen die Fotografien nicht als Illustration, sie sind der Gegenstand. Nicht die Fülle an Material, sondern die intensive Auseinandersetzung mit dem Medium fördert die Diskussion um Berlinrelevanz. Diese, aber auch Fragen der Sammlungsvernetzung, Präsentation in Internetportalen und Digitalisierungsvorhaben werden erörtert. Den Abschluss der Veranstaltung bildet der Film „Biographie eines Blicks“ über den Fotografen Henri Cartier-Bresson, dessen Arbeiten sich auch mit Berlin beschäftigen. Die Veranstaltung, die sich sowohl an Fachleute als auch interessierte Laien wendet, findet im Auktionshaus Villa Grisebach statt, das seit nunmehr 10 Jahren erfolgreich Fotografie-Auktionen durchführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Da Plätze nur begrenzt verfügbar sind, wird um eine verbindliche Anmeldung bis 6. Februar gebeten an: info@fotonetzwerkberlin.de Programm unter: http://www.fotonetzwerkberlin.de/pdf/programm.pdf
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