Terminkalender

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Hinweise für Neueinträge in den Terminkalender richten Sie bitte an redaktion@d-g-v.de


Vom/Am bis ab/um Ort
25.02.201126.02.2011.Uni Marburg
 Raus aus der Defensive! Kritische Standortbestimmung und Zukunft der Beziehung Ethnologie – Europäische Ethnologie
Workshop der RG Europa der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde

call for paper

 
25.11.201027.11.2010.Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS)
 PhD conference “Generations of Change: Understanding Post Socialism and Transition Processes from a Generational Perspective”

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18.11.201019.11.2010.historische museum frankfurt
 Arbeitstagung: Gegenwartsthemen ausstellen Zwischen Partizipation und user generated content – eine Herausforderung für das Stadtmuseum des 21. Jahrhunderts
Das historische museum frankfurt plant im Rahmen seiner Neukonzeption neben einer stadtgeschichtlichen Dauerausstellung einen Ausstellungsbereich zu Gegenwart und Zukunft der Stadt Frankfurt. Das Stadtlaboratorium wird in Zusammenarbeit mit seinen Besuchern bzw.
Benutzern erarbeitet.
Die Arbeitstagung richtet sich an Experten und Kollegen, die Gegenwarts- und Zukunftsthemen in Kooperation mit Communities erarbeiten und ausstellen bzw. an Vertreter verschiedener Wissenschaftsdisziplinen, deren Forschungsarbeiten das im Titel umrissene Themenspektrum
beinhalten.
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08.11.201009.11.2010.Freilichtmuseum am Kiekeberg
 Tagung: Das offene Museum - Rolle und Chancen von Museen in der Bürgergesellschaft
Informationen zur Tagung
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15.10.201016.10.2010.Museum für Fotografie, Berlin
 Visuelle Medien und Forschung Über den wissenschaftlich-methodischen Umgang mit Fotografie und Film
Tagung der Kommissionen Fotografie und Film der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde
Programm
 
06.10.201009.10.2010.Uni Köln
 Tagung: Festivalkultur im Bereich popularer Musik
Internationale Arbeitstagung der Kommission zur Erforschung musikalischer Volkskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv)
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06.10.201006.10.20109.00Donauschwäbisches Zentralmuseum, Ulm
 Nachwuchsseminar für Studierende und Jungakademiker/innen im Rahmen der internationalen Tagung „Deutsche Minderheiten in den Museen Südosteuropas, Österreichs und der Bundesrepublik“
Anlässlich der Jahrestagung der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa in Kooperation mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm (7. bis 9. Oktober 2010) findet am 6. Oktober ein Nachwuchsseminar statt. Es bietet Studierenden und Doktorand/in/en die Gelegenheit, in das Tagungsthema eingeführt zu werden und fachliche Kontakte zu knüpfen. Die Tagung greift am Beispiel der deutschen Minderheiten in Südosteuropa Prozesse, Akteure und Folgen der Musealisierung historischer Ereignisse auf. Das eintägige Nachwuchsseminar bietet dazu einen ersten Zugang hinsichtlich historischer, museumstheoretischer und praktischer Fragestellungen. Damit verknüpft sind auch Einblicke in das Museum als attraktives Berufsfeld für Historiker(innen). Die anschließend stattfindende internationale Tagung bietet den Teilnehmern/innen des Nachwuchsseminars zudem die Gelegenheit, mit Experten zum Thema ins Gespräch zu kommen.
Geschäftsstelle der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa, Dr. Mathias Beer, Mohlstraße 18, D-72074 TÜBINGEN bzw. poststelle@idgl.bwl.de
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30.09.201001.10.2010.BKGE, Oldenburg
 Zeitzeugenberichte zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa im 20. Jahrhundert - Entstehung, Dokumentation und Popularisierung.
Gemeinsame Tagung des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) und der Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats

Jubiläen und Jahrestage, Erinnerungsdebatten und Geschichtspolitik - Zeitzeugen sind als Träger lebendiger Erinnerungen, als Garanten vermeintlich authentischer Überlieferung, als Ersatz und Ergänzung klassischer Quellen nicht mehr wegzudenken aus Fernsehproduktionen, Dokumentationen und Forschungsprojekten, die sich mit der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert befassen.
Die Tagung fragt nach der Rolle des Zeitzeugen in der deutschen Zeitgeschichte und in den Kulturwissenschaften, nach den Entstehungskontexten von Oral History- und Biographieforschungs-Projekten in Polen, Deutschland und Tschechien und stellt Quellenbestände und zeitgenössische Popularisierungsformen vor.
Link zum Tagungsprogramm
 
24.09.201026.09.2010.Uni Marburg
 dgv Hochschultagung

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17.09.201018.09.2010.Institut für Religionswissenschaft Göttingen
 Nachwuchstagung "Religion, Gedächtnis und Transformation"
Unter folgenden Link finden Sie die Homepage mit dem Programm (s.u.). Wer als Zuhörer teilnehmen möchte, sollte sich bitte kurz unter tagung.goettingen@gmx.de anmelden. Ein Teilnehmerbeitrag wird nicht erhoben. Auch wenn die Tagung sich in erster Linie an NachwuchsforscherInnen richtet, sind alle Interessierten - vor allem auch Studierende - herzlich willkommen.
Link zum Programm
 
10.07.201010.07.201010.00Freilandmuseum Neusath-Perschen
 Interdisziplinäres Symposium des Arbeitskreises Landeskunde Ostbayern an der Universität Regensburg „Alle reden vom Wetter – Der Einfluss von Klima und Wetter auf die ländliche Alltagskultur“
Wetter und Klima haben seit Jahren durch den öffentlichen Diskurs über Klimawandel und die sich daraus ergebenden möglichen Folgen eine sehr intensive Wahrnehmung erfahren. Dabei wird oft übersehen, dass es Klimawandel und extreme Wetterereignisse auch schon in früheren Zeiten gegeben hat - und dass es zahlreiche Beispiele dafür gibt, wie die Menschen darauf reagiert und sich angepasst haben. Die Stärke einer regionalen, vergleichenden Betrachtung von Klima und Wetter liegt weniger in einer Betrachtung von Durchschnittstemperaturen und Wettermodellen, als vielmehr den Auswirkungen auf Hausbau und Kleidungsverhalten, auf Deutungsmuster und Versuche einer Einflussnahme (z.B. Wetterläuten). Zudem sind es meist extreme Wetterereignisse, wie z.B. starkes Hochwasser oder das durch einen Vulkanausbruch verursachte „Jahr ohne Sommer“ (1816), die tiefgreifende soziale, politische und wirtschaftliche Auswirkungen auf den Alltag haben und ihren Niederschlag in der regionalen Erzählkultur und Geschichtsschreibung finden.
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12.06.201012.06.20109.00Regensburg, Runtingersaal (Keplerstraße 1)
 Interdisziplinäres Symposium zu „Franz Xaver von Schönwerth (1810-1886)“
„Nirgendwo in ganz Deutschland ist umsichtiger, voller und mit so leisem Gehör gesammelt worden“. Kein geringerer als Jacob Grimm äußerte sich so lobend über das von Franz Xaver Schönwerth (1810-1886) herausgegebene dreibändige Werk „Aus der Oberpfalz. Sitten und Sagen“ (1857-1859). Schönwerth hat in den 1850er bis 1880er Jahren eine Fülle von Belegmaterial zur Erzählkultur (Sagen, Märchen, Sprichwörter usw.) und zur Alltagskultur (Bräuche, Kinderspiele, Kleidung, Nahrungsverhalten, magische Praktiken, Rechtsverständnis usw.) der breiten Bevölkerung in der Oberpfalz zusammengetragen. Dieser immense Quellenfundus, der bisher nur zu einem sehr geringen Teil publiziert worden ist, gehört zu den bedeutendsten Beständen seiner Art im deutschsprachigen Raum. Der zweihundertste Geburtstag Schönwerths ist der Anlass, um sich im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums mit der Bedeutung dieser Persönlichkeit eingehend auseinanderzusetzen und die vielfältigen Perspektiven seines Werks für die kulturhistorische Forschung auszuloten.
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11.06.201012.06.2010.Marburg
 BA/MA Tagung
Nachdem seit 2004 im biennalen Wechsel jeweils im Juli Marburg I – III als offene Arbeitstreffen zu den gestuften Studiengängen stattfanden, steht nun Marburg IV zur Planung an. Diese 4. Tagung war bei unserem letzten Treffen von der großen Mehrheit nachdrücklich gewünscht worden, mit einer klaren Schwerpunktthematik zum Thema Master in unseren Fächern.
Die gerade vor sich gehende allgemeine gesellschaftliche Diskussion über die gestuften Studiengänge, die vertieften Erfahrungen mit den Bachelor-Studiengängen und erfolgte oder anstehende Reakkreditierungen lassen es jedoch ratsam erscheinen, auch diesmal beide Bereiche, Bachelor wie Master, dem fachinternen Austausch in der gewohnten offenen Form zu unterziehen. Da bei Marburg I – III jeweils fast alle Institute vertreten waren, würden wir uns freuen, wenn dies auch bei Marburg IV der Fall sein könnte.
Das gegenseitige Wissen um die Erfahrungen bei der Umsetzung bzw. beim „Umbau der Bachelor / Master-Studiengänge“ an den einzelnen Standorten des Faches im deutschsprachigen Raum gibt nicht nur Anregungen und eventuelle Hilfestellungen, sondern dient auch der Kompatibilität und Durchlässigkeit bei Studienortwechsel den anderen zugänglich zu machen.
Anmeldung ab sofort bitte an: Frau Waltraud Görge (goerge@staff.uni-marburg.de)

 
04.06.2010...Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde Dresden
 Workshop "Populare Biografik in Sachsen"
Technische Universität Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstr. 64, Raum E03
Die biografische Forschung ist in den letzten Jahren insbesondere in den Kulturwissenschaften zu einer festen Größe geworden. Angesichts der Dynamisierung von Lebenswelten, der Entgrezungsprozesse im sozialen Leben und der Fragmentierung von Lebensläufen erscheint dieser Ansatz prädestiniert für eine zeitgemäße Kulturanalyse. Insbesondere im regionalen Kontext sind inzwischen vielfach Sammlungen von lebensgeschichtlichen Dokumenten entstanden, die Grundlage einer vielgestaltigen Forschung geworden sind. Darüber hinaus wird Biografie-Arbeit auch in außerwissenschaftlichen Zusammenhängen zu einem Thema von zunehmender Bedeutung.
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04.06.201006.06.2010.Hamburg
 Interdisziplinäre Konferenz: DIASPORA AS A RESOURCE: COMPARATIVE STUDIES IN STRATEGIES, NETWORKS AND URBAN SPACE
im Rahmen des Forschungsprojekts "DiaspoRes - Diaspora als Ressource" unter der Leitung von Prof. Dr. Waltraud Kokot (Institut für Ethnologie, Universität Hamburg) diskutiert die internationale und interdisziplinäre Konferenz, wie eine Diaspora von unterschiedlichen Akteuren und Akteursgruppen als Ressource für Erfolg genutzt werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf Ökonomie, sozialen Netzwerken und eingesetzten Strategien, sowie andererseits auf der Wechselbeziehung zwischen Diaspora und urbanem Raum.
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03.06.201006.06.2010.Jena
 dgv-Studierendentagung 2010
Thema "Gegensätze"
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29.05.2010...Altes Schloss Dornburg, 07778 Dornburg
 Porzellan in Gegenwart und Vergangenheit - 250 Jahre Thüringer Porzellan
250 Jahre Thüringer Porzellan – eine faszinierende Erfolgsgeschichte, und ein ganz besonderes Jubiläum:
Erstmals kooperieren Thüringer Museumsverband, Forscher, Sammler und Industrie, Tourismusförderung und Wissenschaft in einem großen gemeinsamen Jubiläumsprogramm. Mehr als 25 Ausstellungen von April 2010 bis Oktober 2010 und ein gemeinsamer Katalog beleuchten das Thüringer Porzellan und seine Geschichte in allen Facetten. Das Symposium will diese Erfolgsgeschichte über den Kreis der Kenner und Liebhaber hinaus publik machen: in ihrer Eigenart und Einmaligkeit, Vielfalt und Vitalität - und als „Faszination Porzellan“.
Tagungsgebühr: 25 € (15 € ermäßigt für Studenten). Darin enthalten sind die Teilnahme, der Shuttle, Tagungsunterlagen sowie die im Rahmen der Veranstaltung angebotenen Speisen und Getränke. Anmeldungen werden erbeten bis zum 26.05.2010.
Die Entrichtung der Tagungsgebühr ist am Veranstaltungstag vor Ort möglich.
Lehrstuhl für Volkskunde (Empirische Kulturwissenschaft)/Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Museumsverband Thüringen e.V.
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27.05.201029.05.2010.Touriseum – Südtirols Landesmuseum für Tourismus
 Tagung: DARF ES SONST NOCH WAS SEIN? Entwicklungen, Kontexte und Perspektiven der Serviceberufe im Hotel- und Gastgewerbe
19 Referenten aus Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz beschäftigen sich auf Schloss Trauttmansdorff mit Entwicklungen, Kontexten und Perspektiven der Serviceberufe im Hotel- und Gastgewerbe. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Neben Fragen zu Gestalt und Wandel der Aufgaben des „Kellners“, zu Aussehen und Ausstattung und Gegenständen, werden auch die medialen Diskurse, wie sie
in Literatur und Film das Bild des Kellners mitgeformt haben, interpretiert. Die unterschiedlichen Ausformungen und Entwicklungen des Berufsbildes in verschiedenen europäischen Ländern, in einzelnen Metropolen, in der Stadt und auf dem Land sind ebenso Thema der Tagung wie die geschlechtsspezifische Positionierung des Berufs in den jeweiligen Gesellschaften.
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07.05.201009.05.2010.Uni Jena
 5. DOKTORANDENTAGUNG der Volkskunde/Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
Die Veranstaltung, die nunmehr in die fünfte Runde geht, bietet die Möglichkeit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und dient der kommunikativen Vernetzung der Promovierenden. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Vorträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Diese sind aufgefordert ihr eigenes Dissertationsprojekt oder Teilaspekte ihres Forschungsanliegens zu präsentieren. Das Programm wird ergänzt durch inhaltliche Workshops, die sich mit Fragen der Material- und Datenerhebung sowie des Schreibprozesses beschäftigen.
Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Doktorandinnen und Doktoranden der genannten Fächer und angrenzender Disziplinen. Interessierte Studierende und Gäste sind herzlich willkommen.
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22.04.201024.04.2010.Wittenberg/ Haus der Geschichte
 Tagung: Mensch und Kulturlandschaft. Historische und aktuelle Strategien im Umgang mit Landschaft
Eine Tagung der Gruppe der volkskundlichen Landesstellen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde und der Volkskundlichen Kommission für Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V.
Organisation: Dr. Annette Schneider, schneider@lhbsa.de. Anmeldungen bitte bis 15.04.2009: Dr. Annette Schneider, Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburger Str. 21, 06112 Halle. Tagungsgebühr: 15,00 Euro, ermäßigt für Studierende und Nichterwerbstätige: 5,00 Euro
Tagungsprogramm
 
22.04.201024.04.2010.Museumsakademie Joanneum, Graz
 Tagung und Workshop: kuratorisch = wissenschaftlich = künstlerisch? Zum Potential einer hybriden Praxis
Die Rahmenbedingungen kuratorischer Arbeit haben sich verändert: Neue Themen und die Ent-Disziplinierung von Fragestellungen, neue Medien und Technologien, eine Emanzipation der gestaltenden Professionen, die Hybridisierung des Mediums Ausstellung, die Erweiterung der Ausstellung vom Ort der Wissensvermittlung zum Erfahrungsraum wirken auf die Praxis der Kuratorinnen / Kuratoren wie auch auf die Erwartungshaltungen und Aneignungsprozesse der Rezipientinnen / Rezipienten.
Wir möchten vor diesem Hintergrund am Beispiel konkreter Ausstellungen unterschiedliche kuratorische Zugangsweisen und Arbeitsansätze kennenlernen und untersuchen, was "kuratorisch" im Unterschied zu "wissenschaftlich" und "künstlerisch" bedeutet, ob und wie mit kuratorischen Mitteln Wissen / Erfahrung erzeugt werden kann, welche Möglichkeiten es gibt, die eigenen Sammlungen anders zu sehen oder abstrakte Themen zu vermitteln, schließlich wie ein Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst umgesetzt werden kann.
Zudem wollen wir aber auch einen Blick auf einen Berufsstand im Wandel werfen, auf die Identität seiner Protagonistinnen und Protagonisten mit ihren unterschiedlichen fachlichen Sozialisationen und auf die durch neue Beschäftigungsmodelle stark veränderten Rahmenbedingungen ihrer Arbeit.
Der praktische Teil der Veranstaltung ist der Ideen- und Konzeptfindung in Kleingruppen und zu alltäglichen, stadtspezifischen und gesellschaftspolitisch relevanten Themen gemeinsam mit einigen der eingeladenen Kuratorinnen und Kuratoren gewidmet.
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22.04.201023.04.2010.Uni Siegen
 Tagung "Medialität der Nähe/Media and Proximity"
Medien werden als Mittel zur Überbrückung von räumlicher und sozialer Distanz beschrieben. Die Leistungen und Effekte neuer Informations- und Kommunikationstechnologien werden in Bezug auf die Überwindung des Raumes verhandelt. Nähe steht für die gelungene Vermittlung, zugleich bildet sie den unhinterfragt positiven Ausgangspunkt der Überbrückung von Distanz: Mediale Kommunikationsprozesse sollen Akteure zusammenbringen und für eine bessere, demokratischere und gerechtere Gesellschaft sorgen. Soziale und räumliche Nähe werden dabei in eins gesetzt. In Abgrenzung von dieser Vorstellung will die Tagung das Konzept der Nähe neu in den Blick nehmen. Im global village der kurzen Wege ist Ferne nicht mehr allein in räumlichen Kategorien zu fassen.
Nähe ist durch spezifische und heterogene Situationen und Perspektiven definiert. Sie wird durch das handelnde Subjekt innerhalb seiner soziokulturellen Praxis in situ bestimmt. Sie ist eine relationale Kategorie, die topologische Beziehungen zwischen Entitäten beschreibt. In Nähe ist Distanz eingeschrieben. Nähe wird hergestellt und ist stets das Ergebnis von Aushandlungsprozessen.
Die Sektionen fragen: Welche Rolle spielen Medien in den Aushandlungsprozessen von Nähe? Inwieweit wird Nähe von einem personalen/ technischen/ medialen Zentrum aus entworfen und bestimmt? Wie hat sich Distanz durch Technik und Medien verändert? Welche Rolle spielt die Grenze im Kontext einer Abgrenzung des Selbst von Nachbarschaften und (Online-)Communities und mit welchen methodologischen Ansätzen lässt sich das (opake) Konzept Nähe am treffendsten beschreiben?
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08.04.201009.04.2010.Universität Tübingen
 Tagung: Wissenschaft im Museum – Ausstellung im Labor
Gemeinsame Tagung des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung, Berlin und dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen
Das Wissenschaftsmuseum wird gemeinhin als ein Ort anerkannt, an dem Geschichte und aktuelle Aspekte der (Natur-)Wissenschaften behandelt und in Dauerpräsentationen und Wechselausstellungen dargeboten werden. Prominente Beispiele sind das Deutsche Museum in München, das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden oder das Science Museum in London. Daneben sind seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Museen aufgebaut worden, die in direktem Zusammenhang mit einem bestimmten, meist durch seine Forschungen bekannten Wissenschaftler stehen wie das Darwin-Museum in Moskau, das Freud Museum in London, das Roentgen-Museum in Remscheid, das Pathologische Museum in Berlin, oder das Phyletische Museum in Jena. Ein genauer Blick auf diese Häuser zeigt, dass es hier feine, aber wichtige Unterschiede gibt: Zum einen handelt es sich um Museen, die in Gedenken an Wissenschaftler eingerichtet wurden und nicht selten ihre Wohn- und Arbeitsräume zum Ausgangspunkt musealer Präsentationen nehmen. Daneben existieren solche Museen, die dezidiert die Arbeiten und Entdeckungen von Wissenschaftlern zum Ausgangspunkt nehmen, gleichzeitig aber auch versuchen ihre Theorien in aktuelle Bezüge zu stellen. Schließlich ist eine dritte Kategorie zu benennen, in der Ausstellungen von Wissenschaftlern selbst aktiv betrieben, begründet und eingerichtet wurden. Diese drei Kategorien sollen vergleichend in den Blick genommen werden.
Wurde in den letzten Jahren vermehrt das Augenmerk darauf gerichtet, welchen zentralen Stellenwert Museen in der geistes-, wie naturwissenschaftlichen Forschungslandschaft besitzen, soll die geplante Tagung die Perspektive verkehren und danach fragen, welche Präsentationspraktiken aus den Museen und Ausstellungen in die Wissenschaftsräume diffundierten. Kurz gesagt: Neben die Forschung im Museum tritt die Ausstellung im Labor. Als prominentes Beispiel kann der Ausstellungsraum Vladimir Bechterevs angesehen werden, der Anfang des 20. Jahrhunderts in seinem psycho-physiologischen Labor in Sankt Petersburg ein ganzes Stockwerk der Ausstellung seiner Apparate und Versuchsaufbauten widmete. Aber auch das Phyletische Museum in Jena entstand in enger Verknüpfung mit den Darstellungspraktiken und Arbeitsweisen des Biologen Ernst Haeckel. In welchem Verhältnis stehen solche Ausstellungsräume zu den an den Universitäten üblichen Lehrmittelsammlungen? Welche gemeinsamen Praktiken wie etwa der Modellbau wurden gepflegt?
Ein Schwerpunkt der Tagung soll auf der Differenz zwischen Arbeitspraxis und Ausstellungspraxis liegen. These ist, dass der Gegenverkehr von Praktiken zwischen Museum und Labor nicht nur auf der Ebene der Repräsentation stattfindet, sondern ebenso auf der Ebene der Wissensproduktion. Das Ausstellen von wissenschaftlichen Objekten ist genauso historischen Wandlungen unterworfen, wie die wissenschaftlichen Objekte selbst. Mehr noch - das Ausstellen von Wissen ist nicht als Repräsentation von diesem Wissen unterscheidbar. Es ist Teil seiner Produktion.
Die Tagung wird die Darstellung, Ausstellung und Musealisierung von wissenschaftlichen Objekten in seiner historischen wie aktuellen Dimension herausarbeiten. Während der erste Schwerpunkt der Tagung die „Ausstellung im Labor“ thematisiert, soll der zweite Schwerpunkt den Auswirkungen einer „longue durée“ der Präsentationspraktiken gewidmet werden, die auch heute noch unseren Wissenschaftsalltag bestimmen. Wieviel Museum steckt in der Wissenschaft?

 
04.03.201006.03.2010.Wien, Institut für Europäische Ethnologie
 9. Tagung der Kommission Tourismusforschung
Quartier machen – Sterne deuten. Kulturwissenschaftliche Tourismusforschung über das Hotel
Siegfried Kracauer und James Clifford empfehlen: Wer sich für die Mechanismen und das Funktionieren differenzierter Lebenswelten unter den Bedingungen industrieller und postindustrieller Ökonomien interessiert, der könne dies am besten im Hotel studieren. Die „Ebenen der Ambivalenz im Chronotopos des Hotels“ (Clifford) machen das Hotel und andere Formen von Übernachtung und Beherbergung für Kultur- und Sozialwissenschaften allgemein und besonders für die kulturwissenschaftliche Tourismusforschung zum exemplarischen Ort. Im Blick auf diese halböffentlichen Schwellenräume und Übergangszonen wird einmal mehr deutlich, dass sich Alltag und Reise – als Versprechen der Alltagsdistanz, gar der Gegenwelt – nicht getrennt verhandeln lassen.
Wenn wir also zu einer Arbeitstagung „über das Hotel“ einladen, so geht es uns um die systematische Auflösung dieser Dichotomie und die Erweiterung des tourismuswissenschaftlichen Fragens. Die unterschiedlichsten Formen und Phänomene der sozusagen Dienstleistung Raum sind zumal in der Dialektik von Mobilität und Stabilität, von Weltläufigkeit und Bodenständigkeit bemerkenswert. Das gilt auch für Standardisierung und Differenzierung, die sich auf der Handlungsebene ebenso wie als Repräsentationen manifestieren. Die 9. Arbeitstagung der Kommission Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde soll einerseits Forschungsergebnisse verschiedenster Disziplinen zum Thema zusammenholen, andererseits weitere Studien zu diesem Forschungsfeld anregen.
Link zu Programm und Anmeldinfos
 
12.02.201013.02.2010.Warburg-Haus, Heilwegstr. 116, Hamburg
 Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung zum Thema "Störungen"
›Störungen‹ provozieren Spannungen und Brüche, Konfusionen und Irritationen, aber auch Erkenntnisse. Sie verändern Gewohnheiten und Ordnungen ebenso, wie sie Erfahrungen und Wahrnehmungen formieren.
Als zentrale Elemente von Kultur stehen ›Störungen‹ im diesjährigen Forschungsprojekt der Isa Lohmann-Siems Stiftung im Zentrum der Betrachtung und sollen in ihren Konfigurationen und Symptomen – Defekte, Fehlerhaftigkeiten, Mängel, Unzulänglichkeiten, Verstöße, Überlagerungen – empirisch und theoretisch untersucht werden. Damit werden Störungsphänomene in (gesellschaftlichen) Ordnungen, Verfahren, Beziehungen und Handlungen, in Materialien, Medien ebenso wie in Maschinen und Organismen in den Blick genommen.
Ausgehend von Befunden und Vorstellungen, Diskursen und Theorien von ›Störungen‹ sollen folgende Fragestellungen im Vordergrund stehen: Welche Strategien zur Erforschung und Vermeidung von Störungen und welche Umgangsformen mit Störungen gibt es? Wie lassen sich mit Störungen methodische Zugänge schaffen? Wie lassen sich historische mediale und materiale Erscheinungsformen von Störungen beschreiben? Welche Funktionen kommen Störungen im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess zu?
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21.01.201023.01.2010.Humboldt-Universität zu Berlin, Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums (Neubau der Universitätsbibliothek), Geschwister-Scholl-Straße 1/3
 Re-Vision – die Kultur(en) der Gesellschaft. Horizonte und Perspektiven der Europäischen Ethnologie, Internationales Symposium
Das Symposium nimmt das 15-jährige Jubiläum des Instituts für Europäische Ethnologie / Berlin zum Anlass, über gegenwärtige Problemkonstellationen im Verhältnis zwischen disziplinären und gesellschaftlich virulenten Kulturbegriffen einerseits und aktuellen Ent- und Vergesellschaftungsprozessen andererseits nachzudenken. Die einzelnen Themenfelder sollen auf Innovationspotentiale in analytischer, theoretischer und methodischer Hinsicht durchdacht sowie das aktuelle Verhältnis zwischen dem Fach Europäische Ethnologie und den von ihm ethnographisch beschriebenen sozialen und kulturellen Prozessen reflektiert werden. Dabei steht nicht zuletzt auch die Konzeptionalisierung des Verhältnisses von Sozialem und Kulturellem zur Debatte.
Die Panels werden jeweils durch einen Beitrag eines Fachvertreters resp. einer Fachvertreterin eröffnet und durch ein Statement aus einer interdisziplinären Perspektive sowie einen Kommentar ergänzt.
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