|
Ausstellungsankündigungen |
2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 (Hinweise für Neueinträge
richten Sie bitte an redaktion@d-g-v.de
)
"Schwein gehabt" - Saugute Schweinegeschichten vom Niederrhein
30.11.2004 (seit: 20.06.2004), Ort: Niederrheinisches Freilichtmuseum Grefrath
Das Niederrheinische Freilichtmuseum widmet sich in dieser Sonderausstellung dem Hausschwein.
Im 19. Jahrhundert war jeder landwirtschaftliche Betrieb am Niederrhein ein Mischbetrieb und jeder hielt sich - zumindest für den Eigenbedarf - ein paar Schweine. Das Schlachten im Herbst gehörte zu den Höhenpunkten des bäuerlichen Jahres und wurde gebührend gefeiert. Viel Wissenswertes rund um's Schwein will die Ausstellung vermitteln.
Sie beleuchtet einige wenige Aspekte aus diesem großen Thema 'rund um's Schwein' und schlägt sogar den Bogen zur modernen Kunst.
Niederrheinisches Freilichtmuseum Grefrath, An der Dorenburg 28, 47929 Grefrath, Tel.: 02158/91730, Fax: 02158/917316, Mail: freilichtmuseum@kreis-viersen.de
http://www.freilichtmuseum-dorenburg.de/pages/d/sonderausstellungen/ausstellungen/ausstellung/12/von/aktuell.html
„Hall im Blick – Stadtansichten einmal anders betrachtet“
21.11.2004 (seit: 26.09.2004), Ort: Hällisch-Fränkisches Museum, Schwäbisch Hall
Stadtansichten lassen sich nicht nur als Dokumente über das jeweilige Aussehen einer bestimmten Stadt lesen, sondern sie veranschaulichen in der Motivwahl, in Stil, Perspektive und Format der Darstellung und in der verwendeten Technik zugleich zeit- und kulturspezifische Sehgewohnheiten. Bilder sind also Spiegel bestimmter Wahrnehmungsmuster und wirken umgekehrt an der Verfestigung beziehungsweise an der Konstruktion von Identitäten und bestimmten Vorstellungen mit.
Die Ausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum wirft in diesem Sinne einen „Blick hinter den Blick“ und betrachtet Darstellungen der Stadt Schwäbisch Hall vor allem aus einer wahrnehmungsgeschichtlichen Perspektive. Dabei werden nicht nur Arbeiten aus einem künstlerischen Kontext einbezogen, sondern auch populäre Bildmedien, Alltagsgegenstände und Textzeugnisse, wobei der zeitliche Fokus auf dem 19. und frühen 20. Jahrhundert liegt. Die Besucher sind eingeladen, verschiedene „Blicke“ auf die Stadt und den Wandel des Stadtbildes im 19.
Jahrhundert nachzuvollziehen: Die Suche nach einem neuen identitätsstiftenden Stadtbild nach dem Verlust des Status einer Reichsstadt, die Inszenierung der Stadtgeschichte in historischen Festzügen und folkloristischen Aufführungen, die Selbstdarstellung Halls als moderne Stadt nach dem Anschluss ans Eisenbahnnetz oder frühe Werbeplakate und –anzeigen gehören u.a. zu den Themen. Ein wichtiger Teil der Ausstellung steht in Zusammenhang mit dem frühen Fremdenverkehr und widmet sich Druckgrafiken, Postkarten und anderen Massenbildern sowie Souvenirartikeln, die für den Reise- und Andenkenmarkt produziert wurden.
Zur Ausstellung erscheint unter demselben Titel ein reich bebildertes Begleitbuch.
Hällisch-Fränkisches Museum, Keckenhof, 74523 Schwäbisch Hall, Tel: 0791/751-360, Mail: Herta.Beutter@schwaebischhall.de
http://www.schwaebischhall.de/3/index.cfm?sub=30&c=4&t=kulturstadt
"donumenta" republic of moldova
14.11.2004 (seit: 01.10.2004), Ort: Regensburg
2004 die Republik Moldau
Das Team des donumenta Regensburg e.V. heißt Sie herzlich willkommen zur Präsentation des Kunst- und Kulturschaffens der Republik Moldau.
Wir laden Sie ein, vom 1. Oktober bis 14. November 2004 unsere zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen und sich ein persönliches Bild von unseren Mitmenschen an der Donau zu machen. So weit, so nah … so fremd und doch so bekannt. Ausstellungen, Performances, Musik, Theater, Film, Literatur, Vorträge und der persönliche Kontakt zu den anwesenden Gästen, werden Ihnen die Republik Moldau näher bringen. Wissen und Kenntnis um das Andere, vielleicht Fremde, Einzigartige und Gleiche, sind der Schlüssel zum gelebten Miteinander am längsten Fluss im geeinten Europa.
donumenta Regensburg e.V., Projektbüro, Am Wiedfang 5, 93047 Regensburg, tel: +49 (0) 9 41 - 5 51 33, fax: +49 (0) 9 41 - 5 99 83 20, eMail: info@donumenta.de
Weitere Informationen und Programm2004
"150 Jahre Kolpingfamilie Weißhorn"
14.11.2004 (seit: 18.09.2004), Ort: Weißenhorner Heimatmuseum
Jubiläumsausstellung zur Vereinsgeschichte, Sozialgeschichte und Kirchengeschichte
Weißenhorner Heimatmuseum, an der Mauer 2, 89264 Weißenhorn, Tel.: 07309/8454, Fax: 07309/8459, Mail: museumsverwaltung@weissenhorn.de
http://www.weissenhorn.de/heimatmuseum.html
"14. Silbertriennale..."
14.11.2004 (seit: 11.09.2004), Ort: Solingen
Seit 1968 veranstaltet das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst die Internationale Silbertriennale. 171 Silberschmiede und Metallgestalter nahmen in diesem Jahr teil. Die von der Jury ausgewählten Objekte, die in dieser Ausstellung zu bestaunen sind, bieten einen spannungsreichen Überblick über die aktuelle Silberschmiedeszene.
Deutsches Klingenmuseum, Klosterhof 4, 42653 Solingen, Tel.: +49(0)212-25836-0, Fax: +49(0)212-25836-30, eMail: klingenmuseum@solingen.de
http://www.solingen.de/klingenmuseum/content/sites/contaussilber.htm
“Die Pomoren – Menschen auf der Kola-Halbinsel. Fotografien von Jaakkoo Heikkilä“
14.11.2004 (seit: 10.09.2004), Ort: Museum Europäischer Kulturen, Berlin – Dahlem
„Die Pomoren sind kein Volk, sie sind eigensinnige Russen, die den Wäldern den Rücken gekehrt und ein Bündnis mit dem Meer geschlossen haben. Ihre Heimat – die Küsten des Weißen Meers und der Kola-Halbinsel – wird Pomorje genannt, Po morje – am Meer, nach ihrer Heimat werden sie einfach die Pomoren genannt.“ [aus dem Bildband Pomorit ("Die Pomoren") von Helene Alm und Jaakko Heikkilä]
Der Fotograf Jaakko Heikkilä, 1956 in Finnland geboren, reiste in den Jahren 1997 bis 1999 zusammen mit der Journalistin Helene Alm in die Region der Pomoren, bei denen die Fotografien der Ausstellung entstanden. Einzelausstellungen des Künstlers waren bereits in Finnland, Schweden, Norwegen, Deutschland und Großbritannien zu sehen.
Die Ausstellung zeigt Porträts sowie Impressionen aus dem Alltagsleben und dem Wohngebiet der Pomoren. Sie wird zusammen mit dem „Finnland-Institut in Deutschland“ veranstaltet.
Museum Europäischer Kulturen, Im Winkel 6/8, Berlin – Dahlem, Tel: 030/83901-287/280 Fax: 83901-283, E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de
http://www.smpk.de/mek
„Spaß und Geduld. Zur Geschichte der Puzzlespiele.“
14.11.2004 (seit: 19.06.2004), Ort: Deutsches Spielzeugmuseum (Sonneberg)
Vom 19.06. – 14.11.2004 ist im Deutschen Spielzeugmuseum in Sonneberg die Sonderausstellung „Spaß und Geduld. Zur Geschichte des Puzzlespiels.“ zu sehen. Die Schau zeigt Puzzle von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart und dokumentiert ihre Entwicklung, Herstellung und Vielfältigkeit.
Die Geschichte des Bilderpuzzles reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Am Beginn standen auf Holz aufgezogene und zersägte Landkarten. Die Grundidee des Zerlegens von Bildern in einzelne Elemente wurde bald auch für andere Motive genutzt.
Die neue Sonderausstellung zeigt die Entwicklung des Puzzlespieles in Deutschland bis in die Gegenwart auf. Der Großteil der Ausstellungstücke stammt aus der international bedeutenden Sammlung von Betsy und Geert Bekkering. Von der zur Puzzleherstellung genutzten gußeisernen Dekupiersäge bis zum kleinsten Puzzle der Welt reicht die Spannweite der Ausstellungsstücke. In den Puzzles widerspiegeln sich vielfältig Entwicklungen unserer Kultur: die Technologie des Sägens und Prägens, der Wandel der Drucktechnik, die Erziehungsziele, die Simulation am Computerbildschirm ... Nicht zuletzt wird sichbar, daß die Freizeit immer größer geworden ist, so daß Puzzlen zu einer beliebten Beschäftigung der Erwachsenen wurde. Das Thema Puzzle verlockt zum Spielen – dazu bietet die Ausstellung zahlreiche Angebote.
Deutsches Spielzeugmuseum, Beethovenstr. 10, 96515 Sonneberg, Tel.: (03675)702856, Fax: (03675)742817, deutschesspielzeugmuseum@t-online.de
http://www.spielzeugmuseum-sonneberg.de
"Ein offenes Geheimnis"
14.11.2004 (seit: 05.12.2003), Ort: Nürnberg
Eine Ausstellung zur Post- und Telefon-Kontrolle in der DDR
Museum für Kommunikation Nürnberg
(Verkehrsmuseum)
Lessingstraße 6
D-90443 Nürnberg
http://www.museumsstiftung.de/nuernberg/d441_ausstellungen.asp
"BIERKULTur - Rund um's Bier in Franken"
07.11.2004 (seit: 28.05.2004), Ort: Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld
Ein Projekt des Fränkische Schweiz-Museums
in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Volkskunde/
Europäische Ethnologie der Universität Bamberg (Begleitausstellung zur Bayerischen Landesausstellung 2004)
Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld, Tüchersfeld, 91278 Pottenstein, Tel.: 09242-1640, Fax: 09242-1056, Mail: info@fsmt.de
http://www.fsmt.de/sonder/sonder.htm
„Auf der Hut – Hirtenleben und Weidewirtschaft“
07.11.2004 (seit: 15.05.2004), Ort: Freilichtmuseum Glentleiten, Großweil
Wanderausstellung macht Station auf der Glentleiten
Freilichtmuseum Glentleiten, Großweil. Bis zum 7. November 2004 zeigt das Freilichtmuseum an der Glentleiten die Sonderausstellung „Auf der Hut – Hirtenleben und Weidewirtschaft“. Sie ist ein weiteres Projekt der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Freilichtmuseen.
Nach „Mägde, Knechte, Landarbeiter“ und „Fremde auf dem Land“ ist es bereits die dritte Wanderausstellung dieser Arbeitsgruppe der zehn Museen.
Dabei herausgekommen ist ein kulturgeschichtlicher Überblick, der von der üblichen „Schaf-/Hirten-Assoziation“ abweicht. Mit Hilfe von Tondokumenten, Architektur-modellen, alten Fotographien, Schriftquellen und Originalen wird an einen von der Technisierung fast vollständig verdrängten Berufsstand erinnert.
Kulturhistorische Informationen gepaart mit Anregungen zu lebendigem Nachempfinden zeichnen ein Bild vom Hirten, das idyllische Vorstellung und geschichtliche Wirklichkeit vereint.
Zur Ausstellung ist ein gleichnamiger Katalog erschienen. Dieser behandelt - von Bräuchen der Schäfer bis hin zur Schäferkarrenindustrie - die kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte des Hirtenlebens.
Freilichtmuseum Glentleiten, Großweil
82439 Großweil, Tel. 08851/185-0, Fax 185-11
http://www.glentleiten.de./Ausstellungen/Sonderausst_/sonderausst_.html
„Jetz, Moler mol! Un Schriber, schrib!“ (Karl Kurrus, 1973)
Der Malerpoet Eugen Falk-Breitenbach (1903-1979)
06.11.2004 (seit: 21.08.2004), Ort: Ehemalige Bahnmeisterei in Hausach
Ausstellung zu Leben und Werk des Schwarzwaldmalers und Mundartdichters Eugen Falk-Breitenbach (1903-1979) in Hausach / Kinzigtal Die Stadt Hausach im Kinzigtal eröffnet am Samstag, 21. August 2004 in der ehemaligen Bahnmeisterei (Eisenbahnstr. 9) eine Ausstellung zum Leben und Werk des Landschaftsmalers und Mundartdichters Eugen Falk-Breitenbach (1903-1979).
Auf wissenschaftlicher Grundlage wird eine niveauvolle, auch kritische und vor allem überregional angelegte Ausstellung erstellt, deren museumspädagogisches Konzept auf Schulklassen aller Altersstufen ausgerichtet sein soll. Belegt durch eine Fülle von Originaldokumenten gerät
auch das parteipolitische Handeln des Künstlers in den Jahren 1933 bis 1935 und von 1944 bis 1945 in den Blickpunkt.
Insgesamt geht es darum, die vielfältigen Facetten dieser ungewöhnlichen Persönlichkeit zu beleuchten, die in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders versucht, etwas festzuhalten von der Einmaligkeit des lokalen Brauchtums und der ererbten Identität. Eine Persönlichkeit, die nicht engstirnig denkt, aber zutiefst bäuerlich-erdnah und bereits vor 50 Jahren warnte, dass man sich selbst im Geschwindigkeitsrausch der stromlinienförmigen Wohlstandsgesellschaft verlieren könne. Nach Voranmeldung können nicht nur Führungen gebucht, sondern auch das kuriose Atelierhaus Falk-Breitenbachs - seit seinem Tod unverändert - besichtigt werden.
Ausstellungsort: Ehemalige Bahnmeisterei in Hausach (Eisenbahnstr. 9)
Kontaktadresse: Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Hausach, Hauptstr. 34, 77756 Hausach, Tel. 07831 / 79-75
E-Mail: tourist-info@hausach.de
http://www.hausach.de
„Macht und Kraft der Bilder“. Wie für Nachhaltigkeit argumentiert wird
31.10.2004 (seit: 02.10.2004), Ort: Entlebucher Kulturzentrum, Schüpfheim
Der Begriff der Nachhaltigkeit ist in aller Munde, doch keiner weiß so richtig, was damit gemeint ist. Oder doch? Die Bevölkerungen des Entlebuch und im Gebiet von Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn haben in Volksabstimmungen entschieden, das UNESCO-Label – Biosphäre bzw. Weltnaturerbe – anzunehmen. Beide Regionen haben damit auch für eine nachhaltige Entwicklung votiert.
Die Ausstellung geht den Fragen nach: Welche (Landschafts-) Bilder entsprechen den unterschiedlichen Vorstellungen von nachhaltiger Entwicklung? Mit welchen Bildern wurde für die UNESCO-Label argumentiert? Welche Bilder kommunizierten der Bevölkerung den Begriff der Nachhaltigkeit, so dass die Abstimmungen in den zwei Regionen erfolgreich ausgingen? Die Besucher der Ausstellung erwartet eine interaktive und spielerische Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Ausstellung soll anregen, einen kritischen Zugang zum Konzept der Nachhaltigkeit zu finden.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Uni Zürich und Uni Basel. Im Rahmen des Nationalforschungsprogramms „Landschaft und Lebensräume der Alpen“ erforschen Geographen der Uni Zürich die Wirkung von Bildern, die im Zeitraum vor den beiden Volksabstimmungen die (Print-)Medien bestimmten. Studierende am Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie der Uni Basel setzen unter der Leitung von Matthias Buschle und Nina Gorgus die Forschungsergebnisse in eine Ausstellung um.
(Wanderausstellung in der Schweiz unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission. Weitere Ausstellungstermine: 7. November – 27. November 2004: Mediathek, Brig | 11. Januar – 28. Januar 2005: Universität, Zürich | 27. Juli – 11. August 2005: Pro Natura Zentrum, Aletsch
Weitere Informationen erhalten Sie vom: Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Uni Basel, Spalenvorstadt 2, CH-4003 Basel, Tel.: 0041/(0)61/2613140, Fax: 0041/(0)61/2671244, Mail: buschle@gmx.ch
http://www.machtderbilder.ch
“Amazone Landmaschinen von 1883 bis Heute“
31.10.2004 (seit: 04.07.2004), Ort: Museumsdorf Cloppenburg
In außergewöhnlicher Kontinuität stellt uns die Geschichte der AMAZONEN-Werke den Weg vom ländlichen Handwerksbetrieb zur Weltfirma vor Augen. Die wechselnden Prioritäten der Produktion markieren zugleich Wendepunkte in der Landwirtschaftsgeschichte der vergangenen über hundert Jahre.
Von der Windfege zum Kartoffelsortierer, vom Federzahn-Kultivator zur Saatbettkombination, vom Düngestreuer zur Drillmaschine – immer wieder war es der Wandel der Nahrungsgewohnheiten und der Anbaumethoden, der die neuen Geräteentwicklungen hervorbrachte.
Auch Globalisierung ist keine Erfindung unserer Tage. Schon 1906 wurden die ersten „Amazone“-Windfegen zerlegbar konstruiert, um in Kisten verpackt nach Valparaiso auf Reisen zu gehen. Der Tagebucheintrag des Firmengründers Heinrich Dreyer aus dieser Zeit gilt bis heute: Wir müssen ja hinaus in die Welt…
Museumsdorf Cloppenburg, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/9484-0, Fax: 04471/948474, Mail: info@museumsdorf.de
http://www.museumsdorf.de
"Lebenswelten - Lebensweisen. Volkskultur im Burgenland - Eine Zeitreise"
31.10.2004 (seit: 1.04.2004), Ort: Eisenstadt/Österreich:
Anlässlich des Bundesländischen Jahres der Volkskultur findet im Landesmuseum Eisenstadt die Ausstellung "Lebenswelten - Lebensweisen" statt.
Landesmuseum Burgenländisches, Museumgasse 1-5, A-7000 Eisenstadt, Österreich, Tel: +43(2682)600 1234, Fax: +43(2682)6001277, E-Mail: landesmuseum@bgld.gv.at
"Geteilte Welten - Einwanderer in Hamburg"
31.10.2004 (seit: 18.04.2004), Ort: Museum der Arbeit in Hamburg
Nach seltenen Bild- und Schriftdokumenten zu Hamburgs älterer Einwanderungsgeschichte beleuchtet die Ausstellung mit Blickwechseln zwischen Öffentlichem und Privatem die Zeit der "Gastarbeit" und das "Da-Sein" von Flüchtlingen der Gegenwart. Ihr haben nahezu 100 Hamburgerinnen und Hamburger Erinnerungen und Gegenstände, Bilder und Dokumente verliehen.
Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, D-22305 Hamburg-Barmbek, Tel.: 040/428133-0, Fax: 040/428133-330, Mail: info@museum-der-arbeit.de
http://www.museum-der-arbeit.de/Sonder/GeteilteWelten/
„Rieser Ansichten - Bilder und Tagebücher des Arztes Dr. Julius Koerner in Fremdingen (1935-1953)“
24.10.2004 (seit: 02.06.2004), Ort: Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm
Die Ausstellung zeichnet das bewegende Lebensbild des Landarztes, der sich 1935 im Nordries niederließ. Dr. Koerner war musisch-literarisch sehr interessiert und hinterließ eine Flle an künstlerischen Werken. Dabei war er ungemein vielseitig und versuchte sich in den unterschiedlichsten Techniken: Aquarell, Bleistift- und Kohlezeichnungen, Fotografie, Ölmalerei, Scherenschnitt und Hinterglasmalerei. Damit schuf er Landschaftsbilder, Karikaturen, Illustrationen und Porträts und Anschichten aus kriegszerstörten Städten.
Nachdem er sich auf Druck der Nationalsozialisten von seiner jüdischen Ehefrau trennen musste, beschreiben seine Tagebücher die alltäglichen Probleme in Beruf und Privatleben, sind aber zugleich Dokument seiner Vorausschau und seiner vernichtenden Kritik an Hitler.
Rieser Bauernmuseum Maihingen, Klosterhof 8, 86747 Maihingen
"Das Rieser Bauernmuseum Maihingen. 20 Jahre - 20 Themen"
24.10.2004 (seit: 08.04.2004), Ort: Rieser Bauernmuseum Maihingen
Das Museum feiert 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass beschäftigen sich 20 Themenbereiche mit verschiedenen Aspekten des Museums, etwa der Gründungsgeschichte und der außergewöhnlichen Bandbreite des Sammlungsbestandes. Glanzlichter sind kostbare Objekte und Stücke mit interessanter Geschichte.
Rieser Bauernmuseum Maihingen, Klosterhof 8, 86747 Maihingen
"Kinderspiel - Sammelwelten: LEGO"
17.10.2004 (seit: 24.08.2004), Ort: Tuchmacher Museum Bramsche
Von der Pirateninsel zum Raumschiff, von der Ritterburg bis Harry Potter - LEGO ist mehr als nur ein einfacher Baustein. Seit Jahrzehnten beflügeln sie die Phantasie der Kinder. Die bunten Kunststoffsteine mit den charakteristischen Noppen kennt fast jeder. Die Vielfalt an kreativen Ideen rund um LEGO ist heute größer den je. Aber wer kennt z.B. noch die Serien von Modellautos, die um 1960 auf den Markt kamen?
Die Ausstellung im Tuchmacher museum präsentiert anhand zahlreicher Modelle eine kleine Kulturgeschichte rund um LEGO, Verschiedene Stationen und Objekte zeigen die Entwicklung von LEGO - ein Stück Spielzeuggeschichte von 1960 bis heute. Sie beginnt bei dem ersten Holzspielzeug von LEGO, zeigt die Entwicklung zum "Acht-Noppen-Stein" und natürlich die klassischen, aber auch die aktuellen Bausätze von LEGO mit Themen wie beispielsweise Stadt, Eisenbahn, Technik und Raumfahrt.
Ausgewählte Arbeiten von der hannoverschen Künstlerin Katja Marhenke zum Thema LEGO ergänzen erstmals die Ausstellung.
Tuchmacher Museum Bramsche, Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel.: 05461/9451-0, Fax: 05461/9451-15, Mail tuchmachermuseum@bramsche.de
http://www.tuchmachermuseum-bramsche.de
„Schlummernde Schätze“
17.10.2004 (seit: 15.08.2004), Ort: Clemens-Sels-Museum (Neuss)
Jüngst forderten führende Vertreter der Kultur auf der Tagung des Deutschen Museumsbundes, dass die Museen sich wieder stärker ihren Sammlungen zuwenden sollten Als materielle Zeugnisse der Vergangenheit seien sie zu bewahren und zu pflegen, um sie als kulturelles Gedächtnis auch für zukünftige Generationen zu erhalten. An dieser Erkenntnis hat sich das Clemens-Sels-Museum stets orientiert. So wurde bereits 2001 gerade dem Sammlungsbestand eine Ausstellung gewidmet, der von der Zerstörung bedroht war. Zugleich wurden Sponsoren für eine Restaurierung dieser kulturgeschichtlichen Schätze gesucht. Dank der beispielhaften Unterstützung von Bürgern, Firmen und Institutionen konnten viele Objekte gerettet werden. Die inzwischen wiederhergestellten Bestände werden nun in einer Folgeausstellung gezeigt sowie die faszinierenden Schritte der Restaurierungsarbeiten erläutert. Präsentiert werden außerdem weitere Zeugnisse, die vor dem Zerfall zu bewahren sind.
Clemens-Sels-Museum, Am Obertor, 41460 Neuss, Tel.: 02131/904141, Fax: 02131/902472, Mail: info@clemens-sels-museum.de
http://www.clemens-sels-museum.de
"Winnetou und sein roter Bruder - Indianerfilme in der BRD und der DDR"
17.10.2004 (seit: 30.05.2004), Ort: Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg
Ausstellung zu den 28. Duisburger Akzenten "Endstation Amerika?"
Ansprechpartnerin: Ruth Löffler, Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz 1, 47049 Duisburg, Tel: 0203/283-2993, Fax: 0203/283-4352, Mail: r.loeffler@stadt-duisburg.de
http://www.stadtmuseum-duisburg.de/ausstellung/winnetou.htm
"Steingut - Geschirr aus der Oberpfalz. Sieben Museen - Sieben Ausstellungen"
17.10.2004 (seit: 16.05.2004), Ort: Oberpfälzer Volkskundemuseum
Sieben Museen der Oberpfalz, unterstützt von mehreren privaten Sammlern, widmen dem „Steingutgeschirr aus der Oberpfalz“ sieben gleichzeitig stattfindende Ausstellungen.
,Zu den beteiligten Museen gehören das Oberpfälzer Freilandmuseum, das Stadtmuseum Schwandorf, das Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld, das Stadtmuseum Nittenau, das Kreismuseum Walderbach, das Stadtmuseum Amberg sowie das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern.
,Informationen gibt es bei den jeweiligen Museen
Oberpfälzer Volkskundemuseum, Berggasse 2, 93133 Burglengenfeld, Tel.: 09471/602583, Fax: 09471/602584, Mail: volkskundemuseum@burglengenfeld-online.de
http://www.steingut-oberpfalz.de
"Steingutgeschirr aus der Oberpfalz - Sieben Museen - Sieben Themen"
17.10.2004 (seit: 14.05.2004), Ort: Oberpfälzer Volkskundemuseum
Ein Gemeinschaftsprojekt mit den Museen in Schwandorf, Neusath-Perschen, Amberg, Nittenau, Theuern, Walderbach und mehreren privaten Sammlern, mit gemeinsamen Katalog und großem Rahmenprogramm
Oberpfälzer Volkskundemuseum, Berggasse 3, 93133 Burglengenfeld, Tel: 09471/701842, Fax: 09471/701845, Mail: volkskundemuseum@burglengenfeldt-online.de
"Kelten & Co". Fundgeschichten rund um die Achalm
03.10.2004 (seit: 20.05.2004), Ort: Heimatmuseum Reutlingen
Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg
Die Ausstellung im Heimatmuseum Reutlingen beleuchtet die frühe Geschichte im Reutlinger Raum von den ältesten Spuren menschlicher Besiedlung bis zur Blütezeit keltischer Kultur in den letzten Jahrhunderten vor Christi Geburt. Vor allem im zweiten und ersten Jahrtausend v. Chr. war das Gebiet um die Achalm bereits dicht besiedelt. Die zahlreichen, heute noch in der Landschaft sichtbaren Grabhügel belegen dies eindrucksvoll. Aus ihnen stammen wertvolle Grabbeigaben wie Waffen, Schmuckstücke und Tongefäße, darunter auch Objekte aus seltenen oder importierten Rohstoffen wie Gold oder Bernstein. Sie geben einen Einblick in die frühe Kulturentwicklung des Reutlinger Raumes und dokumentieren darüber hinaus das große handwerkliche Geschick und den ausgeprägten Kunstsinn ihrer Hersteller.
Heimatmuseum Reutlingen, Oberamteistrasse 22, 72764 Reutlingen, Tel.: 07121/3032050, Fax: 07121/3032768, E-Mail: heimatmuseum@reutlingen.de
Heimatmuseum Reutlingen
"Die gute Stube”
03.10.2004 (seit: 04.04.2004), Ort: Museumsdorf Cloppenburg
Die Stube ist eine der bedeutendsten Entwicklungen der europäischen Wohnkultur. Sie entsteht als beheizbarer separater Raum in den Häusern des Spätmittelalters. Im 18. und 19. Jahrhundert, dem “bürgerlichen Zeitalter”, finden alle wichtigen Attribute “modernen” Lebens im Leben in der “guten Stube” ihren Niederschlag: neue Kleidungsmoden wie Frack, Röhrenhose und Damenzylinder, neue Möbelformen wie das Biedermeiersofa, vor allem aber auch die “Konsumdroge” dieser Zeit, der Kaffee.
Die Ausstellung präsentiert in unterschiedlichen Rauminszenierungen niedersächsische Stubenkultur vom Biedermeier bis zum Historismus.
Museumsdorf Cloppenburg, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/9484-0, Fax: 04471/948474, Mail: info@museumsdorf.de
http://www.museumsdorf.de/ausstellungen/aktuell_detail.php?id=66
„abheben! 1000 Träume vom Fliegen“
19.09.2004 (seit: 04.29.2004), Ort: art kite museum, Detmold
Ob mit Harry Potters Zauberbesen oder mit dem Joystick eines PC´s: Nach oben zieht es die Menschn immer. Höhenflüge für Besucher verspricht vom 29. April bis 19. September die interaktive Ausstellung „abheben! 1000 Träume vom Fliegen“ im art kite museum für Kunst und Flugobjekte in Detmold. Im Mittelpunkt steht das „Fliegen im Kopf“ und ein Kaleidoskop von Flugvorstellungen – von Ikarus bis Lilienthal, vom Kinderspiel bis zur Erotik.
art kite museum, Charles-Lindbergh-Ring 10, 32756 Detmold, fon: 05231-309930.
http://www.artkite.de
"Nahe Fremde – Einblicke in die Lebenswelten der Karpaten"
19.09.2004 (seit: 15.05.2004), Ort: Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim
Fotografien von Jean Cuisenier. 1971 – 1993. Ein Ausstellungsprojekt des Lehrstuhls für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Bamberg und der Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim
Fränkisches Freilandmuseum, Eisweiherweg 1, 91438 Bad Windsheim, info@freilandmuseum.de (oder Lehrstuhl für Volkskunde/Europäische Ethnologie: baerbel.kerkhoff-haderggeo.uni-bamberg.de)
http://www.freilandmuseum.de
"Der Bogenberg. 900 Jahre Marienheiligtum"
12.09.2004 (seit: 24.04.2004), Ort: Kreis- und Heimatmuseum auf dem Bogenberg
In der Sonderausstellung können die Besucher die Geschichte der Bogenberger Wallfahrt bis zur Gegenwart anschaulich nachvollziehen.
Kreis- und Heimatmuseum auf dem Bogenberg, 94327 Bogen, Tel: 09422-5786, Mail: holter@landkreis-straubing-bogen.de
"liebe.komm" Botschaften des Herzens
05.09.2004 (seit: 25.03.2004), Ort: Museum für Kommunikation, Hamburg
„Es gibt keine Liebe, nur Liebesbeweise“, schrieb einmal Jean Cocteau. So gerne man glaubt, den Partner auch ohne Worte zu verstehen, so wenig kann es erfüllte Liebe ohne Kommunikation geben. Die Kommunikation von Liebenden und die Bedeutung dieser Kommunikation für die Liebe ist das Thema der Ausstellung.
Die Wege der Kommunikation haben sich in den letzten 250 Jahren vervielfältigt: Man kann auf die jahrhundertealte Tradition des Briefs zurückgreifen oder auf eine Postkarte mit entsprechendem Motiv setzen. Wem das zu lange dauert, der kann durch das Telefon die Stimme des Partners hören oder mit einer E-Mail und SMS von jedem Ort der Welt eine schnelle Liebesbotschaft versenden.
Die Ausstellung verfolgt, wie Liebe in kommunizierbare und kommunizierte Formen gebracht wird und folgt in ihrem Aufbau dem Verlauf einer idealtypischen Beziehung – von der ersten unbewussten Kontaktaufnahme bis zum Scheideweg am Schluss: Happy End oder Neuanfang? An welches Ziel man auch immer gelangt, am Schluss wird klar: Liebe ist Kommunikation.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Im Rahmenprogramm zur Ausstellung gibt es zahlreiche Veranstaltung von der Filmreihe bis zum Flirtseminar
Museum für Kommunikation Hamburg, Gorch-Fock-Wall 1, D-20354 Hamburg, Tel.: 040/357636-0, Fax: -20, E-Mail: mk.hamburg@mspt.de
http://www.museumsstiftung.de/hamburg/
„Wenn der Topf zerkracht...“ Keramik im Haushalt der Lüneburger Heide 1800–1900
05.09.2004 (seit: 06.03.2004), Ort: Bomann-Museum in Celle
Das Celler Bomann-Museum eine Ausstellung, die anhand von Keramik, Fayence und Porzellan Einblick in regionale Ess- und Trinkgewohnheiten gibt.
Bomann-Museum Celle: Schloßplatz 7, D – 29221 Celle, Tel.: 05141/12-372, Fax: 05141/12-535, Mail: bomann-museum@celle.de
Nähere Informationen zur Ausstellung
"Altona - Eine Stadt wie keine andere"
.08.2004 (seit: 03.09.2003), Ort: Altonaer Museum in Hamburg
Altonaer Museum in Hamburg, Nordelbisches Landesmuseum, Museumstr. 23, 22765 Hamburg, Tel.: 040/42811-2963, Fax: 040/42811-2122, Mail: klaus.gier@altonaer-museum.hamburg.de
Sonderausstellung „Zwischen Stall und Staffelei“
29.08.2004 (seit: 22.06.2004), Ort: Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
Die Bäuerin und Malerin Elisabeth Füller-Teilhof (1920 - 1998)
Die Malerin Elisabeth Füller-Teilhof hat einen wesentlichen Teil ihres Lebens damit verbracht, ihr tägliches Leben in Ölbildern festzuhalten. Die allgemein übliche Bezeichnung "Naive Malerei" beschreibt den Status der Malerin als Laie. Ihre Bilder strahlen eine enorme Lebenskraft aus und sind von einer ganz individuellen, unverwechselbaren Formensprache geprägt.
Das Westfälische Freilichtmuseum hat den größten Teil ihres Werkes übernehmen können: Erstmals werden etwa 30 Bilder aus dieser Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert. Sie zeigen in eindrucksvoller Weise, wie das ländliche Leben und Arbeiten einer Bäuerin sich in ihrer Selbstwahrnehmung darstellte.
Die farbenfrohen Bilder vermitteln erkennbar die Bewältigung des Alltags und Erlebnisse der Kindheit. Sie enthalten aber auch Wünsche und Vorstellungen, die die Malerin auf diesem Wege zum Ausdruck brachte. So erlaubt die Ausstellung einen spannenden Einblick in die längst vergangene Vorstellungswelt einer aktiven Bäuerin aus dem Delbrücker Land. Ort der Ausstellung ist die Ehemalige Fasanerie.
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold, Landesmuseum für Volkskunde, Krummes Haus, 32760 Detmold, Tel.: 05231/706-0, Fax: Fax: 05231/706-106, wfm-detmold@lwl.org
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold / Landesmuseum für Volkskunde
„Verdacht auf Andacht. Unbekannte Grafik aus der Sammlung des Museum Schnütgen“
22.08.2004 (seit: 01.07.2004), Ort: Museum Schnütgen (Köln)
Die Kabinettausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl Kleiner Andachtsbilder aus der Sammlung und beleuchtet die Frömmigkeitspraxis seit dem Spätmittelalter bis in die heutige Zeit. Als Sonderform der Kleingrafik spielen sie neben Rosenkränzen, Votiven und anderen Devotionalien eine besondere Rolle im volksfrommen Brauchtum und spiegeln die menschlichen Hoffnungen auf den Beistand Gottes und der Heiligen auf vielfältige Weise wieder. Ausstellung und Katalog sind das Ergebnis eines Kooperationsprojektes des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn und des Museum Schnütgen.
Museum Schnütgen, Cäcilienstraße 29, 50667 Köln, Tel.: 0221/22122310, Fax: 0221/22128489, Mail: schnuetgen@netcologne.de
Urkunden aus dem Reiche Neptuns
22.08.2004 (seit: 30.04.2004), Ort: Stralsund
Äquator- und Polartaufscheine von Rostocker DSR-Handelsschiffen aus der Sammlung Wolfgang Steusloff
Kulturhistorisches Museum, Abteilung Volkskunde, Speicher, Böttcherstr. 23, Stralsund
http://www.phf.uni-rostock.de/ivk/ausstellungen.html
"Kiesewetters ethnographische Reisebilder"
15.08.2004 (seit: 13.06.2004), Ort: Bomann-Museum Celle, Gotische Halle
Das Museum Europäischer Kulturen zeigt im Rahmen des Föderalen Programms der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Bomann-Museum Celle eine Ausstellung über die Werke des Berliner Maler Wilhelm Kiesewetter (1811-1865). Dieser reiste Mitte des 19. Jahrhunderts durch Skandinavien und weite Teile Russlands. Dort wollte er sich nicht künstlerisch entfalten, sondern auch das Leben in der Fremde kennen lernen. Seine Erfahrungen und Eindrücke hielt er in Ölbildern und Hausmodellen fest. Diese prägten nicht nur die Vorstellungen seiner Zeitgenossen, sondern beeindrucken noch heute durch ihre Atmosphäre und Detailtreue.
Museum Europäischer Kulturen, E. Tietmeyer, Tel. 030/83901-292/-287, E-mail: mek@smb.spk-berlin.de
http://www.smpk.de/mek
“Voraus zur Unzeit” - Coburg und der Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland
08.08.2004 (seit: 16.05.2004), Ort: Staatsarchiv Coburg
Die Stadt Coburg war in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus in Deutschland ein Experimentierfeld der politischen und methodischen Erprobung der „Machtergreifung“ der NSDAP in Deutschland.
Orientiert an der Chronologie des historischen Prozesses werden in der Ausstellung propagandistische Vorbereitung, methodische Umsetzung und symbolische Aktionen zur historischen Legitimation der Nazi-Herrschaft und die mystifizierende Heraushebung der Coburger Vorreiterrolle im „Dritten Reich“ beleuchtet.
Staatsarchiv Coburg, Herrngasse 11, 96450 Coburg
"Wasser-Bad-Design"
01.08.2004 (seit: 19.05.2004), Ort: Altonaer Museum, Hamburg
Um den Ziegengestank unter den Achselhöhlen zu beseitigen, eignet sich vortrefflich das Einreiben der Haut mit getrockneten und zerriebenen Rosenblättern lautet eine Körperpflege-Empfehlung von 1725. Und was noch vor einem Jahrhundert als Luxus galt, ist heute Standard: das Bad im Haus - eine angenehme Selbstverständlichkeit, die uns Schönheit, Fitness und Wohlgefühl beschert. Im Laufe der Jahrhunderte wandelten sich Sitten und Gebräuche. Ab dem 16. Jahrhundert war der Kontakt mit Wasser verpönt, das Baden sogar kirchlich verboten. Erst die Zeit der Aufklärung ab Mitte des 18. Jahrhunderts führte zu einem allmählichen Umdenken. Danach entwickelte sich das Bad im eigenen Zuhause in nur 150 Jahren vom Luxusobjekt zur Standardeinrichtung. Die Ausstellung zeigt die Kulturgeschichte des modernen Bades, von der auf Hochglanz polierten oder kunstvoll mit Mahagoni verkleideten Kupferwanne im Schlafzimmer um 1890 bis hin zu den mit Design-Preisen gekrönten Produkten und Objekten, präsentiert vom Sanitärhersteller Hansgrohe durch seine historische Sammlung.
Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg, Tel.: 040/42811-3582, E-Mail: info@altonaer-museum.de
Weitere Informationen
"Teller, Töpfer, Traditionen – Zum Töpferhandwerk von 1750 bis 1870"
25.07.2004 (seit: 23.05.2004), Ort: Clemens-Sels-Museum Neuss
Wie lebten und arbeiteten die Töpfer vor 200 Jahren in Neuss? Zum ersten Mal gezeigte archäologische Funde, spannende Schriftquellen sowie anschauliche Inszenierungen geben hierauf eine Antwort und lassen die Lebens- und Arbeitswelt der Neusser Keramik-handwerker für große wie kleine Besucher wieder lebendig werden.
Clemens-Sels-Museum, Am Obertor, 41460 Neuss, Tel.: (02131)904141, Telefax (02131)902472, Mail: info@clemens-sels-museum.de
Weitere Informationen auf der Internetseite des Museums
„Schwarzwälder Geigenbau“
18.07.2004 (seit: 16.05.2004), Ort: Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald)
Die Ausstellung zeigt nicht nur wertvolle und außergewöhnliche Instrumente, sie informiert über die Herstellungstechnik und auch den Nutzungskontext der Instrumente sowie den Alltag der Geigenbauer. Ob Forstfrevel oder Stehen in der Halsgeige, - die überlieferten schriftlichen Zeugnisse des Geigenbaus werden z.T. filmisch in Szene gesetzt und lassen ein lebendiges Bild „alter Zeit“ entstehen.
Franziskanermuseum, Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen, Tel. 07721/822351, Fax: 07721/822357
Weitere Informationen
"Daheim in Europa. Formen von Europäisierung in der Region"
04.07.2004 (seit: 06.05.2004), Ort: Schloss Hohentübingen (Haspelturm)
Am 1. Mai hat die Ost- und Südosterweiterung der Europäischen Union stattgefunden. Damit ist die Teilung des Kontinents weitgehend überwunden, und auch die Vision eines friedlich vereinten Europas scheint nun in greifbare Nähe gerückt zu sein.
Dieses "neue Europa" hat längst den Alltag erreicht. Aber ist die politische und "von oben" gewollte Konstruktion der EU auch schon "unten angekommen"? Welche Bedeutung hat dieses Europa für die Menschen? Fühlen wir uns inzwischen schon "Daheim in Europa"?
In der von Studierenden in einem Forschungsprojekt erarbeiteten Ausstellung (und im bebilderten Begleitband) werden mehrere, auch konträre Antworten gegeben. Gezeigt und damit befragt werden mit Städtepartnerschaften, mit Europaplätzen, mit dem "europäischen Wettbewerb" für Schüler, mit dem "Europa von oben", dem "Europa von unten" und dem "Europa der Migranten" Formen der Europäisierung in der Region. Dieses sichtbare Europa vor Ort ist ausgesprochen vielfältig. Und seine Zukunft ist noch offen.
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Burgsteige 11 (Schloss), 72070 Tübingen, Tel. +49 (0)7071/29-74886, Fax +49 (0)7071/29-5330, Mail: lui@uni-tuebingen.de
http://www.uni-tuebingen.de/uni/sli/08-ak/08-ak-01-daheim.html
„ReklameKUNST auf Sammelbildern um 1900“
20.06.2004 (seit: 11.04.2004), Ort: Westfälisches Freilichtmuseum Detmold
In der ersten Hälfte der Saison zeigt das Museum auch zum OWL – Thema „Mahlzeit!“ eine Sonderausstellung, die sich - einem Spezialgebiet des Landesmuseums für Volkskunde entsprechend - dem Thema Sammelbilder widmet. Die Schau wurde vom Museum Europäischer Kulturen in Berlin übernommen.
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold / Landesmuseum für Volkskunde Krummes Haus, 32760 Detmold, Tel.: 05231/706-140 Fax: 05231/706-106, Mail: wfm-detmold@lwl.org
http://www.freilichtmuseum-detmold.de
„Gutes Spielzeug – heute und gestern“
06.06.2004 (seit: 06.03.2004), Ort: Deutsches Spielzeugmuseum, Sonneberg
Sonderausstellung
Deutsches Spielzeugmuseum, Beethovenstraße 10, 96515 Sonneberg, Tel: +49(0)3675-702856, Fax: +49(0)3675-742817, Mail: info@spielzeugmuseum-sonneberg.de
Ausstellungsbeschreibung
"populärer Wandschmuck des 19. und frühen 20. Jahrhunderts"
31.05.2004 (seit: 19.02.2004), Ort: Mühlhausen
Mühlhäuser Museen, Museum am Lindenbühl, 99974 Mühlhausen, Tel: 03601/816066
Richard Wossidlo - leidenschaftlicher Ethnograph, Begründer der Volkskunde Mecklenburgs
30.04.2004 (seit: 24.03.2004), Ort: Heimatmuseum Bützow
Ausstellung über das Wirken Richard Wossidlos (1859-1939) für die Volkskunde, Dialektologie und den Museumsaufbau Mecklenburgs. Die Ausstellung findet im Rahmen der 775-Jahr-Feier Bützows statt. Sie berücksichtigt das Wirken des Studienrats Dr. Hans Wilhelm Barnewitz (1885-1968), der mit Wossidlo eng kooperierte und das Bützower Heimatmuseum begründete.
Heimatmuseum/Stadtbibliothek Bützow, Krummes Haus, Schloßplatz 2, Bützow
http://www.phf.uni-rostock.de/ivk/ausstellungen.html
"Die optimistischen 50er Jahre"
25.04.2004 (seit: 06.03.2004), Ort: Heimatmuseum Reutlingen
Das pfiffige Design der 50er Jahre steht im Mittelpunkt der Ausstellung aus der Schweizer Partnerstadt Reutlingens Aarau. Möbel, Haushalts- und Elektrogeräte im typischen Zeitstil vermitteln das zukunfsgerichtete Lebensgefühl der damaligen Wirtschaftswunderzeit. Im kulturellen Vergleich zur Schweiz schärft sich der Blick für eine grenzübergreifende Stilepoche, die im Gefühl des Aufschwungs neben vielem Gemeinsamen auch Unterschiedliches beinhaltete.
Heimatmuseum Reutlingen, Oberamteistrasse 22, 72764 Reutlingen, Tel: 07121/303-2050, Mail: heimatmuseum@reutlingen.de
Betreten der Ausstellung auf eigene Verantwortung: "KUNST und TABU"
24.04.2004 (seit: 14.03.2004), Ort: Museum der Stadt Ratingen
(Sammlung von Maria und Hartmut Kraft)
Museum der Stadt RatingenPeter-Brüning-Platz 1 / Eingang Grabenstraße 21, 40878 Ratingen, Telefon: 02102 / 550-4181 und -4180, Telefax: 02102 / 550-9418, E-Mail: museum@ratingen.de
Ausstellungsbeschreibung
Manfred Hamm
24.04.2004 (seit: 07.03.2004), Ort: Museum der Stadt Ratingen
Die antiken Stätten von morgen. Ruinen des Industriezeitalters. (Fotografien)
Museum der Stadt RatingenPeter-Brüning-Platz 1 / Eingang Grabenstraße 21, 40878 Ratingen, Telefon: 02102 / 550-4181 und -4180, Telefax: 02102 / 550-9418, E-Mail: museum@ratingen.de
Ausstellungsbeschreibung
"Rund um die Waffel"
29.02.2004 (seit: 10.01.2004), Ort: Leineweber- und Trachtenmuseum Rheda-Wiedenbrück
Von Neujahrskuchen, Hörnchen und Hippen. Heimatverein Rheda zeigt Ausstellung "Rund um die Waffel"
Leineweber- und Trachtenmuseum, Kleine Straße 11, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel: 05242/47335, Mail: heimatverein-rheda@gmx.de
http://www.mahlzeit-owl.de
Spielzeug Marke „Eigenbau“
29.02.2004 (seit: 22.11.2003), Ort: Deutsches Spielzeugmuseum
Von der Ritterburg über Flugzeuge, Autos und Schiffe sind Exponate zu sehen, die von Eltern in liebevoller Arbeit für ihre Kinder oder von den Kindern selbst gebastelt wurden und nur selten in Ausstellungen zu finden sind.
Deutsches Spielzeugmuseum, Beethovenstraße 10, 96515 Sonneberg, Tel: +49(0)3675-702856, Fax: +49(0)3675-742817, Mail: info@spielzeugmuseum-sonneberg.de
Weitere Informationen
"In den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat... - Märchen und Märchenforschung"
28.02.2004 (seit: 15.01.2004), Ort: Universitätsbibliothek Augsburg
Die Ausstellung wurde von Studierenden des Faches Volkskunde unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Wienker-Piepho konzipiert.
Ort: Universitätsbibliothek Augsburg
http://www.philhist.uni-augsburg.de/aktuell/m%E4rchen.php
"Bilder als Zeugen. Künstlerische Verarbeitung von KZ-Erfahrungen"
22.02.2004 (seit: 23.11.2003), Ort: Historisches Museum Saar
Historisches Museum Saar, Schlossplatz 15, 66119 Saarbrücken, Tel: 0681/506-4501, Fax: 0681/506-4590, Mail: hms@hismus.de
http://www.historisches-museum.org/histor/sonder.asp
"Marcus Schwier - Architektur und Landschaft - Fotografie"
15.02.2004 (seit: 11.01.2004), Ort: Museum der Stadt Ratingen
Museum der Stadt Ratingen, Peter-Brünning-Platz 1, 40878 Ratingen, Tel: 02102/5504180/81, Fax: 02102/5509418