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Ausstellungsankündigungen |
2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 (Hinweise für Neueinträge
richten Sie bitte an redaktion@d-g-v.de
)
Dauerausstellung: „Landwirtschaft und Technik im 20. Jahrhundert“
.. (seit: .10.2009), Ort: Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum
Noch bis in die 1960er Jahre arbeiteten Landwirte auf Feldern mit Pferd und Wagen. Die vollständige Mechanisierung und Motorisierung des Agrarsektors erfolgte erst danach. Sie lösten einen Wandel der Betriebsstrukturen und Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft aus und führten in wenigen Jahrzehnten zu vollständigen Veränderungen in der bäuerlichen Lebens- und Arbeitsweise. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung von der Hand- zur Maschinenarbeit landwirtschaftlicher Produktionsprozesse zwischen 1890 und 1990. Sie macht deutlich, dass diese keineswegs gradlinig verlief. Vielmehr ist es der parallele Einsatz von gewohnten Arbeitsgeräten und den jeweils „modernen“, die für die Landwirtschaft symptomatisch sind.
Museumsdorf Cloppenburg, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/948411, Telefax: 04471/948474, e-mail: sekretariat@museumsdorf.de
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eins, zwei, drei - genau gezählt!
01.07.2011 (seit: 02.07.2010), Ort: Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen
Zum 100jährigen Bestehen der Zählerfabrik Irion & Vosseler, heute BaumerIVO, Schwenningen. Die Zähler werden in ihren Gebrauchszusammenhang gestellt und in ihrem Einsatz am Arbeitsplatz entsprechend erklärt. So wird eine Schau der Zähler zu einem Rundgang durch die Industriewelt, durch die Handelshäuser, durch Druckereien, Spinnereien, Maschinenfabriken, Abfüllanlangen und Windräder.
Uhrenindustriemuseum, Bürkstraße 39, 78054 Villingen-Schwenningen, Tel. 07720/38044, Öffnungszeiten: Di - So jeweils 10-12 Uhr und 14-18 Uhr.
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verbunden?! Lebenssituationen im (Rh)einwanderungsland
08.05.2011 (seit: 30.05.2010), Ort: LVR-Freilichtmuseum Kommern – Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde
Das Rheinland ist seit Jahrtausenden eine Ein- und Durchwanderungsregion gewesen und hat sich – mit besonderer Bevölkerungsdichte - zu einem Schmelztiegel der Kulturen entwickelt. Aber auch von Binnenwanderung und Auswanderungswellen ist das Rheinland betroffen gewesen. In der Ausstellung nehmen die Besucherinnen und Besucher in Bildschirm-Kojen eines „Internet-Cafés“ Kontakt zu im Rheinland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund auf und erfahren von deren kulturellen Begegnungen, Erfahrungen, Transaktionen und Konflikten mit den Rheinländerinnen und Rheinländern. Exponate aus der Lebenswelt der Kontaktieren, die für deren Identität in der Zielgesellschaft von Belang sind, ergänzen das Café-Szenario. Das LWL-Freilichtmuseum Detmold, seit 2009 enger Kooperationspartner des Museums in Kommern, trägt zu dieser Ausstellung Dokumente und Objekte eingewanderter Russlanddeutscher bei.
„verbunden?!“ ist die Hauptveranstaltung des LVR-Freilichtmuseums Kommern im Rahmen seines Jahresthemas „Kulturelle Begegungen“.
LVR-Freilichtmuseum Kommern, Auf dem Kahlenbusch, 53894 Mechernich-Kommern, 02443 9980-0, kommern@lvr.de, ganzjährig geöffnet: April-Oktober 9-18 Uhr, November bis März 10-16 Uhr. Eintritt: Erwachsene 5,50, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei
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Bochum – das fremde und das eigene
31.03.2011 (seit: 27.04.2010), Ort: Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“ ist Teil des für das Kulturhauptstadtjahr entwickelten Kooperationsprojektes der Archive des Ruhrgebiets, das von der Ruhr 2010 GmbH als offizielles Projekt im Kulturhauptstadtjahr angenommen wurde. Unter dem Obertitel „Fremd(e) im Revier“ zeigen die Archive dezentrale Ausstellungen, die im Laufe des Jahres 2010 zu unterschiedlichen Zeitpunkten eröffnen. Die Bochumer Ausstellung fungiert als ein Ankerpunkt des Projektes.
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47
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„Heinz Witte-Lenoir“ Ein internationaler Oldenburger Künstler des führen 20. Jahrhunderts
17.02.2011 (seit: 14.11.2010), Ort: Museumsdorf Cloppenburg
Heinz Witte, der 1880 in Linteln geboren wurde, gehört zu den Künstlerinnen und Künstlern des Oldenburger Landes und der Region, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die engen und traditionellen Ausbildungsgrenzen in der Region und an den nahen deutschen Akademien verließen, um insbesondere in Paris die neuen Entwicklungen in der Kunst der Moderne aufzunehmen und für ihr progressives Werk fortzuentwickeln. Wie auch andere Künstler seiner Zeit suchte Heinz Witte-Lenoir darüber hinaus ferne Länder wie Ägypten und Indien auf, um die Erlebnisse unberührter und lichtdurchfluteter oder phantastischer und exotischer Landschaft in neuen Bildwelten zu verarbeiten.
Für Heinz Witte-Lenoir, der 1961 in Hude starb, steht eine fundierte, umfängliche und wissenschaftliche Aufarbeitung und eine Gesamtwürdigung seines Schaffens noch aus. Das Museumsdorf Cloppenburg, das Industriemuseum Lohne und die Galerie Luzie Uptmoor haben sich nun verabredet, mit einer umfangreichen Ausstellung und einem begleitenden Katalog Leben und Werk von Heinz Witte-Lenoir gebührend darzustellen und publik zu machen.
Museumsdorf Cloppenburg, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, 04471/948411, fax: 04471/948474, sekretariat@museumsdorf.de
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Tatjana Barbakoff (1899-1944) - Eine Tänzerin in Bildern und Dokumenten
30.01.2011 (seit: 27.10.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Die nur unter ihrem Pseudonym Tatjana Barbakoff bekannt gewordene Tänzerin wurde als Jüdin Tsipora Edelberg am 15.8.1899 in Hasenpoth/Aizpute (Lettland) geboren. Mit zehn Jahren begann sie Ballett zu tanzen. Mit 19 Jahren folgte sie dem deutschen Soldaten Georg Waldmann, der in den baltischen Staaten im Ersten Weltkrieg gedient hatte, nach Deutschland und heiratete ihn später. Mit ihrem Ehemann trat sie mit Parodien, russischen und später auch chinesischen Tänzen in Kabaretts auf. Ihr einzigartiger Tanzstil und ihre Ausstrahlung faszinierten die Menschen. Den Durchbruch beim Publikum erzielte sie 1925 bei einem Soloauftritt in Berlin. Kurze Zeit später trennte sie sich von Ihrem Ehemann. Im Jahr 1933, dem Höhepunkt ihrer Tanzkarriere, emigrierte sie aufgrund der politischen Verhältnisse in Deutschland nach Paris und konnte zunächst noch in Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz auftreten. Ab dem Sommer 1940 befand sich Tatjana Barbakoff auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Sie wurde am 6.2.1944 im Konzentrationslager Ausschwitz ermordet.
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, 0611-378660 fax, info@frauenmuseum-wiesbaden.de
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Die Alamannen auf der Ostalb – frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen
16.01.2011 (seit: 26.06.2010), Ort: Alamannenmuseum Ellwangen
Anhand spektakulärer archäologischer Funde bietet die größte Sonderausstellung seit der 2001 erfolgten Eröffnung des Ellwanger Alamannenmuseums ab 26. Juni einen umfassenden Überblick über die alamannische Besiedlung im Gebiet zwischen Ellwangen und Nördlingen sowie der Donau zwischen Dillingen und Ulm. Dieser Raum war in alamannischer Zeit nicht nur besonders dicht besiedelt, sondern weist aufgrund des Baumsargfundes von Zöbingen im Jahr 1161 und der ab 1876 freigelegten Grabfunde von Pfahlheim auch die längste Forschungstradition im Alamannengebiet auf.
Zu den Highlights der Ausstellung zählen die Funde aus den Reitergräbern von Niederstotzingen im Kreis Heidenheim, die erstmals in ihrer Herkunftsregion zu sehen sind. Zeitlich umfasst sie den Zeitraum vom Ende der Römerzeit bis in die beginnende Karolingerzeit, vom 3. bis ins 8. Jahrhundert. Besonders das Phänomen der so genannten Reihengräberfelder als auffällige Grabsitte für fast 300 Jahre in weiten Teilen Mitteleuropas lässt sich an vielen Orten in dem behandelten Gebiet verfolgen. Ihr Ende fällt mit dem Bau der ersten christlichen Kirchen zusammen.
Alamannenmuseum Ellwangen, Haller Straße 9, 73479 Ellwangen, Tel +49 7961 969747, alamannenmuseum@ellwangen.de
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fremd/vertraut?!
31.12.2010 (seit: 20.06.2010), Ort: LVR-Freilichtmuseum Kommern. Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde
Die zweite Ausstellung zum Jahresthema „Kulturelle Begegnungen“ des LVR-Freilichtmuseums Kommern präsentiert Arbeiten von Schulklassen aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium: Schülerinnen und Schüler haben „Fremdes“ identifiziert und Möglichkeiten der Annäherung entwickelt, ohne direkt mit dem Begriff „Migration“ konfrontiert worden zu sein. Daraus haben sie Handlungsweisen erarbeitet, sich auch im gesellschaftlichen Kontext Fremdem zu nähern.
LVR-Freilichtmuseum Kommern. Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde, Eickser Straße, 53894 Mechernich-Kommern, Tel. 02443 9980-0
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Fremdes Zuhause. Flüchtlinge und Vertriebenen in Schleswig-Holstein nach 1945
26.12.2010 (seit: 30.05.2009), Ort: Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel
"Das war unser Lebensraum... Das waren Holzbaracken,... da war dann die Zwischendecke rausgerissen und verheizt worden.... Kein Tisch, keine Rückzugsmöglichkeit, nichts. Keine Toilette, keine Waschmöglichkeit, nichts. Das war so das erste, was man im Lager hatte." (Ingrid B. aus Danzig, Jg. 1933)
Mit Ende des Zweiten Weltkrieges kamen ca. 12 Millionen Menschen aufgrund von Flucht und Vertreibung nach Westdeutschland. Schleswig-Holstein war davon besonders betroffen. Wie Flüchtlinge und Vertriebene sich in der Nachkriegszeit in die hiesige Gesellschaft einlebten und sesshaft wurden, zeigt das Schleswig-Holsteinische Freilichtmuseum mit der großen Sonderausstellung "Fremdes Zuhause. Flüchtlinge und Vertriebene in Schleswig-Holstein nach 1945".
Originalexponate von Zeitzeugen, wie ein Kleid aus Fallschirmseide, Flüchtlingsausweise, Fotos und selbstgestrickte Kleidung, beschreiben, wie sich die Menschen in Schleswig-Holstein arrangierten und einlebten. Wie erfuhren die Flüchtlinge die ersten schweren Jahre? Welche Arbeiten fanden sie? Wie integrierten sie sich? Zusätzlich zeigt die Ausstellung den Dokumentarfilm "Die Jahre danach" von Kay Gerdes, in dem auch historisches Filmmaterial präsentiert wird. In Ausstellung und Film kommen Betroffene zu Wort und erinnern an eine noch nicht lang zurückliegende Vergangenheit, in der sie Schleswig-Holstein zu ihrem neuen Zuhause werden ließen.
Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum, Hamburger Landstr. 97, 24113 Molfsee, Tel: 0431-65966-0, Fax: 0431-65966-25, E-Mail: zentrale@freilichtmuseum-sh.de.
geöffnet äglich 9-18 Uhr, Kassenschluss 17 Uhr
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inter-cool. Jugend - Bild - Medien
28.11.2010 (seit: 17.09.2010), Ort: Dortmund U-Turm, u.a.
Die Ausstellung zeigt Ausschnitte aus den globalen und lokalen Lebenswelten von Jugendlichen. Im Fokus stehen Leitmedien wie Handy, Internet oder Mode, die kultur- und religionsübergreifend auf ein internationales Publikum ausgerichtet sind. Peers, mediale friends und Communities reichen interkulturell über die Grenzen der eigenen Lebenswelt hinaus. Eine wichtige Rolle spielen die Verbindungen und Diskrepanzen zwischen realen materiellen Welten von Straße und Schule und den virtuellen Welten im Internet. Die jugendliche Identitätssuche zeigt gesellschaftliche Widersprüche deutlich auf. Die Symbolwanderungen von jugendkulturellen Stilen und Symbolen (wie z.B. im Moment der omnipräsente Totenkopf), die im Spannungsfeld von Vereinnahmung und Widerstand stehen, finden auf der ganzen Welt statt. Neben grundlegenden Themen der Jugendlichen sollen vor allem die kreativen Köpfe der jungen Generation in den Mittelpunkt gerückt werden, diejenigen, die Styles schaffen und weiterentwickeln, ob in ihrer Kleidung, ihrer Musik oder ihren Videos auf YouTube und Fotos auf flickr oder deviantart, wo sie neue Kunstformen hervorbringen. Hierfür wird vom Büro Michel Müller (Darmstadt) eine spezielle Ausstellungsarchitektur entwickelt, die an die Räume der Jugendlichen anschließt. Die Ausstellungsorte sind Dortmund (vom 17. September - 28. November im U-Turm), Tampere (2011 Museum für Arbeit) Wien (2012 Künstlerhaus) und Leeds (2011).
Harry Wolff, Johann Wolfgang Goethe Universität, Institut für Kunstpädagogik/Neue Medien, Projekt inter-cool 3.0, Sophienstraße 1-3, 60487 Frankfurt, Tel. 069-798-23947
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Evas Töchter - Ana Sojor
28.11.2010 (seit: 05.09.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Ana Sojors Leidenschaft gilt dem Tanz, der Malerei und der spanischen Kultur. In ihren Ölgemälden verbindet sie diese Leidenschaften zu einer ausdrucksstarken Aussage.
Die Gemälde der Künstlerin sind im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtig. Ana Sojor kombiniert Elemente der Ikonenmalerei, der Collage und der Objets trouvés auf eine besondere Weise. Ihre Bildträger findet sie in alten hölzernen Gebrauchsgegenständen: Holzplanken, Brotbackformen, Türen.
In der Ausstellung Evas Töchter sind neben dem tänzerischen Umfeld entsprungene Personen auch Frauengestalten des Alten Testaments zu sehen.
»In Madrid standen damals die Straßen voll mit Containern, in denen alte Möbel, Spiegel, Kirchenbänke usw. lagen und da ich wie alle Tanzstudenten nicht viel Geld hatte, benutzte ich alles, was bemalbar war als Untergrund. Daraus hat sich für mich ein ganz neuerer Umgang mit den Maluntergründen entwickelt. Ich benutze auch gerne Tapetenreste, Plakate etc., auf denen meine immer noch sehr spanisch und südländisch inspirierten Figuren zum Leben erwachen.« (Ana Sojor)
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, 0611-378660 fax, info@frauenmuseum-wiesbaden.de
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„Eine feste Burg ist unser Gott…“ Die Kirchenburg zu Mönchsondheim
28.11.2010 (seit: 27.07.2010), Ort: Kirchenburgmuseum Mönchsondheim
Kirchenburgen bestimmen immer noch viele Ortsbilder Mainfrankens. Sie entstammen dem Mittelalter und boten lange Jahrhunderte Schutz in unruhigen Zeiten. Außerdem waren sie Lagerplatz für die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte: für Getreide und Wein. Viele Kirchenburgen sind im 19. und 20. Jahrhundert ganz oder teilweise abgetragen worden, sie hatten keine Funktion mehr. Die trotzdem erhaltenen Anlagen wurden inzwischen oft vorbildlich renoviert und neuen Aufgaben und Nutzungen zugeführt. In Mönchsondheim ist in der Kirchenburg seit 1981 ein „Bauern- und Handwerkermuseum“ untergebracht. Eine anstehende Sanierung der Anlage gibt die Gelegenheit, sich intensiver mit dem historischen Bauwerk auseinander zu setzen. Mit Hilfe moderner Forschungsmethoden sollen Einblicke in die oftmals verborgenen Zusammenhänge zwischen Funktion und Architektur gewonnen werden. Als Grundlage dienen vor allem „verformungsgenaue“ Pläne, restauratorische Befunduntersuchungen und die Bestimmung der Fälljahre der verbauten Fachwerkhölzer nach der sogenannten Jahresringdatierung. Die gesammelten Erkenntnisse werden in dieser Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Bauphasenpläne stellen z.B. die bauliche Entwicklung zu verschiedenen Zeiten dar. Dazu kommen historische Angaben aus Archiven und archäologische Befunde. So konnte z.B. ein Graben festgestellt werden, der früher die gesamte Kirchenburg umschloss.
Kirchenburgmuseum Mönchsondheim, Kirchstr. 5, 97346 Iphofen-Mönchsondheim, Tel.: 09326/ 1224, Fax: 09326/ 979317, e-mail: kirchenburgmuseum@kitzingen.de
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Erdställe – rätselhafte unterirdische Anlagen
28.11.2010 (seit: 17.04.2010), Ort: Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
Unter dem Jahresthema „Entdecker gesucht“ zeigt das Freilichtmuseum Glentleiten vom 17. April bis 11. November die Sonderausstellung: „Erdställe – rätselhafte unterirdische Anlagen“. Die Ausstellung nimmt geheimnisvolle, labyrinthische Gangsysteme in den Blick. Die so genannten „Erdställe“ sind künstlich angelegte, labyrinthische Gänge im Untergrund alter Siedlungsplätze, Kirchen und Friedhöfe, die sich in vielen Ländern Mitteleuropas finden. In Bayern sind mehr als 700 solcher Anlagen aus dem Mittelalter bekannt. Bis heute ist die Funktion dieser meist fundleeren Anlagen ungeklärt und weitgehend wissenschaftlich unerforscht. Handelte es sich um Zweckbauten oder Kultstätten?
Die von Dieter Ahlborn und Andreas Mittermüller vom Arbeitskreis für Erdstallforschung konzipierte Schau lief bereits im vergangenen Jahr erfolgreich im Museum der Stadt Grafing. Im oberbayerischen Freilichtmuseum Glentleiten wird die Ausstellung mit inhaltlichen Erweiterungen gezeigt. Einen Höhepunkt der Ausstellung bietet ein Erdstall-Modell, das mutige Besucherinnen und Besucher, mit einer Taschenlampe ausgestattet, selbst entdecken und erkunden können.
Freilichtmuseum Glentleiten und Bauernhausmuseum des Bezirks Oberbayern, D-82439 Großweil, Tel.: +49 8851-33
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Systembauhalle aus Warngau (Landkreis Miesbach)
28.11.2010 (seit: 19.03.2010), Ort: Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
Seit dem 20.03.2010 ist im Freilichtmuseum Glentleiten das bislang größte Gebäude für die Besucher geöffnet. Die 1928 als Sägewerk errichtete Halle ist ein eindrucksvolles Beispiel für frühe Industriearchitektur auf dem Land. Das Dachwerk, das den stützenfreien Raum überwölbt, ist als so genannte Zollinger Lamellenkonstruktion ausgeführt. Benannt nach dem Erfinder Friedrich Zollinger, sind hier einzelne Bretter (Lamellen) zu einem tragfähigen Gitterwerk verschraubt. Die konstruktive Innovation wurde als „Dach der Zukunft“ vermarktet und erlebte ihre Blütezeit in den 1920er Jahren. Mit der Fertigstellung dieses zeittypischen Architekturexponats präsentiert das Freilichtmuseum Glentleiten neue thematische Aspekte wie „Industriebau“, „serielle Fertigung“ oder „Systembauweise“.
Freilichtmuseum Glentleiten und Bauernhausmuseum des Bezirks Oberbayern, D-82439 Großweil, Tel.: +49 8851-33
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Mit Sack und Pack. Menschen und Dinge auf Wanderschaft
28.11.2010 (seit: 19.03.2010), Ort: Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern
Die Ausstellung „Mit Sack und Pack. Menschen und Dinge auf Wanderschaft“ präsentiert Fallbeispiele der Migration in Oberbayern vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit. Im Zentrum stehen Dinge, die Menschen auf ihrem Weg mitgenommen haben: Hilfsmittel, um nach dem Aufbruch zurechtzukommen: Lebensnotwendiges, aber auch persönliche, mit ihrer Herkunft und Geschichte verknüpfte Dinge, um sich zu erinnern und der eigenen Identität zu versichern.
Die Objekte dienen als Schlüssel, sie öffnen den Zugang zu den persönlichen Geschichten der Menschen wie auch zur „großen“ Geschichte, mit der die individuellen Biografien verwoben sind.
Die Ausstellung lädt schließlich Besucher dazu ein, ihrer Erinnerung freien Lauf zu lassen und anhand von Objekten, in Wort oder Bild ihre „eigene“ Migrationsgeschichte zu erzählen.
Freilichtmuseum Glentleiten und Bauernhausmuseum des Bezirks Oberbayern, D-82439 Großweil, Tel.: +49 8851-33
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Historische Rieser Ortsansichten
10.11.2010 (seit: 16.03.2010), Ort: Rieser Bauernmuseum Maihingen
Eine Auswahl von Grafiken und Zeichnungen aus den Museumsbeständen zeigt Städte und Gemeinden, Schlösser und Klöster im Ries. Künstler legten ihr Augenmerk bevorzugt auf malerische Ortsbilder, imposante Burgen wie etwa die Harburg oder mittelalterliche Klöster. Landkarten ergänzen die Übersicht. Die ausgestellten Werke umfassen die zwei Jahrhunderte zwischen 1750 und 1950.
Neben anonymen Blättern sind auch Arbeiten von bekannten Persönlichkeiten wie dem Nördlinger Stadtmaler Johannes Müller (1752–1824) oder Eugen Felle (1869–1934), der Vorlagen für Postkarten malte, vertreten. Zu sehen ist auch Balthasar Zeiträgs komplette Serie mit 24 „Ansichten von Nördlingen und seiner Umgebung“, erschienen 1865, die das Museum kürzlich erwerben konnte.
Rieser Bauernmuseum Maihingen, Klosterhof 3 und 8, 86747 Maihingen, Telefon 09087 / 920 717-0, Fax 09087 / 920 717-10, Email: rbm@bezirk-schwaben.de
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Gedruckte Zeit Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei von 1860 bis 2010
07.11.2010 (seit: 23.06.2010), Ort: Gäubodenmuseum Straubing
Die in Zusammenarbeit von Gäubodenmuseum Straubing und Stadtarchiv Straubing erarbeitete Sonderausstellung wie auch die die Ausstellung und das Jubiläum begleitende Festschrift werfen Streiflichter auf die Vergangenheit, dokumentieren den bunten Alltag eines regionalen Verlags, der sich heute den Herausforderungen der neuen Medienlandschaft stellt. Zeit vergeht. Unausweichlich. Die Tageszeitungen halten fest, was geschehen ist, und werden zu einem der wichtigen Zeugen der Geschichte. Sie sind „gedruckte Zeit“.
Gäubodenmuseum Straubing, Fraunhoferstr. 23, 94315 Straubing, Fon 09421/9741-10
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Reiseziel: Schlesien
07.11.2010 (seit: 01.05.2010), Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz
Schlesien ist immer eine Reise wert! Seine Natur, Kurorte und Sehenswürdigkeiten haben seit Jahrhunderten Reiselustige angezogen. Die Ausstellung stellt einige der attraktivsten Reiseziele vor und informiert über die Geschichte des Tourismus in Schlesien seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Sechzehn „Reisestationen“ laden zu einer imaginären Rundreise durch Nieder- und Oberschlesien ein. Ausgangspunkt ist der ehemalige Görlitzer Bahnhof in Berlin. Von hier gelangen die Ausstellungsbesucher nach Görlitz. Ein fast 6 Meter langes Modell des Viadukts über die Neiße in Görlitz verweist auf die Bedeutung der Eisenbahn für die Entwicklung des Reisens ab 1850. Der Weg führt weiter nach Breslau, die Hauptstadt Schlesiens mit ihrem breiten kulturellen Angebot. Von dort geht es über den Wallfahrtsort Trebnitz nach Oberschlesien, wo frühe Zeugnisse der Industrialisierung vorgestellt werden. In Österreichisch-Schlesien gibt es Interessantes über die „Bequemlichkeit“ von Postkutschen und über Reisegepäck zu erfahren.
Schlesisches Museum zu Görlitz, Schönhof, Brüderstraße 8 , 02826 Görlitz, Tel. 03581 / 8791-0
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Dorf unterm Hakenkreuz. Nur Mütter im Vaterland? Mädchen und Frauen im Nationalsozialismus
07.11.2010 (seit: 01.04.2010), Ort: Freilichtmuseum Beuren
Die Ausstellung im Freilichtmuseum Beuren ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Arbeitsgemeinschaft der regionalen ländlichen Freilichtmuseen Baden- Württembergs 2009 mit sieben unterschiedlichen und doch aufeinander bezogenen und sich ergänzenden Ausstellungen. Das Freilichtmuseum Beuren widmet sich „seinem“ Thema „Mädchen und Frauen im Nationalsozialismus“ wegen des großen Interesses auch in der Saison 2010. Frauen war die Teilnahme am politischen Leben in der Zeit des Nationalsozialismus verwehrt. Ihre Rolle sollte sich beschränken auf Heim und Familie. Weibliche „Heimatfront“, männliche „Kampffront“ lautete die ideologische Vorstellung der Rollenverteilung in der Zeit des Nationalsozialismus. Durch Interviews mit Frauen der Jahrgänge 1920 bis 1930, die auf dem Land lebten und aufgewachsen waren, konnten für die Ausstellung lebensgeschichtliche Daten von Zeitzeuginnen erfragt und dargestellt werden. Die Ergebnisse spiegeln Erfahrungen in und mit dieser Zeit aus dem Blickwinkel von „Volksgenossinnen“ wider, von Frauen, die nicht nationalsozialistischer Ausgrenzung und Verfolgung ausgesetzt waren. Ausgehend von diesem Material sowie Forschungen zu ehemaligen Bewohnerinnen von ausgewählten Museumshäusern wurde die Ausstellung im Freilichtmuseum Beuren realisiert. Ein Begleitprogramm mit
Voträgen, Lesung und Führungen ergänzt das Ausstellungsprojekt.
Freilichtmuseum Beuren, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, Tel: 07025/ 91190-90, Telefax: 07025/91190-10, e-mail: info@freilichtmuseum-beuren.de
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„Kleine Dorfwelten“ Zinnfiguren – Dioramen von Clemens Nißl zur Geschichte der Landwirtschaft
07.11.2010 (seit: 05.02.2010), Ort: Deutsches Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck
Dreißig Zinnfiguren-Dioramen von Clemens Nißl illustrieren die Entwicklung der Agrargeschichte, vom Anfang des Ackerbaus, über die römische Landwirtschaft, die Bauernkriege und den Dreißigjährigen Krieg bis zum Beginn der Motorisierung in der Landwirtschaft. So schleppt in einem Guckkasten noch der Knecht sichtlich angestrengt einen schweren Sack in die Scheune zum Dreschen, während in einer anderen Szene bereits die Dreschmaschine vorgefahren ist.
Darüber hinaus gewährt die Ausstellung Einblicke in die bäuerliche Lebenswelt unserer Vorfahren mit ihren alltäglichen Sorgen und Nöten. Die Nachbarschaftshilfe beim Brand des Hauses ist ebenso en miniature dargestellt, wie die Schrecken der Bauernkriege oder der Ehestreit, der mit dem Besen ausgetragen wird. Aber auch die Idylle kommt nicht zu kurz, in anderen Guckkästen trotten Kühe über die Weide, Hühner scharren und Kinder bauen einen Schneemann.
Die Dioramen, die Clemens Nißl seit rund 30 Jahren in liebevoller Kleinarbeit baut und mit hunderten, bis zu drei Zentimeter großen Zinnfiguren ausstattet, vermitteln in detailreichen Szenen Geschichten des dörflichen Alltags in Verbindung mit historischen Ereignissen. In den „Kleinen Dorfwelten“ gibt es für Besucher jeden Alters viel zu entdecken!
Deutsches Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck
Eisenhüttlein 7, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/2161
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Das Winterhilfswerk. Ein Sozialwerk als Instrument des NS-Regimes
31.10.2010 (seit: 18.04.2010), Ort: Museen Schloss Aschach
Im September 1933 gründete die „NS-Volkswohlfahrt“ das nationalsozialistische „Winterhilfswerk des Deutschen Volkes“ (WHW). Das NS-Winterhilfswerk sammelte bis 1943 in den Wintermonaten Geld und Sachspenden. Die Erlöse sollten „bedürftige Volksgenossen“ unterstützen. Das NS-Sozialwerk war vor allem ein wichtiges Instrument der NS-Propaganda, der Kontrolle und der Ausgrenzung: Kaum jemand konnte sich den Sammelaktionen und Veranstaltungen entziehen. Mit der Entscheidung, wer Hilfe erhielt, wurden Menschen gezielt unterstützt oder ausgegrenzt. Reichsweite Aktionen, wie „Eintopfsonntage“, sollten die Deutschen zu einer „opferbereiten Volksgemeinschaft“ erziehen. Das Winterhilfswerk war Propagandaminister Goebbels unterstellt und arbeitete mit dem Einsatz modernster Medien und Werbemittel. Die Nationalsozialisten vereinnahmten hierfür eine Idee der freien Wohlfahrtsverbände, die am Ende der Weimarer Republik mit einer „Winterhilfe“ Arme und Arbeitslose unterstützt hatten. Die Sonderausstellung zeigt Geschichte, Organisation und Wirkung der NS-Organisation mit dem Schwerpunkt auf dem damaligen „Gau Mainfranken“. Fotografien, Dokumente, Zeitzeugenaussagen und Objekte wie Sammelbüchsen, Hausplaketten, Abzeichen und Werbung verdeutlichen, wie prägend die NS-Organisation für den Alltag der Menschen war.
Museen Schloss Aschach , Schlossstraße 24 , 97708 Bad Bocklet-Aschach, Tel. 09708/6142 oder 358 (Kasse)
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Sehnsucht nach Jerusalem. Wege zum Heiligen Grab
31.10.2010 (seit: 16.09.2008), Ort: Kloster Stift zum Heiligengrabe
Eine Ausstellung des „Kloster Stift zum Heiligengrabe“ in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Bereits im Jahr 2004 wurde zwischen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und dem Kloster Stift zum Heiligengrabe ein Kooperationsvertrag im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz geschlossen, in dessen Mittelpunkt die vergleichende und ökumenische Sammlung „Das Evangelium in den Wohnungen der Völker. Sammlung Gertrud Weinhold“ steht. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster und heutige protestantische Damenstift Heiligengrabe, eines der besterhaltenen mittelalterlichen Frauenklöster Brandenburgs, wird im Erdgeschoss seines Abteigebäudes zukünftig Ausstellungen zu interkonfessionellen Themen präsentieren. Widmete sich eine erste Ausstellung in den Jahren 2004/2005 der polnischen Marienfrömmigkeit, so thematisiert die neue Ausstellung die Heiliggrab-Verehrung. Europäische Nachbauten der Jerusalemer Grabeskirche und szenische Osterspiele zur Passionsliturgie erinnern an diese Verehrung, dem das Kloster Stift seinen Namen verdankt.
Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, Im Winkel 6/8, Berlin – Dahlem, Tel: 030 / 83901-287, Fax: 83901-283, E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de
Im Fokus. Die Bildberichterstatterin Erika Groth-Schmachtenberger und ihr Werk
17.10.2010 (seit: 17.04.2010), Ort: Rieser Bauernmuseum Maihingen
Mit ihren Aufnahmen prägte die Fotografin Erika Groth-Schmachtenberger (1906–1992) wie keine andere das Bild dörflichen Lebens in Bayern vor der Mechanisierung. Idyllische Dorfszenen, verschlafene Winkel, romantisch anmutende Landschaftsbilder, Brauch- und Festtagsaufnahmen sind ihr Markenzeichen. Den technischen Fortschritt blendete sie dabei bisweilen aus. Ihre Fotos sind bis heute aufgrund des (vermeintlich) dokumentarischen Charakters sehr beliebt und werden oftmals zu Illustrationszwecken verwendet.
Aus ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als freiberufliche Bildberichterstatterin erwuchs ein umfangreiches Bildarchiv. Große Bestände befinden sich im Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern und beim Bezirk Unterfranken, die in einem gemeinsamen Projekt die Ausstellung erarbeiteten, die nun vom Rieser Bauernmuseum Maihingen um eine Auswahl aus seiner Sammlung erweitert wird. Zu sehen sind etwa Aufnahmen vom Wemdinger Trachtenfest 1951 oder vom Nördlinger Viehmarkt. Die Ausstellung präsentiert eine vielfältige Auswahl an Fotografien und nimmt das Werk der Fotografin quellenkritisch in den Blick.
Rieser Bauernmuseum Maihingen, Klosterhof 3 und 8, 86747 Maihingen, Telefon 09087 / 920 717-0, Fax 09087 / 920 717-10, Email: rbm@bezirk-schwaben.de
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Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft! Weibliche Vorbilder in Handwerk, Technik und Naturwissenschaft
16.10.2010 (seit: 09.09.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Die Ausstellung zeigt herausragende kreative Ideen und technische Erfindungen von Mädchen und jungen Frauen für die Zukunft Europas.Ausgangspunkt für die Konzeption der Ausstellung waren die Ideen, die im Technik-Kreativ-Wettbewerb »Vision 2027 – Erfinde deine Zukunft« von Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren eingereicht wurden. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Schülerinnen technische Erfindungen in den Themenfeldern Umwelt und Energie, Mobilität und Verkehr sowie Gesundheit und Ernährung einreichen. Rund 200 Beiträge wurden eingesandt. In der Ausstellung werden Studiengänge und Ausbildungsberufe aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften präsentiert. Role Models und berühmte Erfinderinnen der Vergangenheit und Gegenwart werden ebenfalls in dieser Ausstellung vorgestellt und sollen als ermutigende Beispiele für Mädchen und junge Frauen dienen.
Eine Wanderausstellung des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, 0611-378660 fax, info@frauenmuseum-wiesbaden.de
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Silber aus Schlesien 1871-1945
03.10.2010 (seit: 27.03.2010), Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz
Die Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871 bewirkte einen wirtschaftlichen Aufschwung, von dem auch die Hersteller von Gold- und Silberwaren in Schlesien profitierten. Innerhalb weniger Jahre entstanden in allen schlesischen Städten zahlreiche neue Werkstätten, Fabriken und eine große Zahl von Geschäften, die bevorzugt einheimische Erzeugnisse anboten. Erfolgreich warben die Hersteller und Verkäufer für Bestecke, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände oder Schmuckwaren. Selbstbewusst verwiesen sie darauf, sich mit der Konkurrenz in Berlin oder in Südwestdeutschland messen zu können.
Es gelang den schlesischen Herstellern zwar nicht, bei der Entwicklung neuer Formen und Dekore gleichermaßen bahnbrechend zu wirken wie große international tätige Firmen, doch in der Qualität der handwerklich wie auch industriell gefertigten Edelmetallarbeiten standen sie ihnen nicht nach. Bisher konnte dies nur am Beispiel des bedeutenden und zugleich größten schlesischen Unternehmens, der Firma Julius Lemor in Breslau, aufgezeigt werden.
Die Ausstellung „Silber aus Schlesien“ im Schlesischen Museum zu Görlitz bietet erstmals einen Überblick über das breite Schaffen der vielen anderen Hersteller. Die Präsentation ausgewählter Produkte ist dank zahlreicher Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland und Polen möglich geworden.
Kaffee- und Teeservice, Leuchter, Pokale, Teller und Tabletts, Ehrenpreise und Erinnerungsstücke an die Militärzeit sind ebenso in ihrer Vielfalt und ihrem Glanz zu bewundern wie Kelche, Ziborien und Monstranzen oder die Vielzahl der Besteckformen und eine überraschende Fülle von Besteckteilen für spezielle Aufgaben am festlich gedeckten Tisch.
Zur Ausstellung, die nur in Görlitz zu sehen ist, erscheint ein reich bebilderter Katalog mit einem Markenverzeichnis und Porträts der wichtigsten schlesischen Firmen. Er ist für 19,80 € im Museumsladen erhältlich.
Schlesisches Museum zu Görlitz, Schönhof, Brüderstraße 8, 02826 Görlitz, Tel. 03581/8791-0, www.schlesisches-museum.de, Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr
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Meinungs-Bilder - Politische Plakate 1900/2000
19.09.2010 (seit: 02.03.2010), Ort: Historisches Museum Hannover
Die Ausstellung veranschaulicht anhand ausgewählter Plakate aus der Sammlung des Historischen Museums den Wandel der politischen Werbung in der Demokratie von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart. Kontrastierend zeigen Plakate aus der NS-Diktatur, mit welchen ästhetischen Mitteln die „Volksgenossen“ überzeugt werden sollten. Der Schwerpunkt der Ausstellung ist den jüngeren Plakaten seit den 1970er Jahren gewidmet.
Als Ergänzung zu den Plakaten der politischen Parteien werden Objekte des Plakatkünstlers Klaus Staeck präsentiert, dessen provozierende Bildsprache weniger das Ziel der Werbung für politische Meinungen verfolgt als solche kritisch zu hinterfragen.
Ausstellungskuratoren: Dr. Andreas Urban, Tabea Golgath
Historisches Museum Hannover, Pferdestraße 6, 30159 Hannover, Tel.: (0511) 168 - 43052 / - 42352, Fax: (0511) 168 – 45003
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Pécs – Fünfkirchen – Pecuh ... Ungarns Europäische Kulturhauptstadt 2010
05.09.2010 (seit: 18.06.2010), Ort: Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
Pécs trägt viele Namen – ein Zeichen für die ethnische Vielfalt dieser südungarischen Stadt. Die deutsch-ungarische Ausstellung macht das historisch gewachsene Neben- und Miteinander der Kulturen erlebbar, aber auch die Folgen nationalistischer Ab- und Ausgrenzung im Laufe der Geschichte. Mit ungewöhnlichen gestalterischen Mitteln, vielen Film- und Tondokumenten entwirft sie die mental map einer typischen Stadt zwischen Mitteleuropa und Balkan.
Die Ausstellung führt an 20 verschiedene städtische Örtlichkeiten. Dazu gehören die Stadtteile Puturluk (Butterloch) und Bolgárkert (bulgarische Gärten), deren mysteriöse Namen heute kaum noch jemand zu deuten vermag. Überrascht erfährt man, dass in Ungarn nicht nur kroatische und deutsche Schulen bis zum Abitur führen, sondern Pécs mit dem 1994 eröffneten Gandhi-Gymnasium auch Europas erstes Gymnasium für Roma-Schüler gründete. Eine Schule, die Jugendlichen einen Ausweg aus der noch immer herrschenden gesellschaftlichen Chancenungleichheit bieten soll.
Dass Multiethnizität immer auch Multikonfessionalität bedeutet hat, zeigen besonders die erhaltenen Moscheen aus der Osmanenzeit (17. Jh.). Die Gazi-Kasim-Moschee am Pécser Hauptplatz dient heute – für Deutsche frappierend – als katholische Pfarrkirche. Im Inneren sind dennoch Koranverse zu entdecken. Die malerisch gelegene Wallfahrtskapelle Maria Schnee (Havi hegy kápolna) zieht seit dem 19. Jh. ungarische, deutsche und kroatische Katholiken an. Bis heute werden die Messen am Kirchweih-Wochenende in allen drei Sprachen gelesen. Die prunkvolle Synagoge von 1869, die von der jüdischen Gemeinde an hohen Festtagen und für Konzerte genutzt wird, birgt eine Orgel der donauschwäbischen Orgelbauerdynastie Angster. An das 1944 nach der deutschen Besetzung eingerichtete Ghetto hingegen erinnert heute fast nichts mehr.
Weitere Stationen: Pécs, Stadtgeschichtliches Museum (bis 31.5.), Berlin, Botschaft der Republik Ungarn (17.9.-31.10.)
Donauschwäbisches Zentralmuseum, Schillerstr. 1, 89077 Ulm, Tel. 0731-962540, info@dzm-museum.de, www.dzm-museum.de, Öffnungszeiten: Di–So 11-17 Uhr
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"Mit Objekten im Dialog" – Walter Giers, electronic art
31.08.2010 (seit: 01.08.2010), Ort: Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. Kevelaer
Die Ausstellung zeigt über 30 aktive und interaktive Objekte von 1968 bis 2010 sowie das erste interaktive Objekt aus dem Jahr 1972 und u.a. auch einige der einmaligen "Scribbels" des Künstlers.
Walter Giers, electronic art und Medienkünstler ist ein Meister des geordneten Chaos. Seit 1960 gleiten Giers´Ideen mit Sturzbachkraft vom Kopf in die Hand aufs Papier. Möglicherweise werden noch heute – obwohl Giers seit langem zur "Vatergeneration" einer elektronik- und technologieorientierten licht- und klangkinetischen Kunst in Deutschland gehört – viele Besucher irritiert vor den Giers´schen Arbeiten stehen und diese Kunst höchst ungewöhnlich, ja oft unfaßbar finden. Was er an bloßgelegter menschlicher Psyche und Belastbarkeit in Klangbildern, Urlauten, Lichtschocks verarbeitet hat, verrät einen unsentimentalen Realisten: Er kann Ängste aufdecken, Aggressionen freilegen, Halluzinationen auslösen. Eine Art Gen-Techniker der Elektronik. Das macht ihn zum Reformator ästhetischer Produkte und zum Transformator der Wirklichkeit.
Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V., Hauptstraße 18, 47623 Kevelaer
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VASA SACRA
29.08.2010 (seit: 15.04.2010), Ort: Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum
VASA SACRA, die geweihten Gegenstände der Liturgie in der katholischen Kirche, sind Teil des allgemeinen geistig-kulturellen Gedächtnisses. Um diesem Tatbestand Rechnung zu tragen, hat das Bischöflich Münstersche Offizialat in Vechta die Inventarisierung des VASA SACRA-Bestandes in den Kirchen des Offizialatsbezirks veranlasst. Mit sorgfältig ausgewählten Einzel- und Gruppen-präsentationen wird in einer Ausstellung im Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum vom 15. April bis 31. August 2010 der große Reichtum an Schätzen der VASA SACRA in den katholischen Kirchen des Oldenburger Landes dokumentiert und anhand ästhetisch wie historisch herausragender Stücke über die Qualität des Bestandes, die liturgischen Voraussetzungen sowie die Umstände ihrer Entstehung informiert werden. Die Ausstellung wird Kirchenschätze der Zeit um 1220/30 bis in die Gegenwart umfassen.
Museumsdorf Cloppenburg, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/948411, Telefax: 04471/948474, e-mail: sekretariat@museumsdorf.de
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Internationale Vernetzungen. Frauenmuseen über Grenzen hinweg
15.08.2010 (seit: 09.05.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
28 Museen aus allen Kontinenten stellen sich vor. Das entspricht rund zweidrittel der bestehenden und geplanten Frauenmuseen. Die Geschichte der Frauenmuseen weist über Grenzen hinweg viele Ähnlichkeiten auf. Alle gründeten sich, um ein Defizit in der Museumslandschaft zu decken. Doch auch die Unterschiede sind interessant. Die europäischen Frauenmuseen entstanden ebenso wie die australische Pioneer Women’s Hall of Fame aus privater Initiative. Viel ehrenamtliches Engagement war und ist nötig, um die Existenz zu sichern. Die größte staatliche Unterstützung erhalten hierbei die skandinavischen Frauenmuseen. Eine Ausstellung des Frauenmuseums Bonn im frauen museum wiesbaden.
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, info@frauenmusem-wiesbaden.de, Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag 10 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 12 – 17 Uhr
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Ines Braun. systema naturae
15.08.2010 (seit: 09.05.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Mit den „Insecta Urbanica“ zeichnet Ines Braun die Entdeckung und Beschreibung einer neuen Tierordnung nach. Wie bei echten Forschungsreisen wurden die Insecta in vielen Ländern der Welt gesammelt. Im Rahmen des Projekts „entdeckte“ Ines Braun über 160 Tierarten, die sie mit lateinischen und deutschem Art- und Familiennamen benannte und für die sie eine Verhaltensbeschreibung anfertigte. Zusätzlich wurden alle Insecta in genauen Zeichnungen und durch Fotos dokumentiert. Ein Forschungsplatz, das „Feldhandbuch zur Bestimmung der Arten“ und ein Bildband gehören ebenso zum Projekt wie Zeitungsartikel.
In einem weiteren Projekt zeigt die Künstlerin auf spielerische Weise, dass die mit patentierten Genen und Rassestandards einhergehende Beherrschbarkeit der Natur nur scheinbar gegeben ist. So sind alle Mauerblümchen nach Frauen benannt, die tatsächlich existiert haben. Diese Namenspatinnen lebten oft lange Zeit in der Mitte der Gesellschaft, doch hinter der bürgerlichen Fassade verbarg sich ein moralischer Abgrund: Sie mordeten aus Geltungssucht, Enttäuschung, Gier oder einfach zum Zeitvertreib. Sie unterwarfen das Leben von Mitmenschen ihren individuellen Plänen und dabei waren sie genau so giftig wie es auch die „Mauerblümchen“ sind. Ausstellungseröffnung: Sonntag, 9.Mai 2010, 12.00 Uhr- Vom Entdecken neuer Arten - Ines Braun im Gespräch mit Laura Kopf.
frauen museum wiesbaden , Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, info@frauenmusem-wiesbaden.de, Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag 10 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 12 – 17 Uhr
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Die weite Ferne so nah – Johann Wilhelm Schirmers Reiseskizzen
01.08.2010 (seit: 25.04.2010), Ort: Clemens-Sels-Museum Neuss
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen rund 180 Zeichnungen und Aquarelle die den künstlerischen Werdegang des bekannten Düsseldorfer Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863) dokumentieren. Ausgehend vom Rheinland unternahm dieser von 1827 bis in die 1860er Jahre hinein viele Reisen durch Europa, die ihn von Neuss über die Schweiz und Italien bis nach Frankreich führten. Auf den zahlreichen Freilichtstudien hielt Schirmer die regional unterschiedlichen Landschaften, Vegetationen, Architekturdenkmäler und Menschen fest.
Clemens-Sels-Museum Neuss, Am Obertor, D-41460 Neuss, Tel.: +49(0)2131-904141, Fax: +49(0)2131-902472, info@clemens-sels-museum.de
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Alarm! 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Bielefeld
01.08.2010 (seit: 21.03.2010), Ort: Historisches Museum Bielefeld
Der Warnruf „Feuer“ ist noch heute das wirkungsvollste Signal, um Menschen zu alarmieren. Im 19. Jahrhundert ertönte er auch in Bielefeld häufig, so dass sich im Jahr 1860 aus den Reihen der Turner eine Freiwillige Feuerwehr zur Brandbekämpfung bildete. Erst 1899 entstand eine Berufsfeuerwehr, die bis heute mit der Freiwilligen Feuerwehr Hand in Hand arbeitet. 300 hauptamtlichen Feuerwehrleuten stehen 850 Freiwillige in 29 Löschabteilungen zur Seite, die oft bei Nachtalarm zum Einsatz kommen und durch ihre Ortskenntnis und –nähe eine hohe Effektivität erreichen.
Die Ausstellung zeigt einerseits die technische Entwicklung der Brandbekämpfung in diesen 150 Jahren, ob es sich um Fahrzeuge, das Gerät oder die Ausrüstung und Kleidung der Feuerwehrleute handelt. So erfährt man z. B. die Geschichte des Martinshorns oder dass eine der Spezialfirmen für Feuerwehrausrüstung ihren Sitz in Brackwede hatte. Andererseits richtet sich der Fokus auf die Menschen, die in der Freiwilligen Feuerwehr Dienst tun. Was sind ihre Motive und wie sieht ihre Arbeit aus? Was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Die Ausstellung stellt Feuerwehrmänner und –frauen vor, spektakuläre Brände der Vergangenheit, die spezielle Feierkultur und vieles mehr. Zahlreiche Begleitveranstaltungen, Vorführungen und eine umfangreiche Festschrift runden die große Jubiläumsausstellung ab.
Historisches Museum Bielefeld, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld, Tel. 0521/51-6842, Fax: 0521/51-2020
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MOLDOVAmobil – Kultur, Politik und Alltag in der Republik Moldau
15.07.2010 (seit: 11.05.2010), Ort: mobil in Berlin, immer aktuell unter www.moldovamobil.eu
In der Republik Moldau (Moldova) leben Menschen unterschiedlicher Ethnien und Konfessionen meist einvernehmlich zusammen. Kulturelle Vielfalt als zukunftsweisende Perspektive. Doch die Republik Moldau zählt mittlerweile zu den ärmsten Ländern Europas. Das zwingt die Bewohner zu einer mobilen Lebensgestaltung. Viele Moldauer arbeiten im Ausland. Mobilität und Vielfalt kennzeichnen aber auch die jüngsten kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Land selbst.
MOLDOVAmobil ist ein Ausstellungsprojekt, das aus verschiedenen Blickwinkeln Kultur, Politik und Alltag in der Republik Moldau beleuchtet. Dabei entfaltet sich dem mitteleuropäischen Betrachter ein vielseitiges Bild der moldauischen Gesellschaft im Umbruch, geprägt von Flexibilität und Mobilität. Ein Leitaspekt, der auch die Umsetzung der Ausstellung bestimmt: Ein Mikrobus, das übliche Fortbewegungsmittel inner- und außerhalb Moldovas, wird zum multimedialen Ausstellungsraum. Hörstationen, Fotografien, Filme, Zitate und andere Informationsebenen gewähren Einblick in Moldova. An 11 Orten in Berlin macht das Ausstellungsmobil zwischen Mai und Juli 2010 Station.
Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Kulturprogramm in Zusammenarbeit mit zahlreichen Berliner Institutionen. Die Abendveranstaltungen greifen Themen aus Kunst, Literatur, Film, Forschung und Politik auf. MOLDOVAmobil ist ein Projekt der Koordinierung Ostmittel- und Südosteuropa am Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit inter:est Kultur- und Bildungsprojekte.
b.wild@smb.spk-berlin.de, natalie.kronast@inter-est.de
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Dein Stadtbild. Hannover 2010
04.07.2010 (seit: 28.05.2010), Ort: Historisches Museum Hannover
Ein neuer Blick auf die Stadt. Wie sehen Kinder und Jugendliche ihre Heimatstadt Hannover? Was finden sie an ihr schön, welche Orte finden sie hässlich? Wo verbringen Sie ihre Freizeit und treffen ihre Freunde? Was ist in ihren Augen typisch für diese Stadt? Antworten auf diese Fragen bietet vom 28. Mai bis 4 Juli eine Ausstellung im Historischen Museum Hannover. Zu sehen sind hier Fotos, die Kinder und Jugendliche in einem Projekt gemacht haben, in dem mehrere Hannoveraner Bildungs- und Kulturinstitutionen miteinander kooperiert haben. Die Bilder eröffnen erstaunliche Einblicke in die Sichtweisen und die Lebenswelten junger Hannoveraner.
Historisches Museum, Pferdestraße 6, 30159 Hannover, Tel: +49(0) 511.168-43986
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„Rosenkränze und Gebetsschnüre“ - Die Sammlung Weihbischof Heinrich Janssen
04.07.2010 (seit: 22.05.2010), Ort: Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. Kevelaer
n den meisten Kulturen und Religionen sind Gebetsschnüre oder Gebetszählgeräte nicht unbekannt. Im katholischen Glaubensleben ist es der Rosenkranz, der als Zählhilfe beim Reihengebet dient und neben dem Gerät auch das Gebet selbst bezeichnet, das zu Anfang des 15. Jahrhunderts in Trier entstand. Mit ihm entwickelte sich auch die Perlenschnur als Zählhilfe in unterschiedlichen Varianten. Gefördert von Ordensgemeinschaften wurde das Rosenkranzgebet vor allem in der Zeit der Gegenreformation zur attraktiven Gebetsform. Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts erscheint der Rosenkranz als Gebetszählgerät in der Grundstruktur vornehmlich in der uns bekannten Form.
Das Niederrheinische Museum Kevelaer, dem Weihbischof Heinrich Janssen seine umfassende Sammlung von über 700 Rosenkränzen in einer hochherzigen Schenkung überließ, zeigt vom 22. Mai bis zum 4. Juli in seiner Ausstellung „Rosenkränze und Gebetsschnüre - Die Sammlung Weihbischof Heinrich Janssen“ Rosenkränze aus aller Welt vom 17. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart.
Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte Kevelaer, Hauptstr. 18, 47623 Kevelaer, Telefon: 02832 / 9541-0
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Wohl bedacht – Barocke Zimmermannskunst – Dachkonstruktionen über den hannoverschen Residenzbauten
27.06.2010 (seit: 15.04.2010), Ort: Historisches Museum Hannover
Holzdachwerke sind allgegenwärtige Zeugnisse der historischen Zimmermannskunst. Anders als Fassaden und viele andere Gebäudebereiche, sind sie relativ unbeeinflusst von Mode- und Stilerscheinungen, weil sie unter der Dachhaut verborgen bleiben. Veränderungen des Dachgefüges wurden meistens nur vorgenommen, wenn sie aus statischen Gründen erforderlich waren, so dass das Dachwerk neben dem Keller oftmals der älteste Teil eines Gebäudes ist.
Die Epoche des Barock bildet den zweiten Höhepunkt der Zimmermannskunst nach der Gotik. Ihre Dachwerke stehen am Übergang vom handwerklichen zum wissenschaftlich begründeten Bauen. Die Ausstellung stellt Objekte dieser Epoche in Hannover vor und führt gleichzeitig in den historischen sowie technischen Kontext von Holzverarbeitung, Zimmermannstechniken und das Grundrepertoire der barocken Konstruktionen ein.
Historisches Museum Hannover, Pferdestraße 6, 30159 Hannover, Tel.: (0511) 168 - 43052/ - 42352, Fax: (0511) 168 – 45003
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Die Kaiserzeit 1871 - 1918, Schlaglichter einer Epoche
20.06.2010 (seit: 17.01.2010), Ort: Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe
Kreismuseum Prinzeßhof, Kirchenstr. 20, 25524 Itzehoe, Tel. Nr. 04821/64068
TonFrauen: Hilo Fuchs – Xie Aige
13.06.2010 (seit: 16.05.2010), Ort: Spital Crailsheim
Hilo Fuchs arbeitet mit Ton, Beton und Papiermaché. Der Blick, den sie auf meist weibliche Menschen wirft, ist ironisch und doch voll Sympathie. Ihre Arbeiten erinnern in ihrer pointierten Art an die Frauenfiguren der Wiener Werkstätten aus den 1920er Jahren.
Durch Arbeitsaufenthalte in China ist ein anhaltender künstlerischer Austausch mit der Bildhauerin Xie Aige entstanden. Das bevorzugte Material der in Shanghai lebenden Künstlerin ist ebenfalls Ton. Ihre Frauenfiguren sind reduziert, ruhig und geschlossen. Bei der gemeinsamen Ausstellung von Hilo Fuchs und Xie Aige im Stadtmuseum im Spital Crailsheim reizt der unterschiedliche Umgang der beiden Künstlerinnen mit den Klischees von Weiblichkeit. Die Bildhauerin und Universitätsdozentin Xie Aige stellt erstmals in Europa aus.
Stadtmuseum im Spital, Spitalstr.2, 74564 Crailsheim
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Alle Jahre wieder – Feste und Bräuche in Unterfranken
10.06.2010 (seit: 24.03.2010), Ort: Kirchenburgmuseum Mönchsondheim
Alle Jahre wieder…. feiern wir Fasching, Ostern, Geburtstag und vieles mehr. Solche Festtage sind meist mit Bräuchen verbunden, die nach bestimmten Regeln ablaufen. Gemäß dem Ausspruch „Jedes Nest feiert sein eigenes Fest“ variieren die jahreszeitlichen Aktionen von Dorf zu Dorf. Bei aller Vielfalt und Buntheit lassen sich Ordnungen und Strukturen erkennen, die einen Brauch ausmachen. So spielen z.B. Einzelemente wie Licht und Musik eine Rolle. Kein Fest kommt ohne Musik aus, ob Flötenspiel im familiären Kreis zu Weihnachten oder Streichmusik - feierliche Anlässe bedürfen der musikalischen Umrahmung. Vom „Neujahrsanblasen“ über das „Frühlingssingen“, das „Maianblasen“ bis hin zum „Brautansingen“ gibt es zahlreiche Bräuche, die mit Musik und Gesang einhergehen.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den verschiedenen Faktoren, die einen Brauch ausmachen und gibt exemplarische Einblicke in die Fülle unterfränkischer Bräuche. Als regelmäßig wiederkehrende Vorgänge sind Bräuche an feste Anlässe und Termine gebunden. Scheinbare starre Handlungsabläufe, die nach dem Motto „das haben wir immer so gemacht“ an Althergebrachtem festhalten, sind bei genauer Beobachtung lebendig, verändert durch die Menschen, die sie gestalten. Veränderte Lebens- und Arbeitsbedingungen und neue Brauchträger verändern auch die scheinbar ewig gleichen Abläufe. Bräuche – bewusst oder unbewusst gelebt – sind verwurzelt in unserem Alltag und leben von ihrer Ausübung, Tradierung und Dynamik.
Die Wanderausstellung gibt einen Einblick in Bräuche und Traditionen aus Unterfranken.
Kirchenburgmuseum Mönchsondheim, Kirchstr. 5, 97346 Iphofen-Mönchsondheim, Tel.: 09326/ 1224, Fax: 09326/ 979317, e-mail: kirchenburgmuseum@kitzingen.de
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Atmen und Erden. Fotografische Arbeiten aus der Natur. Gisa Hillesheimer
30.05.2010 (seit: 28.02.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Atmen und Erden, sich Zeit nehmen und sich Zeit lassen, durch genaues Hinschauen neue und ungewöhnlich Perspektiven entdecken, hierzu laden die Fotografien von Gisa Hillesheimer ein. Die Künstlerin fokussiert in ihren Arbeiten den Mikrokosmos vegetativer Strukturen. Durch Überlagerung und Schichtung verfremdet und verdichtet sie und eröffnet den Blick in faszinierende Universen. Die Fotografien reflektieren Naturbetrachtungen und meditierendes Sehen. Sie veranschaulichen die Auseinandersetzung mit der Ästhetik von Naturformen, mit Ordnungen, Verknüpfungen und wiederkehrenden Kreisläufen. Die Arbeiten entstehen im Wechselspiel von Anschauung, Beobachtung chemisch-physikalischer Bildprozesse und malerischer Anverwandlung. Die Wirkung ist dabei ebenso sinnlich wie abstrakt, sakral wie erotisch.
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, info@frauenmusem-wiesbaden.de, Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag 10 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 12 – 17 Uhr
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Manieren. Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten
30.05.2010 (seit: 29.11.2009), Ort: Focke-Museum Bremen
Auf einer Fläche von 800 qm versammelt die Ausstellung über 200 hochwertige Exponate, darunter bedeutende Gemälde der europäischen Kunst, kostbare Porzellane und Silberschmiedearbeiten, Druckgrafiken und Fotografien sowie zahlreiche alltägliche, den Besuchern aus eigenem Erleben vertraute Gegenstände. Neben Objekten aus den Beständen des Landesmuseums bereichern Leihgaben aus über 40 namhaften Museen und Institutionen, aus Firmen- und Privatbesitz die Ausstellung. Alle Exponate erzählen Geschichten von den Ursprüngen und Erscheinungsformen gesellschaftlicher Regeln und Tabus, vom Streben nach gefälliger Selbstdarstellung, von Rücksichtnahme und Distanzverlust, von Feinsinn und Rüpelei, von Peinlichkeitsschwellen und deren lustvollen Überschreitung, aber auch von Mechanismen gesellschaftlicher Ausgrenzung.
Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Schwachhauser Heerstraße 240, 28213 Bremen, Tel.: 0421 - 699 600 - 40, Fax: 0421 - 699 600 - 66, E-Mail: presse@focke-museum.de
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„Aufgemöbelt“!
29.05.2010 (seit: 01.08.2009), Ort: Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim
Möbel gehören seit der Gründung im Jahre 1977 zum zentralen Sammlungsschwerpunkt des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim. Nach mehreren kleineren Präsentationen in den 1980er Jahren hat es im Fränkischen Freilandmuseum fast 20 Jahre lang keine Ausstellung mehr zu Möbeln gegeben. Grund genug, in einer großen Möbelausstellung Bilanz einer drei Jahrzehnte währenden Sammeltätigkeit zu ziehen. Denn mittlerweile zählt die Sammlung mit etwa 2.500 Möbeln – von Truhen, Schränken, Betten, Wiegen bis hin zu Tischen, Stühlen, Bänken und vielen anderen Möbelarten – zu den größten ihrer Art in Bayern.
In der Ausstellung ist eine erlesene Auswahl von Möbeln aus dieser großen Sammlung zu sehen: Von einer Truhenfront aus der Zeit um 1390 bis zu einem 1920 geschreinerten Schrank im neugotischen Stil wird hier eine über 500-jährige Möbelgeschichte Frankens präsentiert. Es sind die schönsten Möbel, die das Fränkische Freilandmuseum zu bieten hat, wobei durchaus nicht ausschließlich „Bauernmöbel“ ausgestellt sind: Einige Prachtschränke der Renaissance oder manche vom „deutschen Styl“ der Neorenaissance beziehungsweise anderen „Neo“-Stilen geprägten „Gründerzeitmöbel“ aus der Zeit um 1900 haben sicherlich nicht in einer Bauernstube gestanden, sondern eher in (groß)bürgerlichen Haushalten. Doch der weitaus größte Teil der gezeigten Truhen, Schränke, Betten und Kleinmöbel stammen aus dem ländlichen Raum Frankens.
Fränkisches Freilandmuseum, Eisweiherweg 1, 91438 Bad Windsheim, Tel. 09841-668011 (Di - Do)
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Sacred Legacy: Edward S. Curtis and the North American Indian
21.05.2010 (seit: 25.03.2010), Ort: Deutsch-Amerikanisches Institut (d.a.i.), Tübingen
Der Fotograf und Ethnograf Edward S. Curtis (1868 – 1952) ist einer der berühmtesten seines Fachs und die Ausstellung „Sacred Legacy“ ist eine Hommage an ihn und seine Kunst. Über dreißig Jahre lang widmete sich Curtis dem Leben und der Kultur amerikanischer Indianervölker, die er in fotografischen Porträts, Landschaftsbildern und Stillleben festhielt. Die ausgestellten 60 Bilder sind eine Auswahl aus der über 4000 Werke umfassenden Curtis-Sammlung von Christopher Cardozo, dem besten Kenner des Fotografen. Sie wurden größtenteils von Originalnegativen gemäß alter Techniken entwickelt. „Sacred Legacy“ wirft einen eindrücklichen Blick auf die abgebildeten Kulturen und ist zugleich selbst ein Zeitzeugnis.
Deutsch-Amerikanisches Institut, Karlstraße 3, 72072 Tübingen, Tel.: 07071/795 260, Fax: 07071/795 2626
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Land am Meer. Die Küsten von Nord- und Ostsee
09.05.2010 (seit: 06.05.2009), Ort: Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Küsten ziehen den Menschen in einer Mischung aus Schrecken und Faszination in ihren Bann. Man fürchtet Sturmfluten und die Gefahren der Seefahrt und lässt sich zugleich von der Aussicht auf reichen Fischfang, dem Schauspiel der Naturgewalten oder der gesundheitsfördernden Wirkung eines Bades ans Meer locken. Seit Jahrhunderten trotzen die Küstenbewohner dem Meer, leben und arbeiten in einer einzigartigen, durch Dünen und Deichbau geschützten Kulturlandschaft. Die Ausstellung „Land am Meer“ im Altonaer Museum nähert sich der Küste, indem sie den reichen museumseigenen Bestand zu diesem Thema neu vorstellt. Die Naturgeschichte der Küste, ihre Flora und Fauna werden ebenso in den Blick genommen wie das Strandvergnügen, Arbeitswelten von Bauern, Fischern und Seeleuten sowie die tödliche Bedrohung durch Schiffbruch und Sturmflut. Im Zentrum der Ausstellung stehen zahlreiche Gemälde aus der Sammlung des Altonaer Museums, die lange Zeit nicht gezeigt werden konnten: Maler des Deutschen Expressionismus wie Max Pechstein, Käte Lassen, Walter Gramatté und insbesondere der Hamburgischen Sezession wie Ivo Hauptmann, Alma del Banco, Eduard Bargheer und Karl Kluth. Sie alle beschäftigten sich aus unterschiedlicher Perspektive mit dem Land am Meer.
Kuratiert von Susan Müller-Wusterwitz und Norbert Fischer.
Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Museumstr.
23, 22765 Hamburg
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Pulverdampf & Bläserklang. 200 Jahre Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen
25.04.2010 (seit: 26.03.2010), Ort: Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen
Die Ausstellung zum Jubiläum der Stadt- und Bürgerwehrmusik Villingen zeigt historische Instrumente, Uniformen, Plakate und vieles mehr zur Geschichte einer Villinger Institution.
Marcella Ritter, Amt für Kultur, Städtische Museen, Kronenstraße 16, 78054 Villingen-Schwenningen, Telefon 0049/7720/822371 oder 07721/822381, Telefax 0049/7720/822377, marcella.ritter@villingen-schwenningen.de
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Frauen in Naturwissenschaft und Technik
25.04.2010 (seit: 28.02.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Gerty Theresa Cori | Emmy Amelie Noether | Grace Marie Hopper | Karoline Lucretia Herschel | Lise Meitner | Maria Gaetana Agnesi | Maria Goeppert-Mayer | Maria Sybilla Merian | Maria Mitchell | Melli Beese | Sophie Germain | Dorothy Crowfoot Hodgkin | Iréne Joliot-Curie | Marie Curie | Sofia Kowalewskaja | Ada Byron Lovelace | Caroline Haslett | Rosalind Elsie Franklin | Ellen Swallow-Richards | Maria Cunitz | Margarete Schütte Lihotzky | Cecilie Vogt | Elena Aleksandrovna Timofeeff-Rossovsky
Wie erfolgreich Frauen in den Prozessen des Experimentierens und Entdeckens waren und sind, zeigt die Ausstellung „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“.
Frauen haben in Naturwissenschaft und Technik stets eine wesentliche Rolle gespielt. Ihre spannenden Biographien und bahnbrechenden Leistungen sind jedoch bis heute oftmals unbekannt.
Die Ausstellung stellt 23 bedeutende Frauen vor – vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart – und macht so die vielen weiblichen Vorbilder in der Welt der Naturwissenschaft und Technik sichtbar.
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, info@frauenmusem-wiesbaden.de, Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag 10 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 12 – 17 Uhr
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Fräulein Stinnes fährt um die Welt
25.04.2010 (seit: 24.01.2010), Ort: frauen museum wiesbaden
Die Ausstellung „Fräulein Stinnes fährt um die Welt“ erzählt die Geschichte einer der großen Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts: Clärenore Stinnes, die als erste Frau die Erde mit einem Automobil umrundet hat.
Schon als kleines Mädchen war Clärenore Stinnes von Autos und Reisen begeistert. Mit 18 Jahren legte sie ihre Führerscheinprüfung ab und begann Autorennen zu fahren. Sie gewann unter anderem den Großen Preis von Moskau, an dem sie als einzige Frau teilnahm.
1926 wollte sie „die Welt aus eigener Anschauung erleben“ und beschloss, eine Weltreise zu unternehmen. Erfolgreich suchte sie Sponsoren und startete 1927 ihre Expedition in einem fabrikneuen Adler Standard 6.
Ihr Team bestand aus zwei Mechanikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström. 48.000 Kilometer hatten sie vor sich.
Extreme Hitze in der syrischen Wüste, Sumpflandschaften auf dem Weg nach Nowosibirsk und unwegsames Gelände in den Anden – keine der zahlreichen Gefahren und Strapazen konnte die mutige und kämpferische Frau von ihrem Ziel abhalten und so beendete Clärenore Stinnes ihre Weltumrundung erfolgreich im Juni 1929 in Berlin.
In der Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher anhand der damaligen Fahrtroute die waghalsige Expedition einer der großen Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts miterleben.
Schwerpunkt ist das einzigartige Film- und Fotomaterial, das Carl-Axel Söderström während der Expedition rund um den Globus aufgenommen hat. Neben diesen Originalaufnahmen sind Spielfilmsequenzen des gleichnamigen Kinofilms sowie zahlreiche Originalexponate der Weltumrundung zu sehen.
frauen museum wiesbaden, Wörthstraße 5, 65185 Wiesbaden, 0611-3081763, info@frauenmusem-wiesbaden.de. Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag 10 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 12 – 17 Uhr
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Tuchintarsien in Europa von 1500 bis 2009
14.03.2010 (seit: 02.10.2009), Ort: Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien
Stolze Reiter, zarte Blüten, wilde Tiere, fromme Geschichten. Ein barocker Kosmos europäischer Historie und Weltbilder entfalten sich auf diesen großartigen Dokumenten textilen Designs. Die aufwendige Technik der oft großformatigen Tuchintarsien oder Inlaid Patchwork Textilien eint die aus ganz Europa erstmals zusammengetragenen Stücke. Sie zeigen historische Persönlichkeiten, stellen Herrschaftsinsignien von Königs- und Adelshäusern dar oder fanden als Kirchentextilien Verwendung. Ergänzt wird die historische Perspektive durch das Auftragswerk "Stückwerk Berlin - Stückwerk Europa". Eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen in Berlin - Stiftung Preussischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien.
Information: Dr. Dagmar Neuland-Kitzerow, Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, Im Winkel 6/8, 14195 Berlin, Tel: 0049(0)30/83901-284, Fax: 0049(0)30/83901-283, E-Mail: d.neuland@smb.spk-berlin.de
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Gleiche Rechte für alle? 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden
07.03.2010 (seit: 24.01.2010), Ort: Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen
Das Jahr 1809 bildet eine wichtige Zäsur in der Geschichte der Juden in Baden. Das junge Großherzogtum erkannte als erster Staat in Deutschland die jüdische Religionsgemeinschaft auf Dauer an. Die Jubiläumsausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg schildert in vielen Facetten die badisch-jüdische Geschichte und verdeutlicht, welchen Beitrag die jüdische Bevölkerung vor allem im 19. Jahrhundert zur Entwicklung Badens leistete. Sie dokumentiert den langen Kampf um die bürgerliche Gleichstellung dieser religiösen Minderheit – auch und gerade gegen antisemitische Angriffe und Diffamierungen. Die Zerstörung rechtsstaatlicher Ordnungen im Nationalsozialismus, die Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger stellt die Frage nach Verantwortung und Widerstand. Die Schilderung des jüdischen Lebens in der Gegenwart berichtet vom mühsamen „Aufbau nach dem Untergang“. Die Städtischen Museen und das Stadtarchiv erweitern die Ausstellung um einen lokalen Beitrag zu Villingen-Schwenningen. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm und einen Ausstellungskatalog.
Marcella Ritter, Amt für Kultur, Städtische Museen, Kronenstraße 16, 78054 Villingen-Schwenningen, Telefon 0049/7720/822371 oder 07721/822381, Telefax 0049/7720/822377, marcella.ritter@villingen-schwenningen.de
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Modern Times - Technik zieht ein in Salon und Kontor
07.03.2010 (seit: 28.11.2009), Ort: Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern
Ab 28. November 2009 zeigt das Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern in der Ausstellung „Modern Times" Geräte der modernen bürgerlichen Lebenswelt aus den Beständen des Museums. Sie dokumentieren sowohl die Technisierung des Berufsalltags als auch die technisch-sozialen Veränderungen in der Privatsphäre. Nach und nach erklang zum häuslichen Musikgenuss kein Klavier mehr oder Streichquintett, sondern das Polyphon, das Grammophon und später das Radio. Laterna magica und dreidimensionale Bildbetrachter ermöglichten gemeinsames visuelles Vergnügen im Familienkreis, lange bevor Fernsehen und Heimkino Einzug hielten. Indem die privaten Wohnungen und Haushalte über mehr und mehr Technik verfügten, wurden einst öffentlich und gemeinsam ausgeübte Erlebnisse durch den häuslichen Technikgebrauch ersetzt: das gemeinsame öffentliche Konzerterlebnis wurde vielfach durch das individuelle Hören am eigenen Radio ersetzt, der Kinobesuch durch das heimische Fernsehen. Nicht nur die Technik, auch Form und Design der Musiktruhen, Radios und Fernseher unterlagen einem raschen Wandel, der Moden und Stellenwert dieser Geräte spiegelt.
Mit Vehemenz hielt die Technik Einzug in Büros und Kontore, Schreib- und Rechenmaschinen, Registrier- und Buchungsgeräte brachten durch die Mechanisierung und Ökonomisierung der Arbeitsabläufe nicht nur Erleichterung und Schnelligkeit, sondern eröffneten insbesondere den Frauen eine ihnen bisher verschlossene Arbeitswelt.
An Stelle tragbarer „Koffer“-Geräte, Radios, Plattenspieler und kleiner Fernsehgeräte, fungieren seit der Wende zum 21. Jahrhundert elektronische Kleinstgeräte wie MP3-Player, Handy oder Laptop als stete Begleiter des Menschen. Mittlerweile sehen sich viele Nutzer außer Stande, ihren Alltag ohne solche mobilen Mediengeräte zu meistern. Die Ausstellung „Modern Times“ berichtet dagegen von einer Zeit, als die „Alltagstechnisierung“ ihren Einzug in die privaten Haushalte und ins Arbeitsleben hielt und sich in opulenten „Möbelgehäusen“ und aufwendigen Gerätschaften präsentierte bis Präzision und Funktionalität auch das Erscheinungsbild der Gerät bestimmte.
Städtische Museen Kaiserslautern, Theodor-Zink-Museum und Wadgasserhof, Steinstr. 48, 67657 Kaiserslautern, Tel. 0631 365-2327, Fax 0631 365-2322, E-mail: theodor-zink-museum@kaiserslautern.de
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Döner, Dienste und Design – Berliner UnternehmerInnen. Eine Werkstattausstellung zur Migrationsökonomie
28.02.2010 (seit: 21.11.2009), Ort: Museum Europäischer Kulturen Staatliche Museen zu Berlin
Der Döner-Kebab im Brot ist eine Erfindung aus Berlin, und zwar von einem ehemaligen „Gastarbeiter“ aus der Türkei. Die Erfolgsgeschichte des Fastfoods ist in Deutschland ungebrochen – seinen Siegeszug durch Europa hat er bereits angetreten. Etwa 1.600 Döner-Imbiss-Betreiber gibt es in Berlin. Ihre Fleischspieße erhalten sie längst von professionellen Produzenten. In den letzten 20 Jahren hat sich eine regelrechte Döner-Industrie entwickelt, die auch für die Ausstattungen sorgt. Die entsprechenden Zuliefererfirmen findet man im türkischen Branchenbuch für Berlin-Brandenburg.
Alle Unternehmer/innen haben zweierlei gemeinsam: Sie stärken das wirtschaftliche Rückgrat unserer Gesellschaft, und sie sind Migrant/inn/en oder deren Nachfahren. Die Arbeit dieser Selbstständigen wird in Fachkreisen als „Migrantenökonomie“ bezeichnet. Dabei handelt es sich nicht mehr um eine Nischenwirtschaft. Neben den typischen kleinen Geschäften und Restaurants gibt es mittelständische Unternehmen im Dienstleistungsgewerbe und im Export, andere betätigen sich im Medien- und Kunstbereich. Sie sind aus Berlin nicht mehr wegzudenken, da sie einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und zur kulturellen Belebung der Stadt leisten.
Eine Werkstattausstellung präsentiert dieses Thema mit Fotos und ausgewählten Objekten. Sie ist der Beitrag des Museums Europäischer Kulturen und des Nachbarschaftsmuseums e.V. zum EU-Projekt „Unternehmenskulturen in europäischen Städten“, an dem Museen und Kultureinrichtungen aus sieben Ländern beteiligt sind (www.eciec.eu).
Information: Elisabeth Tietmeyer/Dagmar Neuland, Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Im Winkel 6/8, D-14195 Berlin. Tel.: 0049-(0)30-266 4268 02, Fax: 0049-(0)30-266 4268 04, E-Mail: mek@smb.spk-berlin.de
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Rollenwechsel. Künstlerinnen in Schlesien um 1880 bis 1945
28.02.2010 (seit: 05.09.2009), Ort: Schlesisches Museum zu Görlitz
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Kunsthistoriker, Verlage, Galerien und Museen häufig mit dem Leben und Werk von Künstlerinnen befasst. Man fragte nach spezifisch weiblichen Positionen in der bildenden Kunst und untersuchte aus sozialgeschichtlicher Sicht die gesellschaftliche Rolle der Frauen im Kunstbetrieb. Für zahlreiche Künstlerinnen verschiedener Epochen, Länder und Regionen liegen bereits Untersuchungen und Biographien vor – für Schlesien steht diese Forschung noch am Anfang.
Der 150. Geburtstag der Breslauer Malerin Gertrud Staats (1859-1938) bietet einen guten Anlass, das erstaunlich breite Leistungsspektrum der Künstlerinnen Schlesiens seit der Jahrhundertwende vorzustellen. Gertrud Staats gehörte zu den wenigen Frauen, die bereits zu Lebzeiten breite Anerkennung für ihr Werk fanden. Die meisten Künstlerinnen erlangten lediglich lokale Beachtung und gerieten schnell in Vergessenheit, trotz ihrer bedeutenden Leistungen auf den Gebieten der freien Kunst (Bildhauerei, Malerei, Graphik), des Kunsthandwerks (Textilkunst, Gebrauchsgraphik, Schriftkunst u.ä.) und der Fotografie. Die Zeit des NS-Regimes, der Krieg und die Vertreibung haben nicht unwesentlich zum Untergang vieler Werke beigetragen. Nach 1945 kannte man nur noch wenige herausragende Namen.
Neben einem Querschnitt durch das bedeutende Oeuvre von Gertrud Staats gibt die Ausstellung mit rund 100 Originalwerken, zeitgenössischen Fotos und Archivalien einen Überblick über die Entwicklung in Schlesien. Zugleich erscheint die erste umfassende Publikation zu diesem Thema – die Dissertation der polnischen Kunsthistorikerin Ksenia Stanicka-Brzezicka (Breslau) – in deutschsprachiger Übersetzung. Dieses Werk enthält nicht nur eine erste Darstellung und Einschätzung der Frauenkunst in Schlesien, sondern darüber hinaus eine Auflistung über 570 Namen von Künstlerinnen und Kunststudentinnen mit biographischen Angaben sowie eine umfangreiche Bibliographie (ca. 300 S., 39,90 EUR).
Schlesisches Museum zu Görlitz - Schönhof, Brüderstraße 8, Tel. 03581 / 8791-0, E-mail: kontakt@schlesisches-museum.de, Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr
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Fasnetsuche im Museum. Die Figuren von Ingeborg Jaag
21.02.2010 (seit: 07.01.2010), Ort: Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen
Die Fastnachtsfiguren der Puppenmacherin Ingeborg Jaag werden in diesem Jahr im ganzen Museum die Themen der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte närrisch begleiten.
Marcella Ritter, Amt für Kultur, Städtische Museen, Kronenstraße 16, 78054 Villingen-Schwenningen, Telefon 0049/7720/822371 oder 07721/822381, Telefax 0049/7720/822377, marcella.ritter@villingen-schwenningen.de
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Wohlig warmer Winter
21.02.2010 (seit: 14.11.2009), Ort: Rieser Bauernmuseum Maihingen
Schnee, Kälte, Dunkelheit – diese Schlagworte beschreiben oft den Winter vergangener Zeiten. Die Ausstellung im Rieser Bauernmuseum Maihingen des Bezirks Schwaben (Kreis Donau-Ries) zeigt, was die Menschen dagegen zu unternehmen wussten: Öfen brachten Wärme in Küche und Stube, alle übrigen Räume blieben kalt. Im einzig warmen Zimmer versammelte sich die ganze Familie zur Arbeit und zum Vergnügen. Kerzenlicht, Petroleumlampe und später Glühlampe erhellten hier die Dunkelheit langer Abende. Heiße Getränke und Speisen wärmten „von innen“, warme Kleidung schützte vor der Kälte draußen. Die Winterlandschaft barg Gefahren, lud aber ebenso zu Sport und Spiel ein.
Rieser Bauernmuseum Maihingen, Bezirk Schwaben, Klosterhof 3 und 8, 86747 Maihingen, Telefon 09087 / 920 717-0, Fax 09087 / 920 717-10
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Der Schneemann
14.02.2010 (seit: 25.10.2009), Ort: Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe
Schneemänner bevölkern ab dem 25. Oktober 2009 das Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe. Hierzu ist im Erdgeschoss des Museums eine Winterlandschaft entstanden. In verschneiten Vitrinen erzählen die Schneemänner ihre Motivgeschichte, zeigen ihre Rolle für Erwachsene, Kinder, in der Werbung und zur Weihnachtszeit auf. Die Schneemann-Objekte stammen aus der weltweit größten Privatsammlung, die der Reutlinger, Cornelius Grätz, sein eigen nennt. Das Konzept der Ausstellung wurde von der Kulturwissenschaftlerin, Esther Gajek, erarbeitet. Besuchen Sie das Schneemanntreffen im Prinzeßhof und entdecken die Geschichte der „weißen Gesellen“.
Kreismuseum Prinzeßhof, Kirchenstr. 20, 25524 Itzehoe, Tel. Nr. 04821/64068
Preußens Spuren in Minden-Ravensberg
14.02.2010 (seit: 25.10.2009), Ort: Historisches Museum Bielefeld
1609 kam die Grafschaft Ravensberg aus dem Erbe der Herzöge von Jülich-Kleve an Brandenburg-Preußen, 1648 im Westfälischen Frieden folgte das Fürstentum Minden. Was ist von mehr als 300 Jahren preußischer Herrschaft in diesen Regionen Ostwestfalens geblieben? Im Jahr des Jubiläums „400 Jahre Preußen im Westen“ geht das Museum auf Spurensuche nach offensichtlichen und verborgenen Zeugnissen. Vierzehn Themenfelder, darunter z. B. Dynastie und Militär, Religion und Toleranz, Gewerbeförderung und Verkehrswesen bis hin zu Beispielen einer spezifisch preußischen Architektursprache lassen erkennen, wie der preußische Staat die Region geprägt hat. Zahlreiche wertvolle Leihgaben, an der Spitze der berühmte „Codex Wittekindeus“, vermitteln einen Eindruck vom Leben unter dem preußischen Adler in der westlichen Provinz bis zur Reichsgründung 1871.
Zur Ausstellung erscheint ein Exkursionsführer. Außerdem liegt die Publikation Wir sind Preußen. Die preußischen Kerngebiete in Nordrhein-Westfalen 1609-2009, erschienen im Klartext-Verlag Essen (19,95 Euro) vor.
Historisches Museum Bielefeld, Ravensberger Park 2, 33607 Bielefeld, geöffnet Mi – Fr 10-17 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr
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Süße Verlockung. Von Zucker, Schokolade und anderen Genüssen.
31.01.2010 (seit: 27.09.2009), Ort: Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum
Dass Schokolade in allen Variationen bei Christian Wulff absoluter Favorit ist und dass Lutz Stratmann gerne Marzipan nascht und dazu steht – das sind natürlich hilfreiche Informationen zumindest für alle, die selbst der süßen Verlockung nur schwer widerstehen können. In einer neuen Sonderausstellung im Museumsdorf Cloppenburg werden sich solche privaten Geständnisse gleich neben aktuellen Analysen und Untersuchungen zur Geschichte der versüßten Freuden finden lassen. Die Vielschichtigkeit der damit verbundenen Durchdringung unserer Gesellschaft mit dem Phänomen „Süß“ war das Untersuchungsfeld für die Ausstellung. Diese und den attraktiven Begleitkatalog hat das Museumsdorf Cloppenburg in Zusammenarbeit mit den Freilichtmuseen Am Kiekeberg, Molfsee, Dahlem und dem Hessenpark entwickelt.
Museumsdorf Cloppenburg, Bether Str. 6, 49661 Cloppenburg, Tel.: 04471/948411, Telefax: 04471/948474, e-mail: sekretariat@museumsdorf.de
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Christbaumschmuck – vom Biedermeier bis heute
24.01.2010 (seit: 25.11.2009), Ort: Deutsches Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck
Weihnachten – der Gedanke an die bevorstehenden Festtage bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Vom 25.11.2009 bis zum 24.01.2010 entführt das Deutsche Hirtenmuseum Hersbruck mit der Ausstellung „Christbaumschmuck – vom Biedermeier bis heute“ in eine funkelnde und glitzernde Welt, in der reich geschmückte Weihnachtsbäume aus zwei Jahrhunderten auf die Besucher warten. Bunte und funkelnder Glaskugeln, Christbaumschmuck aus Glasperlen, Watte, geprägter Pappe, Wachs oder Zinn - nicht zu vergessen die beliebten Springerle - finden sich an den Bäumen, die im Stil der jeweiligen Zeit geschmückt sind. Dass der Baumschmuck immer auch den jeweiligen Zeitgeist widerspiegelt, beweisen nicht nur ein Zeppelin oder King Kong im Ballon, sondern auch technische und militärische Motive der historischen Stücke. Auch in der heutigen Zeit setzen alljährlich neue Motive und Farben Trends im Christbaumschmuck.
Deutsches Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck, Eisenhüttlein 7, 91217 Hersbruck, 09151/2161, hirtenmuseum@hersbruck.de
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Burgen – Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie
10.01.2010 (seit: 12.11.2009), Ort: Alamannenmuseum Ellwangen
Anlässlich des 32. Tübinger Universitätstages in Ellwangen zeigt das Alamannenmuseum Ellwangen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen ab 12.11.2009 eine Sonderpräsentation über die Arbeit der Tübinger Mittelalterarchäologie. Die in Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts entstandene Sonderschau mit dem Titel „Burgen – Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie“ beleuchtet die Arbeit der Mittelalterarchäologen anhand der Lehrgrabungen des Instituts in der Burg von Oberbalzheim, Alb-Donau-Kreis (2008) und am Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler, Kreis Esslingen (2009). Sie ist bis zum 10. Januar 2010 zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu sehen.
Die Ausstellung wird 11.11.2009 um 19.30 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, Museumsleiter Andreas Gut und Professor Dr. Dr. h.c. Barbara Scholkmann sowie Professor Dr. Jörn Staecker (Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Abteilung für Archäologie des Mittelalters).
Alamannenmuseum Ellwangen, Haller Straße 9, 73479 Ellwangen, Telefon +49 7961 969747, Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum@ellwangen.de
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